Projektarbeit: Buchschreiben (Teil 3)

Letztens haben wir wieder über unsere Projektarbeit geschrieben und diese nun endlich (!) beendet. Wir haben jetzt über 160 Stunden an dieser Arbeit geschrieben, gezeichnet, überarbeitet, usw. und viel Neues gelernt. Ich habe mich im Zeichnen verbessert, mehr über das Zeichnungsprogramm gelernt und meinen eigenen Stil gefunden. Undomiel hat gelernt, wie man Texte abwechslungsreicher gestaltet, eine Geschichte genau durchdenkt, sodass die Zusammenhänge stimmen, und auch wie man interessante Charaktere erschafft.
Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, 150 Seiten zu schreiben. Mit über 200 Seiten haben wir dieses Ziel sogar übertroffen. Eigentlich waren zwar mehr Illustrationen geplant gewesen, doch da es wahnsinnig viel Arbeit ist, haben wir uns schnell auf eine realistische Menge geeinigt.  

Zuerst haben wir den roten Faden entwickelt, dann die Personen genauer definiert. Die Charaktere habe ich dann mit Charakterstudien visualisiert. Undomiel hat währenddessen die Geschichte geschrieben und den roten Faden so verändert und zurechtgelegt, dass es dann schlussendlich aufgegangen ist. Zum Teil haben wir Personen getauscht oder gestrichen, da sie irgendwie einfach nicht reingepasst haben, was schlussendlich zu unserem jetzigen Ergebnis geführt hat.  

In der Projektwoche selbst haben wir vor allem an der schriftlichen Arbeit und der Präsentation gearbeitet und sogar das Buch selbst gebunden. Das war ziemlich viel Arbeit: Zuerst versuchten wir es mit dem japanischen Bindestich (übrigens hat Undomiel sich dabei mehrmals mit der Nadel gestochen), aber da es nicht so schön aussah, haben wir es mit Frau Schaubs Hilfe nochmals auf eine andere Art probiert. Das hat dann relativ gut funktioniert (und war auch nicht so gefährlich für die Finger).

Das Ergebnis ist nicht zu 100 % zufriedenstellend, aber es ist in Ordnung und wir sind stolz darauf.

Aquarius 😉 & Undomiel <3

Schnuppern als Primarlehrerin

Letzte Woche hatten wir Projektwoche. Die Erstklässler hatten ihr erstes Lager in der Sek Sissach, die Zweitklässler (ich bin eine davon) hatten eine BO (Berufsorientierung)-Projektwoche und die Drittklässler hatten Zeit, an ihrer Projektarbeit zu arbeiten.                                                                                                               Meine BO-Woche war so aufgestellt: Montag und Dienstag mussten wir irgendwo schnuppern gehen. Ich war am Montag in meiner alten Primarschule als Primarlehrerin schnuppern. Es war sehr schön und spannend zu sehen, wie alles aus der Sicht des Lehrers/der Lehrerin funktioniert. Am Dienstag war ich in der Hauspraxis in Diegten als MPA schnuppern. Mir hat das auch gefalle, aber ich fand der Beruf Primarlehrerin besser, denn ich arbeite sehr gerne mit Kindern, und die haben mir im Beruf MPA irgendwie gefehlt. Dennoch waren diese zwei Tage für mich sehr wertvoll und informationsreich. Ich fand es gut, dass ich an zwei verschiedenen Orten schnuppern war, da ich nun im Vergleich besser sehen kann, was mir mehr gefällt.

Bis bald
Lucia

Save the Date: Schulhausfest am 10. & 11. Juni

Hey there

Bald findet die Einweihung des neuen Schulgebäudes D statt. Anlässlich der Einweihung wollen wir es uns nicht nehmen lassen, eine grosse Feier zu machen. Es wird diverse Attraktionen zum Mitmachen geben. Für die Verpflegung ist durch die unzähligen Essenstände gesorgt. Im Schulhaus B werden die Projektarbeiten der Drittklässler präsentiert und zum Teil auch vorgeführt. An beiden Tagen führt der Theaterkurs das Stück „Die Welle“ auf.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

Bis bald

Undomiel

Projektwoche vom 16.-20. Mai 2022

Hey zusammen

Letzte Woche fand die Projektwoche statt. Die Erstklässler:innen verbrachten eine Woche im Klassenlager, die Zweitklässler:innen hatten eine BO-Woche und waren einige Tage schnuppern und wir Drittklässler:innen hatten die ganze Woche Zeit für die Projektarbeit. In diesem Post werde ich von meiner Woche und meinen Erfahrungen erzählen.

