Protokoll vom 12.9.2020

1) Soll es im Gebäude D eine Mikrowelle geben?  
Man muss zuerst mit der Schulleitung besprechen, ob es möglich wäre, eine Mikrowelle im Gebäude D zu haben. Wenn Ja, müssen weitere Fragen beantwortet werden: Wo soll die Mikrowelle ihren Platz haben? Wer kümmert sich um die Mikrowelle und schaut, dass sie am richtigen Platz steht? Wäre es besser, im Gebäude A eine Mikrowelle zu haben oder vielleicht sogar in beiden Gebäuden? 

 2) Wie geht es mit dem Brötlistand weiter?
Die Bäckerei Schmid in Zunzgen ist umgezogen. Die Bäckerei “Brot und so” möchte den Verkauf übernehmen und fragt die SuS nach ihren Wünschen (Ideen bisher: Gipfeli, Silserli, Brezel, Zackenweggli und Schoggibrötli. Vielleicht sogar Sandwiches?) und Preisvorstellungen. Wir freuen uns über dieses Mitspracherecht. “Brot und so” will auch wissen, ob es denkbar ist, Produkte vom Vortag zu verkaufen. Das wäre billiger für die SuS und nachhaltig für uns alle! Weitere Fragen: Soll es gar zwei Stände geben? Beim B und/oder beim D? Was passiert, wenn zu viele Brötchen übrig bleiben (Food Waste)? 

3) Soll die Kaugummi Regel aufgehoben werden?
Absprache mit der Schulleiter. Wenn jemand einen Kaugummi irgendwo hinklebt, gibt es eine Strafe. Mögliche Strafe: Nachsitzen, Verweis, zahlen?  

Das Leben nach der Sek Sissach: Applikationsentwicklerin

Letzten Sommer haben viele Blogger und Bloggerinnen die Schule abgeschlosse. Jetzt hat sich Cherry bei mir gemeldet mit dem Angebot, einen Gastbeitrag über das Leben nach der Sek Sissach zu schreiben. Sehr cool und ganz lieben Dank dafür! Hier also etwas aus Cherrys neuer Welt:

 

Hallo, ich bin es wieder, eure Cherry
Für diesen einen Blog Beitrag kehre ich aus meinem «Ruhestand» zurück. Ich möchte euch kurz einen kleinen Einblick in mein Leben nach der Sekundarschule geben.

Momentan
Im Moment mache ich eine Lehre als Applikationsentwicklerin mit Berufsmatura bei der Firma Endress und Hauser. Als Applikationsentwicklerin lerne ich verschiedene Programmiersprachen und auch den Umgang damit. Für den Anfang versuche ich mich an der Programmiersprache C#. Damit ich diese lerne, bekomme ich kleinere sowie grössere Aufgaben, die ich programmieren muss.

Dies ist für mich manchmal eine Herausforderung, da ich zum Teil ins kalte Wasser geworfen werde und mich ohne Hilfe meines Lehrmeisters an kleinen Aufgaben versuchen muss. Zum Glück darf man als Hilfsmittel alles Mögliche verwenden, wie zum Beispiel Google, Fachbücher und Weiteres.

Was man als Applikationsentwicklerin mitbringen sollte
So wie ich das erlebe, sollte man in diesem Teilgebiet der Informatik definitiv Freude daran haben, Aufgaben kreativ zu lösen und nicht schnell aufzugeben. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es manchmal ganz schön lange dauern kann, bis man eine gute Lösung findet. Man sollte auch kontaktfreudig und hilfsbereit sein, da man in diesem Beruf viel im Team arbeitet oder von anderen Personen um Rat gefragt wird. Natürlich ist es auch wichtig, dass man gerne mit Computern arbeitet, da man nämlich die meiste Zeit vor genau diesem sitzt.

Das wars auch schon mit meinem kleinen Blog Beitrag über das Leben nach der Sekundarschule. Schreibt doch in den Kommentaren, was ihr in ein paar Jahren werden möchtet.

Willkommen zurück!

Endlich lebt die Schule wieder! Nachdem es in den letzten Wochen so leer war, kommt einem das Gewuseln noch grösser vor als sonst. Gut, dass unser neues Schulhaus rechtzeitig fertig geworden ist (whoop whoop!). In seiner schönen Aula haben wir heute Morgen dann auch gleich unsere 120 neuen Erstklässler:innen begrüsst. Ihnen allen wünsche ich eine tolle, erfahrungsreiche Zeit an der Sek Sissach – und den Zweit- und Drittklässlern natürlich auch.

