Kleiner Abschied, grosser Anfang

Drei Jahre.

Erstaunlich, wie man so viele unvergessliche Erinnerungen in zwei Worte beschreiben kann. Ich muss sagen, die Sekundarschule ist bis jetzt einer der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Zeit meines Lebens gewesen. Ich habe vieles gelernt, aber vor allem meine „Ängste“ grösstenteils endlich überwinden können, besonders was Emotionales und Reife angeht. Die Sekundarschule ist für mich, und ich glaube es geht vielen so, sowas wie die Brücke zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.
Nun, da die Brücke überwunden ist, ist es Zeit, Abschied von meinem innerlichen Kind zu nehmen und einen neuen Abschnitt meines Lebens anzufangen. Ich muss sagen, ich habe schon eine gewisse Angst, aber zur Angst gehört auch die Vorfreude, neues zu entdecken und erleben.

Ich danke euch allen herzlich für die bedeutsame Zeit, die ich mit euch während der Sekundarschule verbringen konnte und allen, die mir geholfen haben, ein besseres Ich zu werden. Ich wünsche euch weiterhin ein schönes Leben. Danke vielmals!!

Aquarius :‘)

Wieso „Multiverse of Madness“ vielleicht doch realistischer ist, als man denkt

Multiverse. Was kommt euch dabei in den Sinn? Irgendwelche Aliengestalten, futuristische Kolonien, Universenreise, Marvel und vielleicht die Existenz von dir in einem anderen Universum?

Es gibt viele Argumente für die „Multiverse Theory“ (Theorie des Multiversums). Das Multiversum ist eine unendlich grosse Ansammlung von Universen mit verschiedenen physikalischen Gesetzen, d.h. es könnte sein, dass ein Universum mit minimaler Gravitation existiert, sodass alle fliegen können, oder ein anderes Universum nicht mit Atomen sondern z.B. mit kleinen Kästchen aufgebaut ist, etc. Dies könnte erklären, weshalb die physikalischen Gesetze in unserem Universum so ideal für intelligentes Leben sind: ein Zufall.

Wenn also diese Theorie stimmt, dann könnte eine exakte Kopie von dir gleichzeitig wie du diesen identischen Blogeintrag lesen, da es bei unendlich vielen Universen auch unendliche Möglichkeiten gibt.

Die bisher erfolgreichste Theorie ist die Bubble-Multiverse-Theorie: Dabei schwimmen die Universen wie Blasen in einer Badewanne herum. Manchmal werden aus zwei Blasen eine, und die zwei Universen werden zu einem. Konkrete Beweise wurden aber noch nicht gefunden.

Wieso ist es so schwierig, diese Theorie zu beweisen? Ganz einfach: Wissenschaftler:innen haben im Moment keine Mittel, Messungen und Beobachtungen ausserhalb unseres eigenes Universums zu machen – und Rechnungen sind keine Beweise.

Eine Belegung der Theorie des Multiversums würde unseren Blick auf die Realität komplett verschieben. Neue Möglichkeiten würden auftauchen. Noch sind wir jedoch lange davon entfernt, um sicher zu gehen, dass dein Doppelgänger wirklich existiert. Sehr sehr sehr lange, um genau zu sein. Aber zuerst sollten wir uns vielleicht eher auf die Weiterexistenz des Menschen und der Erde fokussieren, als Doctor Strange zu cosplayen.

Aquarius 😉

 

Quellen für die Nerds (leider auf Englisch):

  • https://www.livescience.com/multiverse
  • https://www.nationalgeographic.com/science/article/what-is-the-multiverse

Queer-Sein: Altmodischer als man denkt

Viele von euch empfinden LGBTQ+ wahrscheinlich eher als etwas Modernes, etwas, das noch nicht so lange existiert. Wenn ich ehrlich bin, dachte ich das auch.

Aus evolutionärer Sicht ist Homosexualität ein Schutz für die Familie. Studien zeigen, dass Kinder von Müttern, welche während ihrer Schwangerschaft unter Stress waren, eine deutlich höhere Chance auf „Gay“-sein haben. Ebenfalls nimmt die Wahrscheinlichkeit mit jedem neuem Kind der Mutter um etwa ein Drittel zu. So „schützt“ die Natur die Familie davor, die Kinder nicht ernähren zu können, da die Kinder theoretisch keine Enkelkinder bekommen „können“. So hat Homosexualität eigentlich schon immer existiert.

