Thema des Monats: LGBTQ+

LGBTQ+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer,+.
Man kann auch LGBTTTQQIAA schreiben. Das bedeutet:

Lesbian
Gay
Bisexual
Transgender
Transsexual
Two-Spirit
Queer
Questioning
Asexual
Ally

Seit etwa 1970 ist die Regenbogenflagge ein Symbol für LGBTQ+. Sie wird auch die «Pride-Flagge» genannt, was so viel heisst wie «Flagge des Stolzes». Die Farben der Fahne sind: Rot für Leben, orange für Heilung, gelb für das Sonnenlicht, grün für die Natur, königsblau für Harmonie oder Klarheit und violett für den Geist. Ursprünglich waren auch Pink und türkis vorhanden, die aber gestrichen wurden. Es gibt unzählige verschiedene Fahnen für die verschiedenen Arten der Sexualität. Ich zähle jetzt nicht alle auf, da dies sehr sehr lange dauern würde …
Es gibt leider immer noch viele Übergriffe und Beleidigungen an sexuell Andersorientierten. Es verlangt bestimmt viel Mut, sich zu outen, und es ist nicht fair, jemanden zu beleidigen oder sogar anzugreifen weil er/sie nicht hetero sind.
Da dass das Thema des Monats ist, sind im Lesezentrum viele tolle Bücher  ausgestellt. Hier ein paar Beispiele:

Als ich Amanda wurde, Dieses Leben gehört Alan Cole (bitte nicht knicken), Traumtänzerin, Ich bin ich und jetzt?, Eine Handvoll Lila, etc.

Schaut doch mal vorbei, liebe Schülerinnen und Schüler, vielleicht gefällt euch eines dieser Bücher

Ciao
Undomiel

Thema des Monats: Verfilmte Bücher

Das Thema des Monats wird dieses Mal etwas später präsentiert – aber besser spät, als nie. Also viel Spass (Anmerkung vn admin).

Wenn die Bücher bei den Lesenden gut ankommen, werden sie oft verfilmt. Aber wie läuft es ab? Was sind die Voraussetzungen?

Die Chance, dass ein Buch verfilmt wird, ist geringer, als dass es verlegt wird. Es dauert lange, bis sich ein Produzent bereit erklärt, den Film zu machen. Dann dauert es nochmals 1-3 Jahre, bis der Film im Kasten ist. Das verlangt auch viel Geduld vom Autor.

In 5 Schritten erkläre ich euch den Weg zum fertigen Film:

1. Zuerst schauen wir, ob der Film sich lohnt. Mit Experten zusammen besprechen wir die Kosten. Nachdem dies geklärt ist, setzen sich Produzent und Autor zusammen, denn dieser kann mitbestimmen, wie der Film in der Endfassung aussieht.
2. Das Drehbuch wurde geschrieben, es geht schon weiter. Schauspieler, Kulissen und Weiteres werden für den Film gesucht.
3. Während der Produktion werden Verträge besprochen und Rechnungen bezahlt.
4. Am Schluss, wenn der Film ganz fertig produziert worden ist, kommt er vielleicht in die Kinos oder er wird fürs Streaming freigeschaltet.

Bücher, die verfilmt wurden UND im Lesezentrum stehen:

Anne Frank
Harry Potter
Seelen
Gregs Tagebuch
MOMO
Twilight
Percy Jackson
Lauf, Junge, Lauf
Die Bücherdiebin
Letztendlich sind wir dem Universum egal
Die Welle
Rubinrot (Saphirblau/Smaragdgrün)
Narnia

Thema des Monats: Dream Now Travel Later

(Gastbeitrag)

Endlich stehen die Sommerferien vor der Tür! Aber leider fallen viele Ferienpläne dieses Jahr ins Wasser. Was nun? Schaut mal im Lesezentrum vorbei: In Anlehnung an den Slogan «Dream Now, Travel Later» habe ich für euch eine Ausstellung zusammengestellt, die zum Träumen anregt. Egal ob ihr auf einen Roadtrip gehen, euch verlieben oder ein gruseliges Abenteuer in einer fremden Stadt erleben wollt: Für alle ist etwas dabei.

Kommt vorbei und schaut es euch an! Ihr könnt dann auch gleich die Gelegenheit nutzen, so viele Medien auszuleihen, wie ihr tragen könnt!* Zurückgeben müsst ihr sie erst nach den Sommerferien.

