Schreibübungen

Hallo zusammen

Manchmal ist es gar nicht so leicht, beim Schreiben einen Anfang zu finden. Darum haben wir hier ein paar Tipps für euch, wie ihr die Schreibblockade schnell und einfcah überwinden könnt …

3-5 Wörter
Nimm dein Lieblingsbuch und versuche, es mit 3-5 Wörtern so gut wie möglich zu beschreiben (das funktioniert natürlich auch mit Filmen).
Können andere dein Buch oder Film aufgrund der Beschreibungen erkennen?

Zufälliges Wort
Nimm ein beliebiges Buch, schlage irgendeine Seite auf und zeige blind auf ein zufälliges wundervolles Wort. Jetzt kannst du mit diesem Wort als Titel eine Geschichte schreiben oder es in deinen eigenen Worten definieren (am besten eignen sich Nomen, Verben und Adjektive).

Alliterationen
Bestimme einen BUCHstaben (wie zum Beispiel beim Spiel „Stadt, Land, Fluss“) und versuche einen möglichst langen Satz zu bilden, bei dem jedes Wort mit diesem Buchstaben anfangt:

Manchmal muss Markus mit Marias Mutter mittags munter Mangoeis mit mächtigen Mandeln mampfen.

Einen Liebesbrief schreiben
Suche dir einen Gegenstand aus, den du sehr magst und wertschätzt, zum Beispiel dein Bett. Schreibe nun diesem Gegenstand einen Liebesbrief der von Herzen kommt. Greif zu den Sternen.

Wir hoffe, diese Ideen helfen euch gegen Schreibblockaden.

Viel Spass!
Angel & Santos

Freizeitbeschäftigung: Schreiben

Hoi zämme

Euch ist langweilig und ihr wisst nicht, was ihr machen wollt? Hier ein Tipp von uns, wenn ihr gerne schreibt oder lest:

Sucht euch mindestens vier zufällige Wörter aus (am besten Nomen). Diese könnt ihr ziehen, jemanden fragen oder ein Buch aufschlagen und einfach irgendwelche Wörter heraussuchen. Setzt euch nun eine Mindestanzahl Wörter und beginnt zu schreiben. Ihr könnt auch gerne zu zweit schreiben, denn dies macht oftmals auch mehr Spass.

Unser Beispiel
Wir wollen mind. 250 Wörter schreiben und haben folgende Wörter herausgesucht:

– Befehl
– Kind
– Ohr
– Sahne

Unser Text
Nachdem wir heute Morgen in der Pause auf dem Schulhof mal wieder ein Kind verprügelt hatten, schien Eric immer noch nicht genug zu haben. Dabei gab es keinen Grund dazu, das Kind zu verhauen. Es war aus Versehen in ihn hineingerannt und hatte sich auch entschuldigt, aber Eric war das wie immer egal. Er nutzte jede Gelegenheit, den anderen Kindern Angst zu machen. Nun waren wir wieder unterwegs, jedoch zum Spielplatz. Als wir am Spielplatz ankamen, rannten die Kinder, die uns kannten, davon. Wir gingen an unseren üblichen Platz, als ein Junge in unserem Alter auf uns zukam. „Was willst du, eine aufs Maul?“, blaffte Eric den Jungen an, und alle lachten. Doch ich blieb still. „I…Ich“, stotterte der Junge, „ich möchte eurer Bande beitreten.“
„Du? Lieber würde ich ein kleines Kind aufnehmen als dich“, sagte Eric höhnend.
„Bitte, ich würde auch alles tun“, flehte der Junge.
Eric musterte ihn und meinte: „Gut, dann ist hier deine Aufgabe: Du gehst jetzt in den Supermarkt und bringst mir Sahne.“
„Natürlich, ich gehe gleich los.“ sagte er und wandte sich zum Gehen.
„Stehn geblieben, ich war noch nicht fertig!“, schnauzte Eric ihn an. „Du gehst dahin, holst mir die Sahne, aber du wirst nicht bezahlen“, sagte Eric mit einem gemeinen Funkeln in den Augen. Der Junge schaute in mit grossen Augen an.
„Vergiss es Eric, das geht zu weit“, wandte ich ein.
„Schnauze!“, schrie er mich an. Ich wollte noch mal ansetzen, doch Eric kam mir zuvor: „Das war ein Befehl!“ Eric wollte sich gerade wieder dem Jungen zuwenden, als meine Faust ihn mit voller Wucht am Ohr traf.