Als Beweis dient die Geschichte: Das älteste bekannte Werk der Dichtung stammt aus dem Sumerischen Reich und entstand um 2500 v. Chr. Es beschrieb den Gilgamesch-Epos, in dem homosexuelle Erotik zwischen dem König Gilgamesch und Enikdu beschrieben wird. Das wahrscheinlich älteste bekannte homosexuelle Paar stammt aus Ägypten (um 2350 v. Chr.). Ebenfalls gibt es viele Beweise von römischen Kaisern und deren sexuellen Vorlieben, ebenso von vielen chinesischen Kaisern aus der Liu-Song Dynastie (420-479 n. Chr.) Auch viele griechische Erzählungen über homosexuelle Paare sind bekannt.

Die Homophobie entstand erst im Mittelalter (nach dem 6. Jahrhundert). Gleichgeschlechtige Beziehungen wurden erst verabscheut, dann streng bestraft und schliesslich ein Grund zur Verurteilung.

Eine Extreme der Homosexuellenverfolgung bildet die NS-Zeit. Zehntausende wurden bestraft, Tausende in Konzentrationslager verschleppt. Homosexualität wurde als „Seuche“ betrachtet und Läden, Clubs, und Vereine von Homosexuellen zerstört.

Sexualität- und genderpositive Bewegungen tauchten erst Ende der 1950-Jahre auf. Das erste LGBT-positive Magazin publiziert in den USA hiess „ONE“. Später wurden immer mehr ähnliche Zeitschriften und Schriftstücke veröffentlicht. Der erste, grosse Aufstand gegen die Unterdrückung homosexueller Menschen fand am 28. Juni 1969 im „Stonewall Inn“ statt. Stonewall Inn war ein Gay-Club. In dieser Nacht griffen Polizisten den Club an, was in einem fünftägigen Aufstand eskalierte.

Nicht viel später begann eine Reihe von Gay-Rights-Movements, welche zur heutiger gesetzlicher Gleichberechtigung LGBT-Angehörigen in vielen Staaten führte. Ein grosser Fortschritt gegenüber früher, aber noch immer nicht genug.

Noch lange werden sich LGBTQ+-Angehörige nicht wirklich gleichberechtigt fühlen. Ich hoffe, die Welt wird endlich verstehen, wie Ernst dieses Thema eigentlich ist.

Das wars eigentlich auch schon. Ich hoffe, ihr habt was neues gelernt.

Aquarius

 

Quellen:

  • https://lgbt.fandom.com/de/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_antiken_Rom
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_sexueller_Minderheiten
  • https://www.britannica.com/topic/Liu-Song-dynasty
  • https://www.lsvd.de/de/ct/934-Von-1933-bis-heute-Lesben-und-Schwule-in-Deutschland-und-der-DDR
  • https://www.history.com/topics/gay-rights/history-of-gay-rights

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Projektarbeit: Buchschreiben (Teil 3)

Letztens haben wir wieder über unsere Projektarbeit geschrieben und diese nun endlich (!) beendet. Wir haben jetzt über 160 Stunden an dieser Arbeit geschrieben, gezeichnet, überarbeitet, usw. und viel Neues gelernt. Ich habe mich im Zeichnen verbessert, mehr über das Zeichnungsprogramm gelernt und meinen eigenen Stil gefunden. Undomiel hat gelernt, wie man Texte abwechslungsreicher gestaltet, eine Geschichte genau durchdenkt, sodass die Zusammenhänge stimmen, und auch wie man interessante Charaktere erschafft.
Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, 150 Seiten zu schreiben. Mit über 200 Seiten haben wir dieses Ziel sogar übertroffen. Eigentlich waren zwar mehr Illustrationen geplant gewesen, doch da es wahnsinnig viel Arbeit ist, haben wir uns schnell auf eine realistische Menge geeinigt.  

Zuerst haben wir den roten Faden entwickelt, dann die Personen genauer definiert. Die Charaktere habe ich dann mit Charakterstudien visualisiert. Undomiel hat währenddessen die Geschichte geschrieben und den roten Faden so verändert und zurechtgelegt, dass es dann schlussendlich aufgegangen ist. Zum Teil haben wir Personen getauscht oder gestrichen, da sie irgendwie einfach nicht reingepasst haben, was schlussendlich zu unserem jetzigen Ergebnis geführt hat.  