Der Stundenplan war sehr entspannt, da wir weniger Stunden als sonst hatten. Jeden Tag konnten wir erst auf die zweite Lektion in die Schule kommen. Nachmittagsschule hatten wir am Dienstag und Donnerstag je drei Lektionen.

Am Montag, Dienstag und Mittwoch haben wir den schriftlichen Teil der Arbeit soweit wie möglich fertiggestellt. Da das Buch, das wir geschrieben haben, noch nicht angekommen war, fingen wir mit der Präsentation für den Elternabend an.
Am Mittwoch wurden endlich die Bücher geliefert, die eigentlich schon am Montag hätten ankommen müssen. Leider waren wir überhaupt nicht zufrieden, da alle Bilder unscharf waren, sodass man nicht einmal die Gesichter erkennen konnte. Wir waren gut in der Zeit, doch das änderte alles und machte uns den Rest der Woche zum reinsten Albtraum. Wir waren uns aber einig, dass wir die Bücher nochmals drucken lassen wollen. So konnten und wollten wir es einfach nicht lassen. Wir haben viel Zeit, Arbeit und Nerven in unsere Projektarbeit gesteckt, weshalb wir eine Arbeit wollten, die dem allem entspricht.
Am Donnerstag war es alles andere als leicht. Unser Plan war eigentlich, den ganzen Tag zuhause zu arbeiten. Jedoch mussten wir notfallmässig in die Schule. Da wir nicht wussten, wie wir mit unserer Arbeit weitermachen sollten, fragten wir in der Schule unsere Lehrerin. Es kamen noch andere, persönliche Dinge dazwischen, die uns den Tag noch mehr erschwerten. Als wir dann einen Plan B hatten, war das Dokument nicht auf oneDrive, sondern auf der Festplatte zuhause. Aus diesem Grund mussten wir wieder nachhause und kamen am Nachmittag wieder zurück in die Schule. Aber dort wurde es auch nicht besser. Es passierten weitere Fails und als der Tag endlich zu Ende war, waren wir beide sehr erschöpft. „Morgen ist ein neuer Tag“, sagten wir uns.
Am Freitag, dem letzten Tag, kamen wir früher in die Schule, um den schriftlichen Teil der Projektarbeit auszudrucken und zu binden. Da wir beide kein Geld auf unserem Schülerausweis mehr hatten, musste unsere Lehrerin uns aushelfen. Als wir endlich die Arbeit gebunden hatten, waren wir alle sehr erleichtert. In den nächsten zwei Lektionen bekamen wir Infos von unserer Klassenlehrerin und gaben die Projektarbeit mit dem schriftlichen Teil ab. Da wir ja kein richtiges Endprodukt hatten, gaben wir eines der alten Bücher und eine ausgedruckte Variante ab. Nach der Pause durften wir netterweise unser „Notfallbuch“ binden, wobei wir auch ein paar Probleme hatten. Als diese geklärt waren, durfte man nach Hause gehen. Für uns ging es aber nach Liestal zu einer Buchdruckerei. Wir haben uns entschieden, die Bücher dort drucken zu lassen.

Die Woche war einerseits ganz toll, andererseits hat es uns viele Nerven gekostet. Wir sind sehr froh, dass wir das überlebt haben, da wir manchmal echt am Ende waren.

Bis zum nächsten Mal
Eure Jael

Projektarbeit: Kinder-Bastelbuch

Hey zusammen

Heute schreibe ich wieder mal etwas über die diesjährigen Projektarbeiten. Ich habe kurz eine Schülerin aus der 3Em über ihr Projekt interviewt.