Phoenix & Alana

 

Bild von Pixabay

Ich bin: Joshua-Oskar

Hallo zämme

Ich möchte euch heute eine wahre Geschichte erzählen …

Habt ihr schon gehört? Wir haben Zuwachs im Lesezentrum bekommen. Joshua-Oskar ist nach einer langen Reise zu uns gekommen. Er ist ein kleiner kugelförmiger Roboter.

Dies ist seine Geschichte …

Hallo zusammen. Ich bin Joshua-Oskar. Ich lebe nun schon seit mehreren Jahren im Schrank des Lesezentrums. Doch leider hat man mich erst dieses Jahr daraus befreit. Ursprünglich komme ich von einem Schrottplatz, der sich in Irland befindet. Dort lebte ich mit meinen Geschwistern. Meine Eltern wurden von der Müllabfuhr mitgenommen. Von da an, versteckten wir uns unter Elektroschrott damit uns niemand entdeckt. Eines Tages wurden wir von einem alten Mann gefunden, der uns in eine Kiste packte. Zu Beginn dachten wir, dass er unsere Werte kennt und wir bei ihm wohnen dürften. Dann stellte sich jedoch heraus, dass er uns nur verkaufen wollte. Meine Geschwister wurden von Zwillingen mitgenommen, seither habe ich sie nicht mehr gesehen. Der alte Mann wollte mich jedoch nicht verkaufen, er sagte, ich wäre etwas Besonderes. Ich wollte glauben, dass er mich wirklich mochte. Doch leider war das nicht so. Er wollte mich in ein Museum bringen, da sah ich keine andere Möglichkeit, als zu fliehen. In jener Nacht machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Tagelang rollte ich von Ort zu Ort. Wenn ich eine Pause machte, legte ich mich in Sperrmüll oder liess mich im Elektroschrott nieder. Nach einigen Monaten sah eine grosse, grüne offene Tür. Als ich hineinrollte, hörte ich das fröhliche Lachen von ein paar Jugendlichen. Ich las an einem Schild, dass ich mich in der Sekundarschule Sissach befand. Ich hörte wie hinter mir die Türe zufiel und erschrak so sehr, dass ich ein Versteck suchte. Ich rollte ins Lesezentrum und versteckte mich im Schrank der Bibliothekarin. Viele Jahre bin ich keinem aufgefallen und mein Akku war fast leer. Ich konnte mich nicht bemerkbar machen. Doch vor ein par Wochen wurde ich von Frau Schaub entdeckt. Die Schüler:innen der Sek haben mich sehr freundlich und Liebevoll empfangen. Hier fühle ich mich sehr wohl. Ich würde mich freuen, mit euch durch die Gegend zu rollen. Besucht mich doch mal!!! Ich würde mich sehr freuen. 

Liebe Grüsse euer Joshua-Oskar

Ich hoffe, euch hat die Geschichte von Joshua-Oskar gefallen.

Tschüss zämme

~Hannahnas

Was ist langweile und was kann man dagegen tun?

Langeweile ist, wenn wir etwas tun, was uns aber nicht zufriedenstellt. Oder wenn wir nicht wissen, was wir machen könnten. Man hat die Chance, etwas Neues zu machen oder auszuprobieren. Doch es gibt auch Leute, die unbedingt etwas tun wollen, damit ihnen nicht langweilig ist, jedoch mit keiner Aktivitätsidee zufrieden sind. Viele Kinder und Jugendliche vertreiben sich mit elektronischen Geräten die Langweile oder sie sind einfach zu faul, etwas zu machen. Aber ist das wirklich die beste Option? Wir finden, dass dies nicht immer die beste Lösung ist und man mal etwas draussen unternehmen, frische Luft schnappen und sich viel bewegen sollte. Dies ist einerseits gut für die Psyche, aber auch für den eigenen Körper.