In der Projektwoche selbst haben wir vor allem an der schriftlichen Arbeit und der Präsentation gearbeitet und sogar das Buch selbst gebunden. Das war ziemlich viel Arbeit: Zuerst versuchten wir es mit dem japanischen Bindestich (übrigens hat Undomiel sich dabei mehrmals mit der Nadel gestochen), aber da es nicht so schön aussah, haben wir es mit Frau Schaubs Hilfe nochmals auf eine andere Art probiert. Das hat dann relativ gut funktioniert (und war auch nicht so gefährlich für die Finger).

Das Ergebnis ist nicht zu 100 % zufriedenstellend, aber es ist in Ordnung und wir sind stolz darauf.

Aquarius 😉 & Undomiel <3

Die Überzeugung der Bedeutung

Wörter sind da, um miteinander kommunizieren zu können. Sie haben irgendwelche Bedeutungen, welche von irgendwelchen Leuten bestimmt wurden. Im Grunde sind Wörter einfach nur irgendwelche Wörter, welchen irgendwelche Bedeutungen zugeschrieben worden sind. Sie bedeuten an sich nichts, doch man glaubt, dass sie Bedeutung haben. Von Kommunikationsmittel zur Überzeugung, dass Buchstaben Bedeutungen haben. Die Buchstaben an sich haben ja keine Bedeutung. Wir Menschen gaben ihnen eine Bedeutung.

Die Überzeugung kann so einiges bewirken. Manche Menschen glauben an Religionen. Andere denken, dass Corona nicht echt ist. Wieder andere bekommen schlechtere Noten, weil sie in einem Aufsatz ein Wort falsch geschrieben haben. Der oder die Lehrer*in ist überzeugt, dass diese Person etwas falsch gemacht hat. Menschen bestimmen, dass manche Wörter richtig und andere falsch sind, welches zu schlechteren Noten und vielleicht zu einer anderen Zukunft als gewünscht führt. Aber aneinander gereihte Buchstaben können ja nicht richtig oder falsch sein, oder? (Falls ihr es wissen wollt, ich denke schon, dass es richtig und falsch innerhalb von Prinzipien gibt. Aber um das geht es gerade nicht.)

Meiner Meinung nach ist es die Überzeugung, dass Buchstaben Bedeutungen haben, die zu schlechteren Noten führt.

Bedeutung und Überzeugung von der Bedeutung sind Dinge, von der man sich selber nur überzeugt. Anders gesagt, es gibt keine Bedeutung, Menschen geben Dingen einfach Bedeutung, weil sie diese sonst nicht erklären können oder damit alle das gleiche meinen.

Vielleicht stimmt ihr mir zu. Vielleicht auch nicht. Aber dies ist nur meine Überzeugung. Jedenfalls hoffe ich, dass ihr Bedeutungen ab jetzt in einer anderen Perspektive sehen könnt.

Aquarius:)

Fast Fashion = Fast Wasting

Die heutige Kleiderindustrie ist wahrscheinlich das beste Beispiel für die ganze Verschwendung, welches das „moderne“ Leben mit sich bringt.
Jeder kennt’s: Beim Shopping wird fast nur auf den Preis geschaut, in teure Läden geht man nur zum Anprobieren, um die Kasse wird ein grosser Bogen gemacht und Nachhaltigkeit hat dabei einfach keinen Platz. Die Kleidungsstücke, welche bei günstigem Preis angeboten werden, wurden aber oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. So ist es jedenfalls bei den meisten Fast-Fashion-Läden wie Zara, H&M, C&A, SHEIN etc.

Nehmen wir als Beispiel SHEIN: Die Arbeiter, meist Frauen, arbeiten dort 12 Stunden pro Tag, dies jeden Monat. Frei hat man nur an einem Tag im Monat. Überstunden werden nicht bezahlt und einen Arbeitsvertrag ist bei diesen Bedingungen nicht zu erwarten. Die Arbeitszeiten seien nach dem chinesischen Gesetzen illegal. Viele arbeiten dort für einen Lohn von ca. 1400 Franken im Monat.