Machst du die Projektarbeit alleine oder mit einer Mitschülerin?
„Ich mache die Arbeit mit einer Kollegin von mir.“

Was ist eure Arbeit? Um was handelt es sich?
„Wir machen zusammen ein Kinder-Bastel-Buch. Das Themasind die vier Jahreszeiten.“

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
„Wir sind beide sehr kreativ und mögen Kinder. Deshalb dachten wir, wir können ein Bastel-Buch für Kinder machen.“

Wie seid ihr vorgegangen? Woher habt ihr eure Ideen?
„„Wir sind auf Pinterest gegangen und haben uns dort Ideen rausgesucht. Diese haben wir nachgebastelt und geschaut, ob sie gut sind. Die ausgewählten Bastelideen haben wir in unserem Onlinebuch zusammengefasst. Am Schluss haben wir das Buch bei einer Online-Druckerei drucken lassen.“

Seid ihr schon fertig? Wie lange braucht ihr noch?
„Mit dem Buch sind wir schon fertig, aber mit dem schriftlichen Teil noch nicht ganz. Wir brauchen nicht mehr lang, also sind wir grundsätzlich gut in der Zeit.“

Wird das Buch veröffentlicht?
„Nein, es ist einfach ein Buch für uns. Es gibt zwei Exemplare, die wir für uns behalten.“

Danke für das kurze und freundliche Interview!

Nächste Woche findet die Projektwoche statt. Da werden die ganzen Arbeiten definitiv fertig und abgegeben. Am Schulfest werden die ganzen Arbeiten ausgestellt. Ich freue mich schon sehr darauf 😀

Bis zum nächsten Mal!
Jael

Projektarbeit: Buch schreiben (Teil 2)

Im Januar hat Aquarius über unsere Projektarbeit geschrieben, und ich habe mir gedacht, dass ich dazu wieder mal ein Update poste. In drei Wochen müssen wir die Projektarbeit abgeben – und am Schulhausfest sollen wir sie präsentieren.

Aquarius und ich schreiben ja ein illustriertes Fantasy-Buch mit dem Titel „Wild Woods“. Aquarius zeichnet und ich schreibe. Mittlerweile habe ich um die 120 Seiten geschrieben, angestrebt haben wir 150. Also ist es ziemlich wahrscheinlich, dass wir unser Ziel erreichen. Aquarius hat inzwischen fünf Bilder fertig und ist noch an ein paar weiteren dran. Ausserdem hat sie Charakterstudien gemacht, die wir auch verwenden werden. In ein bis zwei Wochen wollen wir das Buch fertig haben und in Druck geben.

Da ich jetzt viel über unseren Fortschritt berichtete, habe ich euch jetzt noch eine Art „Trailer“ resp. Leseprobe vorbereitet.

Da ist Pietro, der nach mir ruft. Und Ash, wie sie mit Jamie tanzt und mir ein höhnisches Grinsen zuwirft:  “Endlich bist du fort. Hier wollte dich sowieso niemand!” 
“Das stimmt nicht”, protestiere ich und eine Träne tropft auf den Boden des Ballettsaals. Der Spritzer wird immer grösser und breitet sich über das ganze Parkett aus. Es riecht stechend.  
Plötzlich steht da Tristan. Er hält ein brennendes Streichholz in der Hand. Bedauernd schaut er mich an und lässt es fallen. Die Benzinlache fängt sofort Feuer. Immer höher schlagen die Flammen, bis sie mich verschlingen.  
“Evelyn!”, flüstert eine Stimme durch die Feuersbrunst. “Evelyn! Du musst aufwachen! Wach auf, Evelyn!”   
Die Stimme holt mich zurück in die Realität. Ich schlage die Augen auf. Vor mir kniet Tristan und beugt sich über mich. 
“Was ist los?”, frage ich ihn, leicht abgelenkt von seinem nackten Oberkörper, der nicht gerade untrainiert ist.  
“Shhh! Wir haben Besuch”, sagt er leise. Ich will fragen, was er mit “Besuch” meint, aber er hält mir den Mund zu. Wir starren uns wütend an, bis ich den Blick abwende. “Was meinst du mit …” 
“Gia caelum chári! Sei endlich still!”, unterbricht mich Tristan leise und klingt dabei ziemlich frustriert. Dann dreht er den Kopf zum Eingang und lauscht konzentriert. Anscheinend gefällt ihm das Gehörte nicht, denn er runzelt verärgert die Stirn “Dekara dryadales!”, sagt er leise. Es tönt wie ein Fluch. “Elben”, flüstert er mir zu, und beantwortet damit endlich meine Frage. Dann zieht er sein Schwert aus der Scheide. 

