Langeweile war gestern: Der Brockhaus

Mein letzter Eintrag fürs Erste, denn Übermorgen geht die Schule wieder los! Ich hoffe, ihr freut euch alle, ich freue mich jedenfalls sehr auf euch.

Also, hier mein Tipp, der vor allem fürs Recherchieren wertvoll ist: Alle, die bei e-kbl ein Konto haben, haben jetzt auch Zugang zur Onlineversion des Brockhaus! Cool, oder? Und für alle, die nicht wissen, was der Brockhaus ist: Das ist wie Wikipedia, einfach “besser”. Denn hier schreiben nur ausgewählte Experten, es gibt keine Werbung und die Lehrpersonen lieben es ; ) Auch sehr schön: Zu jedem Artikel gibt es zwei Versionen, einmal die Enzyklopädie und einmal das Jugendlexikon. Die Artikel sind teilweise mit Audiodateien versetzt und sicher immer auf dem neuesten Stand. Was will man mehr?

Probiert es doch einfach mal aus (falls ihr bereits einen Zugang zur e-kbl habt), ansonsten sagt euren Klassenlehrpersonen, dass ihr eine Zugang wollt, dann kann ich das einrichten.

Bis Montag, ich freu mich sehr!

Foto: Tim Reckmann

Langeweile war gestern: Asterix

Der Countdown bis zur Schulöffnung läuft und somit nehmen auch meine Posts bald ein Ende. Denn jetzt sollen die Schülerinnen und Schüler wieder übernehmen. Bis auf die Monatsthemen, die werde ich weiterhin betreuen.

Jetzt aber zu Asterix, denn auch der hat sich mit dem Corona-Virus auseinandergesetzt und muss ich Dorf bleiben. Schön für uns, dass er sich zusammen mit den anderen Dorfbewohnern ganz viel hat einfallen lassen. Uns lässt er netterweise GRATIS dran teilhaben. Worauf wartet ihr also: Magazin downloaden und kurz einen Abstecher zu den Galliern wagen.

Langeweile war gestern: Buchtrailer selber machen

Mir machen Buchtrailer Spass. Einerseits guck ich sie mir gerne an, aber ich finde auch, dass sie eine etwas andere Möglichkeit sind, sich mit einem Buch auseinanderzusetzen. Sofern man selber der Trailer macht, versteht sich. Denn bei einem Trailer muss man einiges beachten: Genre, Stimmung, Musik, Bildsprache, Schlüsselszenen und -sätze. Und das Zusammenschustern mit möglichen Programmen (z.B. i Movie) ist ziemlich aufwenig, wenn auch meist leicht zu verstehen.

Deshalb habe ich auf YouTube eine Anleitung für euch gefunden, damit ihr das auch mal ausprobieren könnt. Sie ist in drei Teile gegliedert und zugegeben etwas langatmig, aber ein Blick lohnt sich trotzdem, vor allem für das Trechnische auf iMovie.

Anleitung: Buchtrailer selber machen
Schritt 1: Bild- und Materialsuche
Schritt 2: Schnitt und Musik bei iMovie
Schritt 3: Text einblenden und Finalisierung

Zum Abschluss noch ein paar Buchtrailer zu Büchern, die im Lesezentrum sehr beliebt sind …

Izara
Cassardim
Die rote Königin
Dark Elements
Erebos

In diesem Sinne: Film ab!

 

 

Langeweile war gestern: Kolibri

Ich liebe Jugendromane – auch wenn ich eigentlich viel zu alt dafür bin. Warum? Weil man mit ihnen so schön in andere Welten eintauchen kann. Nichts hat so viel Pathos wie ein schnulziger Teenie-Roman. Aber manche Bücher bringen einen auch zum Nachdenken, Weinen, Lachen und und und.

Und weil es heute viel mehr Bücher für Teenies gibt als noch zu meinen Teenie-Zeiten, muss ich jetzt eben nachholen. ABER es gibt auch unendlich viel Ramsch. Bücher voller Klischees, komplett überholten Genderrollen und leider auch ganz viele Bücher voller Vorurteile gegenüber Andersartigkeit. Manche sind gut gemeint, aber derart schlecht umgesetzt, dass der Schuss nach hinten losgeht.

Gut, dass es die Datenbank “Kolibri” gibt, die euch wirklich gute Bücher vorstellt. Hinter Kolibri verbergen sich an die 20 Leserinnen und Leser in Basel und Zürich, die die Bücher lesen und kritisch diskutieren. Ich bin eine davon und seit über 10 Jahren dabei. Hier entdecke ich Bücher, die ich nie gelesen hätte, aber in denen sich mir wahrlich neue Welten auftun. Aber auch ganz viele Bücher, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Dann lege ich es zur Seite und freue mich auf das nächste. Ich weiss nie genau, was mich erwartet. Ich glaube fast, dass ist das wirklich Magische an Büchern.