Wie kann man dagegen wirken? Als allerstes sollte man Fast-Fashion Läden vermeiden. Bei angeblich nachhaltig produzierten Kleiderstücken sollte man auf die Etikette schauen, falls diese keine klaren Informationen gibt, sollte man nachfragen. Was ebenfalls für grosse Verwirrung sorgt, sind die „Made in …“. Made in China bedeutet nicht gleich schlechte Qualität und keine Nachhaltigkeit, es gibt sowohl in Europa als auch in asiatischen Ländern nachhaltige Kleiderproduzenten. Umgekehrt bedeutet in Europa produziert nicht gleich, dass die Arbeitsbedingungen fair sind. Zum Beispiel werden auch in Italien Kleider unter illegalen Arbeitsbedingungen  hergestellt.
Wer allgemein weniger konsumiert, hilft schon wesentlich mit. Auch Second-Hand-Läden sind eine tolle Anlaufstelle.

Es gibt auch immer mehr Websiten und Berichte über die Nachhaltigkeit einzelner Marken, so wie die App „good on you“. Die Marken werden nach ihrer Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen etc. bewertet. Ein Blick darauf zu werfen schadet nicht.

Ich hoffe, ihr konntet etwas nützliches mitnehmen und könnt zukünftig mehr auf die Qualität und Nachhaltigkeit eurer Kleider achten.

Bis nächstes Mal
Aquarius 😉

Quellen:
SHEIN
Tipps zu Fast-Fashion
good on you

Unendlichkeit ist ein nie erreichbares Ziel und gleichzeitig ein unendlicher Weg

Ich bin mir sicher, dass viele von euch schon mal über die Unendlichkeit nachgedacht haben. Unendlichkeit ist ein Begriff für verschiedene Dinge: Meistens meint man damit, dass eine Zahl immer grösser wird ohne Ende. Doch stimmt das?

Mathematische Unendlichkeiten

Mathematisch gesehen gibt es grob gesagt zwei Arten von Unendlichkeit: Die positiv natürlichen Zahlen (wie 2, 3, 4, etc.), welche immer grösser werden, also gen Unendlichkeit und solche Zahlen wie Pi oder wenn man 10 durch 3 rechnet (= 3.333 …), sogenannte reellen Zahlen.

Natürliche Zahlen sind relativ zu einer bestimmten Menge, hier ist es 1. Da diese Zahlen relativ sind, kann man sie in der Theorie unendlich vergrössern, da es keine Begrenzung zur Vergrösserung einer Zahl gibt. Einfach zu verstehen.

Anders ist es bei reellen Zahlen. Ein gutes Beispiel dafür ist 10 durch 3. Das Ziel ist es, die restliche Menge immer weiter durchzurechnen, bis man keine restliche Menge mehr hat, damit die Gleichung stimmt. Am einfachsten ist es hier, zuerst die nächste, natürliche Zahl zu zehn zu finden, welche durch 3 teilbar ist, also 9. Das ergibt 3. Nach dem vorher erwähnten Prinzip muss man nun die restliche Menge, hier 1, durch 3 teilen. Die nächst nähere Zahl, welche durch 3 geteilt werden kann, so dass es eben möglichst keine restliche Menge gibt, ist 0.99 (man kann ebenfalls 0.9 nehmen, das Prinzip ist das gleiche). Das ergibt wiederum 0.33. 3 plus 0.33 ergibt 3.33. Es besteht aber immer noch einen Resten von 0.01. Ihr seht schon auf was ich hinaus will. 10 durch 3 zu rechnen, so dass es keine restliche Menge gibt, ist unmöglich. So stimmt die Gleichung 10:3 = 3.33 … theoretisch eigentlich nicht, da immer ein Rest bestehen bleibt.

Man kann also auch sagen, dass die Unendlichkeit bezüglich der natürlichen Zahlen kein Ziel hat. Die Unendlichkeit im Bezug auf die reellen Zahlen dagegen hat zwar eine Richtung, die nächst höhere bzw. niedrigere Zahl kann aber nie erreichen werden.