Das war ein Ausschnitt aus Evelyns Sicht. Ashley habe ich versucht etwas anders zu schreiben. Vielleicht bemerkt ihr den Unterschied:

“Hier steckst du also! Wieso kommst du nicht mehr zum Training?”  
Vor uns steht Jamie und betrachtet Pietro mit einem wütenden Blick.  
“Ähm… Ich hab’s vergessen?”  
Das klingt mehr nach einer Frage wie nach einer Rechtfertigung.  
“Drei Tage nacheinander? Sag mir, was los ist! Hast du was mit ihm?”, Jamie betont das “ihm”, als wäre Pietro etwas Ekliges, das er am liebsten zerquetschen will. Eine Fliege vielleicht oder eine Küchenschabe.  
“Nein! Es ist nur…”, ich lasse den Kopf hängen, “kann ich dich vielleicht kurz unter vier Augen sprechen?”  
Ohne eine Antwort abzuwarten, nehme ich seine Hand und ziehe ihn in einen Seitengang.  
“Weisst du, meine beste Freundin Evelyn ist verschwunden. Du erinnerst dich wahrscheinlich nicht an sie. Niemand tut das, ausser mir und Pietro.”  
Er zieht eine Augenbraue hoch. Ich will das auch können! Das ist so cool.  

“Du willst mir weismachen, dass eine Schülerin einfach weg ist und jeder sie einfach so vergessen hat. Und die einzigen die sich erinnern sind ausgerechnet du und Mr. Cool? Das ist wohl die schlechteste Ausrede, die ich je gehört habe”, er grinst, aber mir spielt er nichts vor.  
Es hat ihn verletzt, dass ich mich mit einem anderen Jungen getroffen habe und ihn einfach sitzen liess. Trotzdem … Ich habe gedacht, dass er mir glauben würde.  
“Es ist keine Ausrede. Bitte nimm mich ernst! Ich … ich weiss nicht, was ich tun soll!”, plötzlich kommen die angestauten Gefühle hoch. Wogen von Kummer, Verwirrung, Angst und Wut schwappen über mich hinweg. Ich schliesse die Augen und versuche meine Gefühle zurückzudrängen. Trotzdem rollt eine Träne über meine Wange.  
Als Jamie das sieht, nimmt er mich in den Arm: “Hey Cinderella. Nicht weinen! Ich helfe dir, deine Freundin zu finden, okay? Aber bitte wein nicht!”  
Ich drücke ihn fest an mich und schaue zu ihm hoch. “Danke!”  

Das waren jetzt zwei Ausschnitte, die ich persönlich sehr mag. Hoffentlich gefallen sie euch auch. Falls ihr gerne mehr Ausschnitte oder sogar das ganze Buch lesen möchtet, schreibt mir eine Mail an die Adresse e248673@sbl.ch  mit dem Betreff „Wild Woods“. Je nachdem, wie viele Mails ich bekomme, veröffentlichen wir das Ganze vielleicht als E-Book oder auf Wattpad.

Viel Spass und bis zum nächsten Mal

Eure Undomiel

Ostern in aller Welt

Wie feiern Leute eigentlich in anderen Ländern Ostern? Gibt es überall nur Hasen, die Schokolade und Eier versecken?

Hier ein paar Osterbräuche aus aller Welt:

Australien: In Australien gibt es gar keine Osterhasen. Das kann man sich zuerst gar nicht vorstellen, aber in Australien ist der Osterhase für Kinder gar nicht so beliebt, stattdessen hat man ein anderes Tier, dass die Eier verstecken soll: der Kaninchennasenbeutler, auch genannt „Bilby“.