Schaut mal bei mir im Lesezentrum vorbei, ich freu mich auf euch

Anna Schaub

Schreibwettbewerb “Corona”

Wie versprochen hat Jael auch selber noch einen Text verfasst. Voilà

 

“Positiv
von Jael

«Positiv», sagte der Arzt zu ihr«Du bist positiv auf Covid-19 getestet worden.» Kaya brach in Tränen aus. Was sie jetzt bräuchte, wäre eine lange, liebevolle Umarmung von ihrer besten Freundin Ella – doch das geht jetzt nicht mehr. «Ich fühlte mich seit einiger Zeit krank und wurde jetzt auf Corona getestet. Leider positiv», erzählte Kaya, als wir facetimten. Ich konnte sehen, wie ihr die Tränen übers Gesicht kullerten. Ich versuchte sie zu trösten, doch ich war selbst am Boden zerstört. Mein Herz zerbrach in tausend Teile.  

Kaya und ich sind beste Freundinnen. Wir kennen uns seit wir kleine Babys sind und waren schon das ganze Leben lang unzertrennlich. Wir haben schon so viel zusammen durchgestanden. Wir haben gute, aber auch schlechte Zeiten erlebt. Wir sind durch Dick und Dünn gegangen. Wir sind immer füreinander da.  

Jeden Tag telefonierten wir zusammen. Jedes Mal weinten wir. Jedes Mal hofften wir – hofften wir, dass das alles nur ein Albtraum war. Aber jedes Mal sagten wir uns auch, dass wir schon alles überstanden haben und wir auch das überstehen werden. Wir gaben nie die Hoffnung auf. Wir blieben immer positiv! 

 

2 Wochen später 

Kaya rief mich an und erzählte mir, dass sie morgen einen erneuten Test machen wird. «Ich habe schon seit einigen Tagen keine Anzeichen mehr. Vielleicht habe ich es endlich hinter mir», sagte sie aufgeregt. «Hoffentlich. Ich bin schon ganz gespannt. Ruf mich morgen nach dem Test unbedingt an», antwortete ich ihr. «Auf jeden Fall. Ich erzähl dir morgen alles.» 

 

Am nächsten Tag 

Als mein Handy klingelte, nahm ich sofort ab. Ich war richtig zappelig und konnte mich kaum stillhalten. Einerseits war ich glücklich, denn es könnte jetzt alles vorbei sein. Andererseits hatte ich Angst. Wenn sich herausstellen würde, dass sie immer noch positiv ist, würde für sie eine Welt zusammenbrechen. «Hey!» 
«Hey!» 
«Wie ist der Test gelaufen?», fragte ich mit zitternder Stimme. Eine Weile lang sagte keiner etwas. Dann holte sie tief Luft und antwortete: «Negativ! Er ist negativ ausgefallen.» Kaya war voller Freude. «Echt jetzt? Es freut mich so sehr, dich nach langer Zeit wieder so glücklich zu sehen». Mir stiegen Tränen in die Augen. Es waren Freudetränen. 
«Ja. Ich kann es kaum glauben. Ich weiss gerade nicht, ob ich heulen oder lachen soll», antwortete sie mit begeisterter Stimme. «Ich auch nicht», sagte ich. Doch wir entschieden uns für lachen. Wir lachten eine Ewigkeit. Endlich ist die glückliche Kaya wieder zurück. Das ist die Kaya, die ich kenne. Das ist die Kaya, die ich sehen will. Das ist die Kaya, die seit 13 Jahren meine beste Freundin ist.  

«Ich habe das nur überstanden, weil du immer an meiner Seite warst und wir nie die Hoffnung aufgegeben haben. Wir blieben immer positiv!» 

Thema des Monats: Dream Now Travel Later

(Gastbeitrag)

Endlich stehen die Sommerferien vor der Tür! Aber leider fallen viele Ferienpläne dieses Jahr ins Wasser. Was nun? Schaut mal im Lesezentrum vorbei: In Anlehnung an den Slogan «Dream Now, Travel Later» habe ich für euch eine Ausstellung zusammengestellt, die zum Träumen anregt. Egal ob ihr auf einen Roadtrip gehen, euch verlieben oder ein gruseliges Abenteuer in einer fremden Stadt erleben wollt: Für alle ist etwas dabei.

Kommt vorbei und schaut es euch an! Ihr könnt dann auch gleich die Gelegenheit nutzen, so viele Medien auszuleihen, wie ihr tragen könnt!* Zurückgeben müsst ihr sie erst nach den Sommerferien.