Unendlichkeiten können auch relativ zu einander sein. Ein gut vorstellbares Beispiel stelle ich euch hier vor: In unendlich vielen Buchregalen sollen unendlich viele Bücher hineingestellt werden. Die Buchregalen werden voll gestellt sein, da die Unendlichkeit der Bücher gleich gross ist wie die Unendlichkeit der Buchregale. Wenn jedoch nochmals eine Unendlichkeit von Büchern in die Buchregale hineingestellt werden soll, geht das nicht, denn diese sind ja voll von der vorherigen Unendlichkeit der Büchern. Würde zwischen jedem Buch ein Abstand für ein weiteres Buch gelassen, welches funktioniert, weil die Anzahl Bücherregale unendlich ist, würde die neue Unendlichkeit der Bücher nun Platz haben, da es unendlich viele Abstände zwischen der alten Unendlichkeit der Bücher hat. Verwirrend, nicht?

Nicht-mathematsiche Unendlichkeiten

Ausser der mathematischer Unendlichkeit gibt es noch die philosophische Unendlichkeit, die Unendlichkeit der Zeit etc. aber darauf gehe ich nicht genauer ein, denn die möglichen Antworten und Definitionen von „unendlich“ sind – ihr ahnt es schon – ebenfalls unendlich.

Ich hoffe, ich konnte euch zu unendlichen Gedanken inspirieren!
Bis zum nächsten Mal!

Aquarius 😉

Superliminal – Ein Spiel, dass die Perspektive auf das Leben ändert (literally)

Und bevor ihr denkt, dass dieses Spiel langweilig aussieht, lasst mich es euch erst einmal vorstellen.

Superliminal ist ein Spiel, welches aus vielen Puzzlen besteht, in denen die Perspektive die Hauptrolle spielt. Der Spieler sieht am Anfang des Spieles eine Werbung für die neuste „Traumtherapie“, welche aber noch in Entwicklung ist. Der Spieler realisiert nun, dass er sich genau in dieser Therapie, also im Traum, befindet. Eine Roboter-Stimme erklärt ihm, dass er künstlich in eine Art Trance versetzt worden ist und nun durch seinen Traum wandert, aber nicht aufwachen kann. So soll er bei vollem Bewusstsein durch eine entspannende Reise seine mentalen Krankheiten heilen. Doch etwas läuft schief, der Spieler verliert sich einer endlosen Traumspirale und entfernt sich immer weiter von der Realität. Versuche aufzuwachen, scheitern jedes Mal.

Ich selbst habe das Spiel nicht gespielt, sondern ein Video davon angeschaut. Die Rätsel sind ziemlich schwierig, doch die Erkenntnis, welche man am Schluss des Spieles erhält, ist sehr interessant und nicht einfach nur, dass man das Königreich gerettet hat und der Held der ganzen Nation ist. Wer an Philosophie und vielleicht auch an Schwierigkeiten im allgemeinen interessiert ist, dem würde ich dieses Spiel sehr empfehlen. Hingegen solche, die nur „braindead“-Spiele spielen und Köpfe abschiessen wollen eher nicht, denn das Spiel enthält fast keine „Action“ in gewöhnlichen Sinne. Es gibt auch Abschnitt im Spiel, die man Kleinkindern besser nicht zeigen sollte. An solche, welche sich Sorgen machen, ob es ein Horrorspiel ist, kann ich nur sagen, dass Blut vorkommt. Oder eben auch nicht (will ja nichts spoilern).

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Vorschlag für euer nächstes Spiel geben. Bis zum nächsten Mal!

Bis bald
Aquarius 😉

Projektarbeit: Buch schreiben

Das neue Jahr hat angefangen, somit bleiben nur noch 5 Monate bis zur Abgabe der Projektarbeit. Eifrig, oder halt eben nicht, arbeiten auch dieses Jahr die 3. Klässler an ihrem bisher grössten, selbst geplantem Projekt. Ich werde euch bis zur Abgabe ein paar von diesen Ideen vorstellen. Aber heute fangen wir mal mit unserer eigenen an.

Ich und Undomiel schreiben an einem Buch, sie ist verantwortlich für den geschrieben Teil und ich zeichne. Es handelt von einer von aussen her geheimnisvoll und reich erscheindende Schule, die aber insgeheim ihre eigene Geheimnisse birgt. Die Stipendiatin Ashley hat sich gegen über 700 Bewerbende durchgesetzt und einen Platz bei der Sherwood Academy, die beste Kunstschule Englands, ergattert. Dort teilt sie sich ein Zimmer mit Evelyn. Sie stammt aus einer reichen Familie. Doch als diese auf mysteriöser Weise verschwindet, machen sich Ashley, Lucas und (noch kein definitiver Name) auf die Suche nach ihr. Dabei stossen sie auf eine magische Welt und vermisste Schüler, die jedes Jahr auf mysteriöser Weise verschwunden waren. Und es scheint, die Lehrer und die Direktorin wissen mehr, als sie zeigen.