Langeweile war gestern: Grammatik

Zugegeben, das mag jetzt für manche seltsam anmuten. Die Grammatik hat ja leider einen arg schlechten Ruf, den ich hier aber gerne mal verteidigen möchte! Grammatik erklärt euch die Sprache, Sprache erklärt euch die Welt – das kann doch gar nicht langweilig sein, oder?

Wie dem auch sei: Es ist ja nicht immer ganz klar, wie was geschrieben wird und warum. Bis im letzten Monat war canoonet.eu mein Geheimtipp für euch, seit April 2020 wurde aber ein Grossteil der Seite von LEO übernommen. Darum könnt ihr euch neu hier Rat holen. Das Gute daran: Hinter dem Buch-Icon neben einem Wort versteckt sich die Flexionstabelle. Und auf Fragen rund um die Sprache antwortet Dr. Bopp.

Gebt der Grammatik eine Chance, sie hat es verdient. Zumal es manchmal doch sehr hilfreich ist, wenn man sie versteht. Das zeigen folgende Beispiele.

Gross- und Kleinschreibung:

Der Gefangene floh.
Der gefangene Floh.

Das sieht dir ungeheuer ähnlich.
Das sieht dir Ungeheuer ähnlich.

April 2019: frühlingshaft
April 2020: Frühlingshaft

Komma:

Wir essen jetzt Opa.
Wir essen jetzt, Opa.

Er will sie nicht.
Er will, sie nicht.

Langeweile war gestern: Simon’s Cat

Ich befürchte, in jeder Sammlung von Links gehört irgendwann auch ein Link zu einem Katzenvideo. Sorry, das muss leider sein. Aber wir nehmen es mit Humor. Deshalb gebe ich euch als letztes Goody, bevor der Fernunterricht weitergeht (und damit verbunden auch etwas schulnähere Links) – Tommelwirbel – Simon’s Cat. Meine Lieblingskatze überhaupt, auf die nicht einmal ich allergisch reagiere.

Enjoy!

Langeweile war gestern: Chimamanda Adichies TED Talk

Bei TED-Talks kann man in nur 18 Minuten wahnsinnig viel lernen. Die Idee dahiner: Menschen aus verschiedenen beruflichen Gebieten (ursprünglich Technologie, Entertainment und Design) machen ihre Ideen in 18 Minuten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Und das sehr anschaulich und ansprechend.

Seit 2009 werden die besten Talks online gratis zur Verfügung gestellt. Reinschauen lohnt sich allemal. Meine Empfehlung für heute: Chimamanda Adichie spricht über “Die Gefahr einer einzigen Geschichte”. Hier wird deutlich, wie Bücher unser Weltbild prägen – und das nicht nur im Guten. Also: Seid euch dessen bewusst und hinterfragt stets kritisch, was ihr gerade lest.

Übrigens: dieser TED-Talk ist einer der am meisten aufgerufenen aller Zeiten. Er ist aber auch wirklich gut!

Langeweile war gestern: da bux

Es gibt da einen kleinen, feinen Schweizer Verlag, der ganz viel für die Leseförderung macht. da bux heisst er, und er schafft es, mit dünnen Büchern über aktuelle Themen selbst die grössten Lesemuffel zum Lesen zu bringen.

Schön, dass auch da bux sich etwas für die Coronaflaute hat einfallen lassen und ein paar seiner Autoren und Autorinnen vor die Kamera geholt hat. Hier ein paar Kostproben von Lesungen direkt aus dem Wohnzimmer:

Sunil Mann liest aus Totsch*
Alice Gabathuler liest aus Krawallnacht
Karin Bachmann liest aus Monster im Dunkeln

Und an alle Lehrpersonen: Die Arbeitsblätter, die der Verlag gratis zum Download zur Verfügung stellt, sind ebenfalls gut. Ich würde meinen, so ein Buch mit Arbeitsauftrag wäre die ideale Lektüre für nach den Ferien. Wer interesse hat, meldet sich bei mir. Ein Buch kostet knapp 9 CHF, da kann man echt nicht meckern.

 

*Totsch ist nominiert für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis

Langeweile war gestern: One Day More

Die Briten bringen es bekanntlich oft gekonnt und mit viel Humor auf den Punkt. Das beweist auch dieses Video, in dem die sechsköpfige Marsh Familie aus Kent ihren Frust über den nationalen Lockdown singend los wird. Der Song ist ein witziges Cover-Up des gleichnamigen Songs aus Les Misérables.

Das Video ging viral (es wurde über 3 Millionen Mal in 24 h angeschaut!!) und die Familie wurde von den Medien gefeiert. Ich würde sagen: Das lohnt sich nachzuahmen. Und das Schöne daran: besonders musikalisch muss man gar nicht sein. Also trommelt eure Familie zusammen, baut eine Bühne auf und legt los!