Viel Spass beim Lesen und einen schönen Sommer wünscht euch

Stephanie Affeltranger

*Gilt leider nicht für die Abschlussklassen, sorry.

Lies mal laut. Der 3. Schweizer Vorlesetag an der Sek Sissach

Zum 3. Mal jährte sich gestern der Schweizer Vorlesetag, iniziiert vom SIKJM. Zuerst an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für sein Engagement!

Was wir hier an der Sek Sissach gemacht haben? Eine kleine Aktion, die aber durchwegs positiv angenommen und umgesetzt worden ist. Da ich im Lesezentrum Corona bedingt nichts Grosses machen durfte, habe ich mir kurzerhand alle Deutsch-, Englisch- und Französischlehrpersonen rausgesucht, die gestern unterrichtet haben. Ich habe ihnen ein Buch in der entsprechenden Sprache und einen Zettel mit dem Vorgehen (simpel: 5-10 Minuten vorlesen) ins Fächli gelegt. Das war alles. Alle haben mitgemacht, einige haben 5 Minuten vorgelesen, andere eine halbe Stunde. Wieder bei anderen haben die Schülerinnen und Schüler diesen Part übernommen. Ein Lehrer meinte, das wolle er nun öfter machen, und andere haben das Buch gleich behalten.

Alles in allem ein kleine Aktion, die aber ohne viel Aufwand umgesetzt werden konnte. Ich glaube, das machen wir nächstes Jahr wieder ; )

Lies mal laut: Tommy Mütze 2

Die Schule hat wieder angefangen. Wir gewöhnen uns alle noch an den Rechtsverkehr und die mal besser, mal schlechter riechenden Desinfektionsmittel (heute hatte ich eines, das nach Fondue roch – pfui!).

Und passend zum Thema Neubeginn und Schule lese ich euch noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch Tommy Mütze vor. Das Buch ist 2012 bei Baobab Books erschienen, geschrieben hat es Jenny Robson, übersetzt wurde es von Barbara Brennwald.

Aus rechtlichen Gründen musste ich die Audiodatei nach 4 Wochen entfernen. Ich hoffe, ihr hattet Gelegnheit reinzuhören.

Langeweile war gestern: Der Brockhaus

Mein letzter Eintrag fürs Erste, denn Übermorgen geht die Schule wieder los! Ich hoffe, ihr freut euch alle, ich freue mich jedenfalls sehr auf euch.

Also, hier mein Tipp, der vor allem fürs Recherchieren wertvoll ist: Alle, die bei e-kbl ein Konto haben, haben jetzt auch Zugang zur Onlineversion des Brockhaus! Cool, oder? Und für alle, die nicht wissen, was der Brockhaus ist: Das ist wie Wikipedia, einfach “besser”. Denn hier schreiben nur ausgewählte Experten, es gibt keine Werbung und die Lehrpersonen lieben es ; ) Auch sehr schön: Zu jedem Artikel gibt es zwei Versionen, einmal die Enzyklopädie und einmal das Jugendlexikon. Die Artikel sind teilweise mit Audiodateien versetzt und sicher immer auf dem neuesten Stand. Was will man mehr?

Probiert es doch einfach mal aus (falls ihr bereits einen Zugang zur e-kbl habt), ansonsten sagt euren Klassenlehrpersonen, dass ihr eine Zugang wollt, dann kann ich das einrichten.

Bis Montag, ich freu mich sehr!

Foto: Tim Reckmann

Lies mal laut! Tommy Mütze 1

Ich mag dieses Buch: Es ist witzig, kurz und so spannend, dass man es in einem Zug durchlesen will. Denn genau wie der Protagonist Doogal und sein bester Freund Dumisani will ich wissen, warum sich der Neue in der Schule während einer ganzen Woche unter einer Wollmütze versteckt. Eine Wollmütze, die erst noch das ganze Gesicht verdeckt.

Schon sehr seltsam, oder? Aber hört* selber, wie die Geschichte ihren Anfang nahm. Und verzeiht mir bitte die Stolperer ; ) Da habe ich offentsichtlich meinen eigenen Ratschlag zu wenig berücksichtigt und nicht geübt.

Angaben zum Buch:
Robson, Jenny: Tommy Mütze. Basel: Baobab Books, 2012.
Übersetzt von Barbara Brennwald.
Der Link ist nur bis Mitte Juli 2020 abrufbar.

*leider musste ich den Link nach mit dem Verlag vereinbarter Dauer wieder entfernen.