Geplant sind etwa 150 Seiten oder mehr. Es reicht natürlich nicht für eine ganze Geschichte bzw. einen vollständigen Plot, vielleicht wird dieser in weiteren Büchern vervollständigt. Ich zeichne noch passende Bilder dazu und gestalte das Buchcover.

Wir hoffen, dass das Buch uns gelingen wird. Falls ihr eure Ideen auf dem Blog präsentieren wollt, könnt ihr euch bei Frau Schaub im Lesezentrum melden.

Ich hoffe, dass tolle Projekte entstehen, und wünsche allen viel Erfolg dabei. 🙂

Aquarius

2. Advent: Guetzlis zu Weihnachten

Was wäre Weihnachten ohne Guetzli? Genau, gar kein Weihnachten, sondern ein Nichts. Wie Sommerferien ohne Sonne (@Sommer 2021), Schwimmbad ohne Wasser oder ein Wochenende ohne Computer (ja, ein Leben ohne Computer ist nicht möglich. Alle, die keinen haben und das Privileg von Games nicht geniessen können, tun mir leid). Zurück zum Thema: Guetzlis waren, sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtstradition. Manche sagen, dass Klöster im Mittelalter zur Geburt von Christi aufwendige Backwaren mit speziellen Gewürzen hergestellt und diese an Weihnachten und Neujahr an die Armen verteilt haben. Andere Theorien besagen, dass an jeder Wintersonnenwende, also in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, die Häuser der Menschen von Geistern heimgesucht wurden. Deshalb opferten die Verängstigten Tiere aus Teig, um sich und ihre Tiere zu schütze, vielleicht ein Grund, weshalb es noch heute viele „Guetzliformen“ als Tiere gibt. Wir haben uns für euch und den 2. Advent geopfert und drei Guetzliteige ausprobiert, die einfach und schnell gehen:

Kokosmakrönli (40 Stk.):

4 Eiweiss
150g Puderzucker
200g Kokosraspeln
40 Oblaten/Backpapierböden (variiert nach Grösse)
Evtl. 100g Schokolade zum Überziehen

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 170 Grad Celsius heizen.
  2. Schritt: Eiweiss steif schlagen. Puderzucker und Kokosraspeln unterrühren.
  3. Schritt: Mit Esslöffel kleine Portionen auf Oblaten gleichmässig verteilen.
  4. Schritt: Ca. 10-12 Minuten backen.
  5. Schritt: Evtl. mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Mailänderli (30 Stk.):

125g Weiche Butter
125g Zucker
0.25 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
250g Mehl
Evtl. 1 Eigelb (zum Bestreichen)

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen.
  2. Schritt: Butter rühren, bis sich Spitzen bilden.
  3. Schritt: Zucker und Vanillezucker unterrühren.
  4. Schritt: Ei hinzufügen und rühren, bis die Masse hell ist.
  5. Schritt: 6-8mm dick auswallen und ausstechen.
  6. Schritt: Ca. 10 min. backen.

Amaretti (25 Stk.):

200g Gemahlene Mandeln
250g Zucker
50g Puderzucker
25ml Apfelsaft
3 Eiweiss
1 Prise Salz

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 150 Grad Celsius vorheizen.
  2. Schritt: Eiweiss steif schlagen.
  3. Schritt: Mandeln, Apfelsaft und 200g des Zuckers unterrühren. Nicht zu viel Apfelsaft! Sonst werden sie flach…
  4. Schritt: Zu baumnussgrosse Kugeln formen und zuerst in Zucker, dann in Puderzucker wenden.
  5. Schritt: 15-20min backen. Die Kugeln möglichst weit auseinander legen.

Final Results!

     Kokosmakrönli

      Mailänderli ohne Glasur

     Amaretti (flache Version …)

Viel Spass beim Backen!

Undomiel & Aquarius 🙂