Letztens haben wir wieder über unsere Projektarbeit geschrieben und diese nun endlich (!) beendet. Wir haben jetzt über 160 Stunden an dieser Arbeit geschrieben, gezeichnet, überarbeitet, usw. und viel Neues gelernt. Ich habe mich im Zeichnen verbessert, mehr über das Zeichnungsprogramm gelernt und meinen eigenen Stil gefunden. Undomiel hat gelernt, wie man Texte abwechslungsreicher gestaltet, eine Geschichte genau durchdenkt, sodass die Zusammenhänge stimmen, und auch wie man interessante Charaktere erschafft.
Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, 150 Seiten zu schreiben. Mit über 200 Seiten haben wir dieses Ziel sogar übertroffen. Eigentlich waren zwar mehr Illustrationen geplant gewesen, doch da es wahnsinnig viel Arbeit ist, haben wir uns schnell auf eine realistische Menge geeinigt.
Zuerst haben wir den roten Faden entwickelt, dann die Personen genauer definiert. Die Charaktere habe ich dann mit Charakterstudien visualisiert. Undomiel hat währenddessen die Geschichte geschrieben und den roten Faden so verändert und zurechtgelegt, dass es dann schlussendlich aufgegangen ist. Zum Teil haben wir Personen getauscht oder gestrichen, da sie irgendwie einfach nicht reingepasst haben, was schlussendlich zu unserem jetzigen Ergebnis geführt hat.
In der Projektwoche selbst haben wir vor allem an der schriftlichen Arbeit und der Präsentation gearbeitet und sogar das Buch selbst gebunden. Das war ziemlich viel Arbeit: Zuerst versuchten wir es mit dem japanischen Bindestich (übrigens hat Undomiel sich dabei mehrmals mit der Nadel gestochen), aber da es nicht so schön aussah, haben wir es mit Frau Schaubs Hilfe nochmals auf eine andere Art probiert. Das hat dann relativ gut funktioniert (und war auch nicht so gefährlich für die Finger).
Das Ergebnis ist nicht zu 100 % zufriedenstellend, aber es ist in Ordnung und wir sind stolz darauf.
Aquarius 😉 & Undomiel <3