Viel Spass beim Lesen und einen schönen Sommer wünscht euch

Stephanie Affeltranger

*Gilt leider nicht für die Abschlussklassen, sorry.

Lies mal laut. Der 3. Schweizer Vorlesetag an der Sek Sissach

Zum 3. Mal jährte sich gestern der Schweizer Vorlesetag, iniziiert vom SIKJM. Zuerst an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für sein Engagement!

Was wir hier an der Sek Sissach gemacht haben? Eine kleine Aktion, die aber durchwegs positiv angenommen und umgesetzt worden ist. Da ich im Lesezentrum Corona bedingt nichts Grosses machen durfte, habe ich mir kurzerhand alle Deutsch-, Englisch- und Französischlehrpersonen rausgesucht, die gestern unterrichtet haben. Ich habe ihnen ein Buch in der entsprechenden Sprache und einen Zettel mit dem Vorgehen (simpel: 5-10 Minuten vorlesen) ins Fächli gelegt. Das war alles. Alle haben mitgemacht, einige haben 5 Minuten vorgelesen, andere eine halbe Stunde. Wieder bei anderen haben die Schülerinnen und Schüler diesen Part übernommen. Ein Lehrer meinte, das wolle er nun öfter machen, und andere haben das Buch gleich behalten.

Alles in allem ein kleine Aktion, die aber ohne viel Aufwand umgesetzt werden konnte. Ich glaube, das machen wir nächstes Jahr wieder ; )

Lies mal laut: Tommy Mütze 2

Die Schule hat wieder angefangen. Wir gewöhnen uns alle noch an den Rechtsverkehr und die mal besser, mal schlechter riechenden Desinfektionsmittel (heute hatte ich eines, das nach Fondue roch – pfui!).

Und passend zum Thema Neubeginn und Schule lese ich euch noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch Tommy Mütze vor. Das Buch ist 2012 bei Baobab Books erschienen, geschrieben hat es Jenny Robson, übersetzt wurde es von Barbara Brennwald.

Aus rechtlichen Gründen musste ich die Audiodatei nach 4 Wochen entfernen. Ich hoffe, ihr hattet Gelegnheit reinzuhören.

Lies mal laut! Tommy Mütze 1

Ich mag dieses Buch: Es ist witzig, kurz und so spannend, dass man es in einem Zug durchlesen will. Denn genau wie der Protagonist Doogal und sein bester Freund Dumisani will ich wissen, warum sich der Neue in der Schule während einer ganzen Woche unter einer Wollmütze versteckt. Eine Wollmütze, die erst noch das ganze Gesicht verdeckt.

Schon sehr seltsam, oder? Aber hört* selber, wie die Geschichte ihren Anfang nahm. Und verzeiht mir bitte die Stolperer ; ) Da habe ich offentsichtlich meinen eigenen Ratschlag zu wenig berücksichtigt und nicht geübt.

Angaben zum Buch:
Robson, Jenny: Tommy Mütze. Basel: Baobab Books, 2012.
Übersetzt von Barbara Brennwald.
Der Link ist nur bis Mitte Juli 2020 abrufbar.

*leider musste ich den Link nach mit dem Verlag vereinbarter Dauer wieder entfernen.

Lies mal laut! Vorlesen fürs Klassenzimmer

Jetzt ist es bald geschafft und die Schulen machen wieder auf. Abstand müssen wir trotzdem halten und das macht das Vorlesen nicht ganz einfach. Gut, dass es Blogs, Vlogs, Insta und Co. gibt, auf denen wir uns diesbezüglich trotzdem austoben dürfen.

Vorlesen will aber gelernt sein, das geht nicht einfach so. Darum hier ein paar Tipps von School’s easy, damit die Zuhörer auch dran bleiben. School’s easy ist übrigens ein wirklich empfehlendswerter Vlog. Hier habt ihr quasi eine Gratisnachhilfe für Zuhause. Einfach und anschaulich erklärt, kann ich nur empfehlen!

Aber seht selber: Vorlesen in der Schule

 

Lies mal laut! Die schwarze Stadt

Der Mai steht im Zeichen des Vorlesens. Denn am 27. Mai findet der Schweizer Vorlesetag statt. Und wer jetzt denkt, er oder sie sei zu alt für so was, der irrt. Vorgelesen wir einem doch immer gerne, man muss sich nur vielleicht etwas drauf einlassen.