Irland: In Irland gibt es das Heringsbegräbnis an Ostern. Man begräbt dort Fische? Klingt zuerst etwas seltsam, doch eigentlich ist es sehr einfach zu verstehen: Nach christlicher Tradition gibt es zur Fastenzeit kein Fleisch, höchstens Fisch. Eine harte Zeit also für alle Metzger, die in den Wochen des Fastens weniger Umsatz machen. An Ostern darf endlich wieder Fleisch gegessen werden und darüber ist die Freude bei den Iren so groß, dass der Hering kurzerhand zu Grabe getragen wird.

Bermuda: Der Karfreitag ist auf Bermuda ein sehr bunter und fröhlicher Tag, ganz anders als bei uns. Man sieht an diesem Tag viele selbstgebastelte Drachen im Himmel fliegen, die Bermuda Kites. Sie stehen als Symbol für die Auferstehung Jesus. Falls ihr nicht wisst, wo Bermuda überhaupt liegt: Die Bermuda-Inseln liegen über 1000 Kilometer vor der amerikanischen Ostküste – mitten im Atlantik – mit nur knapp 70.000 Inselbewohnern.

Tschechien: In diesem Land ziehen Männer am Ostermontag mit selbstgemachten Zweigen los und schlagen damit die Beine der Frauen. Das klingt zuerst mal brutal, ist aber eigentlich gut gemeint. Laut Tradition sollen die Peitschenhiebe nämlich den Frauen Jugend und Gesundheit zurückgeben. Zum Dank bekommen die Männer Schnaps oder Schokolade.

 

 

Schlaf bei Jugendlichen: Schule erst ab 9 Uhr?

Hey zusammen

8 Stunden Schlaf; das braucht man anscheinend ungefähr, um fit und ausgeschlafen zu sein. Das stimmt tatsächlich (obwohl es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist). Viele unterschätzen die Arbeit des Körpers während des Schlafs, doch in diesen ruhigen Stunden geht ganz viel in uns vor. Der Schlaf dient als körperliche Erholung. In der Nacht finden auch wichtige Prozesse in unserem Körper statt, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Informationen im Gehirn.

Da uns dieses Thema sehr interessiert, schreiben wir einen Blog-Beitrag darüber. Im diesem Post fokussieren wir uns auf den Schlaf bei Jugendlichen und warum die Schule später beginnen sollte.

Wissenschaftler:innen sagen, dass Jugendliche 8-10 Stunden schlafen sollten. Das ist bei den meisten aber nicht der Fall. Ein häufiger Grund dafür ist der frühe Schulstart. Die Schule beginnt bei uns um 7.35 Uhr, manchmal auch erst um 8.25 Uhr. Viele fühlen sich um diese frühe Zeit nicht ausgeschlafen, sind müde und können sich nicht konzentrieren. Eltern und Lehrpersonnen würden sagen, wir sollen früher schlafen gehen. Einfacher gesagt, als getan. Jeder Mensch hat eine innere biologische Uhr. Bei Jugendlichen tickt sie anders als bei Erwachsenen, weshalb Jugendliche mehr Schlaf brauchen und auch später aufstehen. Viele Studien haben ergeben, dass es vielen Jugendlichen helfen würde, wenn die Schule erst um 9 oder sogar 10 Uhr beginnen würde.

Obwohl Forscher warnen, dass zu wenig Schlaf dick, dumm und krank macht, unternimmt die Politik nichts dagegen. Ich hoffe, die Politiker:innen sehen die Qual vieler Schüler:innen und handeln. Man muss auch keine grosse Veränderung auf einmal unternehmen. Es würde schon helfen, wenn die Schule jeden Tag „erst“ um 8.25 Uhr beginnen würde.

Natürlich bringt das Ganze auch Nachteile mit sich. Deshalb ist hier eine kleine Übersicht mit Vor- und Nachteilen:

Vorteile/Pro-Argumente:
– Schüler:innen wären konzentrierter
– Im Unterricht wird mehr mitgearbeitet
– Das Langzeitgedächtnis ist besser
– Effektiveres Lernen
– Natürlicher und innerer Rhythmus bleibt bestehen
– Bessere Gesundheit, da nicht dick, dumm und krank