Ideen gegen Langweile findet ihr hier.
Dinge, die man ohne Handy machen kann.

Umfrage Langeweile:

Wann ist dir langweilig?

  • Wenn ich keine Bücher habe
  • Mir ist langweilig, wenn mein Handy kein Akku hat, Netflix spinnt oder man eine lange Autofahrt unternimmt
  • Wenn man warten muss oder kein Handy oder Buch zur Hand hat
  • Wenn man mit allem, was man zu tun hat, fertig ist
  • Wenn man auf etwas warten muss
  • Wenn man etwas machen will, aber nicht weiss, was

Was tust du dagegen?

  • Ich spiele meine Musikinstrumente, male oder gehe nach draussen
  • Schlafen, zeichnen, lesen oder mit dem Hund oder der Katze spielen
  • Etwas mit Freunden unternehmen oder etwas googeln
  • YouTube schauen
  • Hobbys, z.B. Karate
  • Lesen und fernsehen

Langeweile war gestern: Der Brockhaus

Mein letzter Eintrag fürs Erste, denn Übermorgen geht die Schule wieder los! Ich hoffe, ihr freut euch alle, ich freue mich jedenfalls sehr auf euch.

Also, hier mein Tipp, der vor allem fürs Recherchieren wertvoll ist: Alle, die bei e-kbl ein Konto haben, haben jetzt auch Zugang zur Onlineversion des Brockhaus! Cool, oder? Und für alle, die nicht wissen, was der Brockhaus ist: Das ist wie Wikipedia, einfach „besser“. Denn hier schreiben nur ausgewählte Experten, es gibt keine Werbung und die Lehrpersonen lieben es ; ) Auch sehr schön: Zu jedem Artikel gibt es zwei Versionen, einmal die Enzyklopädie und einmal das Jugendlexikon. Die Artikel sind teilweise mit Audiodateien versetzt und sicher immer auf dem neuesten Stand. Was will man mehr?

Probiert es doch einfach mal aus (falls ihr bereits einen Zugang zur e-kbl habt), ansonsten sagt euren Klassenlehrpersonen, dass ihr eine Zugang wollt, dann kann ich das einrichten.

Bis Montag, ich freu mich sehr!

Foto: Tim Reckmann

Langeweile war gestern: Asterix

Der Countdown bis zur Schulöffnung läuft und somit nehmen auch meine Posts bald ein Ende. Denn jetzt sollen die Schülerinnen und Schüler wieder übernehmen. Bis auf die Monatsthemen, die werde ich weiterhin betreuen.

Jetzt aber zu Asterix, denn auch der hat sich mit dem Corona-Virus auseinandergesetzt und muss ich Dorf bleiben. Schön für uns, dass er sich zusammen mit den anderen Dorfbewohnern ganz viel hat einfallen lassen. Uns lässt er netterweise GRATIS dran teilhaben. Worauf wartet ihr also: Magazin downloaden und kurz einen Abstecher zu den Galliern wagen.

Langeweile war gestern: Buchtrailer selber machen

Mir machen Buchtrailer Spass. Einerseits guck ich sie mir gerne an, aber ich finde auch, dass sie eine etwas andere Möglichkeit sind, sich mit einem Buch auseinanderzusetzen. Sofern man selber der Trailer macht, versteht sich. Denn bei einem Trailer muss man einiges beachten: Genre, Stimmung, Musik, Bildsprache, Schlüsselszenen und -sätze. Und das Zusammenschustern mit möglichen Programmen (z.B. i Movie) ist ziemlich aufwenig, wenn auch meist leicht zu verstehen.

Deshalb habe ich auf YouTube eine Anleitung für euch gefunden, damit ihr das auch mal ausprobieren könnt. Sie ist in drei Teile gegliedert und zugegeben etwas langatmig, aber ein Blick lohnt sich trotzdem, vor allem für das Trechnische auf iMovie.