Und weil mir das Vorlesen selber so wichtig ist, lese ich euch (ganz stümperhaft) den Anfang meines Lieblingsbuches vor, als ich 12 Jahre alt war: Die schwarze Stadt von Tamora Pierce. In der Zwischenzeit ist es vergriffen. Das heisst, man kann es nicht mehr regulär kaufen. Schade eigentlich, ich bin überzeugt, dem einen oder anderen von euch hätte es auch gefallen!

Hört euch also an, wie das Abenteuer von Alanna von Trebond seinen Anfang nahm …

(gelesen von Anna Schaub, April 2020)

Alles Fake oder was? Der Test

Eigentlich steht jeden Monat im Lesezentrum ein neues Thema im Fokus. Im April wären das Fake News gewesen. Da die Schule wegen Covid-19 geschlossen war, habe ich das Thema auf dem Blog mit einem wöchentlichen Beitrag vertieft. Angefangen beim Aprilscherz, ging’s weiter zu Verschwörungstheorien, Mythen und schliesslich dem Finden von guten Quellen.

Fragt sich, was ihr daraus mitgenommen habt. SRF myschool hat netterweise einen sehr gelungen Test erarbeitet, bei dem ihr rausfinden könnt, ob ihr schon Fake News Expertinnen und Experten seid. Dann mal los, hier geht es zum Test. Viel Glück!

Alles fake oder was? Gute Quellen finden

Nicht alles, was im Internet steht, stimmt auch. Das wisst ihr bereits. Doch wie könnt ihr eine gute von einer schlechten Quelle unterscheiden? Hier 8 Tipps, mit denen es bestimmt klappt.

1. Ist die Quelle relevant?
Eine gute Quelle hat auch tatsächlich etwas mit dem Thema, das du recherchierst, zu tun. Eigentlich logisch ; )

2. Wer ist der Urheber?
Ist der Urheber klar erkennbar? Ist er/sie vom Fach? Oftmals findet ihr unter dem Reiter “Kontakt” oder “über mich/uns” mehr Infomartionen. Auch im Impressum stehen Angaben. Ist aber partout kein Urheber erkennbar, solltest du die Finger vom Artikel lassen.

3. Welche Zielgruppe wird angesprochen und welcher Zweck verfolgt?
An wen richten sich die Informationen? Und warum hat der Autor sie veröffentlicht? Will er möglichst neutral über das Thema informieren, will er Stimmung machen oder sogar etwas verkaufen? Die Adressaten und der Zweck der Veröffentlichung sagen viel über die Seriosität aus.

4. Wie aktuell sind die Informationen?
In unserer Bibliothek gilt: Sachbücher, die älter als 10 Jahre sind, werden entsorgt. Denn dann sind sie meist veraltet. Ausser ihr wollt etwas über den damaligen Wissensstand recherchieren. Aber das ist eine andere Geschichte. Gerade Themen wie Social Media oder Politik verlangen dringend nach aktuellen Quellen. Historische Ereignisse (z.B. die franszösische Revolution) verändern sich nicht mehr, könnte man meinen. Aber Vorsicht: Auch hier kann sich der Forschungsstand ändern.

5. Welchen Eindruck hast du insgesamt von der Quelle?
Wenn ein Text vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt, völlig verwirrend strukturiert ist oder eine extrem saloppe Wortwahl hat, ist er als seriöse Quelle kaum geeignet.

6. Sind die Informationen transparent und nachprüfbar?
Seriöse Autoren werfen nicht einfach mit vermeintlichen Fakten, Zahlen und Daten um sich: Sie machen deutlich kenntlich, woher sie welche Informationen haben.

7. Im Journalismus gilt: mind. 2 Quellen
Die meisten Artikel haben weiterführende Links. Nutzt das aus. Und gebt euch nicht nur mit Wiki zufrieden, auch wenn es ein guter Start ist.

8. Buch oder Internet?
Beide haben ihre Vor- und Nachteile: Bei den meisten Büchern sind die Informationen auf das Wesentliche runtergebrochen, das hilft bei der Auswahl. Das Netz ist dafür aktueller. Ich empfehle daher stets eine Mischung, resp. die Entscheidung vom Thema abhängig zu machen.

Und bei Fragen hilft euch die Bibliothekarin gerne weiter ; )

Meine Quelle für diese Punkte findet ihr übrigens hier.