Nachteile/Kontra-Argumente:
– Schule würde länger gehen, da der Schulstart später beginnt, die Stunden aber gleich viel bleiben, das bedeutet weniger Freizeit
– Wenn Schüler:innen von den Eltern in die Schule gebracht werden, kommen die Eltern zu spät zur Arbeit

Es gibt sicherlich noch mehr Pro- und Kontra-Argumente. Wir persönlich sind für den späteren Schulbeginn. Schon nur einen etwas späteren Beginn würden wir unterstützen. Allerdings sollte auch etwas gegen die Nachteile getan werden, sodass der ganzen Sache nichts mehr im Wege steht. Man sollte weniger Stunden pro Tag oder wenig bis gar keine Hausaufgaben haben, doch daran wird sich in nächster Zeit wohl eher nichts ändern. Ausserdem sollten gute Busverbindungen bestehen, da viele keine direkte Verbindung haben und somit einen Bus früher nehmen müssen. Wir hoffen, dass die Regierung endlich eingreift und sich für uns Jugendlichen einsetzt.

Quelle: Quarks

Bis zum nächsten Mal
Kate & Jael

Frühling

Hey there

Es ist wieder mal Zeit nach draussen zu gehen. Die Sonne scheint (zwar in letzter Zeit eher selten), Vögel zwitschern (übrigens auch am Morgen, was meinen Schlaf stört), Blumen öffnen ihre Blüten und Blätter spriessen (für alle mit Heuschnupfen: Viel Spass).

Zumindest wollen wir euch mal so richtig in Frühlingsstimmung bringen. Ein paar Vorschläge, was ihr machen könntet:

  • Osterbaum schmücken (mehr zu Ostern -> schaut an Ostern Lucias Beitrag an)
  • Einen Spaziergang durch den Wald machen
  • Frühblüher in den Garten setzen
  • Frühlingsputz
  • Picknick mit Familie und Freunden
  • Eis essen gehen
  • Sich morgens vom Vogelgezwitscher wecken lassen (mich nervt es zwar, aber wems gefällt 🤷 )
  • Einen Brunch draussen machen
  • Zum ersten Mal grillen
  • Campen gehen
  • Spass haben

Der Frühling ist toll, aber es gibt auch nicht so prickelnde Dinge z.B. Heuschnupfen, Frühlingsmüdigkeit, REGEN und SCHNEE  🙄, aber zum Glück halten sich die negativen Dinge in Grenzen.

Beim Thema Frühlingsmüdigkeit sind wir Profis: Warum muss man die Uhr auch eine Stunde vorstellen? Also eigentlich macht es schon Sinn, weil dann das Tageslicht besser genutzt wird, aber es ist trotzdem nervig. Ist ja nicht so, als wir nicht schon müde genug wären, was? Die Frühlingsmüdigkeit entsteht übrigens durch das viele wechselnde Wetter. Auf das meteorologische Auf und ab reagiert unser Körper, und wir werden müde. Was uns auch beeinflusst, ist, dass unser Körper mehr Melatonin ausschüttet, das für unseren Schlafrhythmus zuständig ist.

Was dagegen hilft:

  • Viel Bewegung an der frischen Luft (Melatonin-Ausschüttung wird durch Sonnenlicht gehemmt)
  • Früh aufstehen  (Vielleicht ist Vogelgezwitscher doch zu etwas nütze)
  • Gesund essen
  • Viel Trinken (ist auch ohne Frühlingsmüdigkeit wichtig)
  • Genügend schlafen (kein Mittagsschlaf)

Also … raus mit euch und HAVE FUN!

Aquarius und Undomiel;)

Haare spenden

Ich bin in den Ferien nach Peru gereist. Dort habe ich meine Haare gespendet. Das mache ich nicht zum ersten Mal. Jedes Jahr, wenn ich dorthin reise, um meine Familie zu besuchen, spende ich meine Haare bei dem Coiffeur Marco Antonio. Er verarbeitet die Haare dann zu einer Perücke. Die Perücken sind gedacht für Personen, die wegen Krebs oder einer anderen Krankheit keine Haare mehr haben.

Darauf muss man achten, wenn man Haare spenden will:

  • Die Haare müssen mindestens 30 cm lang sein.
  • Die Haare dürfen nicht zu fest verfärbt sein.