Anleitung: Buchtrailer selber machen
Schritt 1: Bild- und Materialsuche
Schritt 2: Schnitt und Musik bei iMovie
Schritt 3: Text einblenden und Finalisierung

Zum Abschluss noch ein paar Buchtrailer zu Büchern, die im Lesezentrum sehr beliebt sind …

Izara
Cassardim
Die rote Königin
Dark Elements
Erebos

In diesem Sinne: Film ab!

 

 

Langeweile war gestern: Kolibri

Ich liebe Jugendromane – auch wenn ich eigentlich viel zu alt dafür bin. Warum? Weil man mit ihnen so schön in andere Welten eintauchen kann. Nichts hat so viel Pathos wie ein schnulziger Teenie-Roman. Aber manche Bücher bringen einen auch zum Nachdenken, Weinen, Lachen und und und.

Und weil es heute viel mehr Bücher für Teenies gibt als noch zu meinen Teenie-Zeiten, muss ich jetzt eben nachholen. ABER es gibt auch unendlich viel Ramsch. Bücher voller Klischees, komplett überholten Genderrollen und leider auch ganz viele Bücher voller Vorurteile gegenüber Andersartigkeit. Manche sind gut gemeint, aber derart schlecht umgesetzt, dass der Schuss nach hinten losgeht.

Gut, dass es die Datenbank „Kolibri“ gibt, die euch wirklich gute Bücher vorstellt. Hinter Kolibri verbergen sich an die 20 Leserinnen und Leser in Basel und Zürich, die die Bücher lesen und kritisch diskutieren. Ich bin eine davon und seit über 10 Jahren dabei. Hier entdecke ich Bücher, die ich nie gelesen hätte, aber in denen sich mir wahrlich neue Welten auftun. Aber auch ganz viele Bücher, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Dann lege ich es zur Seite und freue mich auf das nächste. Ich weiss nie genau, was mich erwartet. Ich glaube fast, dass ist das wirklich Magische an Büchern.

Langeweile war gestern: Grammatik

Zugegeben, das mag jetzt für manche seltsam anmuten. Die Grammatik hat ja leider einen arg schlechten Ruf, den ich hier aber gerne mal verteidigen möchte! Grammatik erklärt euch die Sprache, Sprache erklärt euch die Welt – das kann doch gar nicht langweilig sein, oder?

Wie dem auch sei: Es ist ja nicht immer ganz klar, wie was geschrieben wird und warum. Bis im letzten Monat war canoonet.eu mein Geheimtipp für euch, seit April 2020 wurde aber ein Grossteil der Seite von LEO übernommen. Darum könnt ihr euch neu hier Rat holen. Das Gute daran: Hinter dem Buch-Icon neben einem Wort versteckt sich die Flexionstabelle. Und auf Fragen rund um die Sprache antwortet Dr. Bopp.

Gebt der Grammatik eine Chance, sie hat es verdient. Zumal es manchmal doch sehr hilfreich ist, wenn man sie versteht. Das zeigen folgende Beispiele.

Gross- und Kleinschreibung:

Der Gefangene floh.
Der gefangene Floh.

Das sieht dir ungeheuer ähnlich.
Das sieht dir Ungeheuer ähnlich.

April 2019: frühlingshaft
April 2020: Frühlingshaft

Komma:

Wir essen jetzt Opa.
Wir essen jetzt, Opa.

Er will sie nicht.
Er will, sie nicht.

Langeweile war gestern: Simon’s Cat

Ich befürchte, in jeder Sammlung von Links gehört irgendwann auch ein Link zu einem Katzenvideo. Sorry, das muss leider sein. Aber wir nehmen es mit Humor. Deshalb gebe ich euch als letztes Goody, bevor der Fernunterricht weitergeht (und damit verbunden auch etwas schulnähere Links) – Tommelwirbel – Simon’s Cat. Meine Lieblingskatze überhaupt, auf die nicht einmal ich allergisch reagiere.

Enjoy!