Lagerwoche und Lagerberichte

Die Schüler:innen haben die Aufgabe erhalten, von ihren Lagererfahrungen zu berichten. Da aber aus der Klasse 2y sechs Schüler:innen bloggen, haben wir zwei Gruppen gebildet: Eine berichtet wahrheitsgemäss über die letzte Woche, die andere Gruppe faked, was das Zeugs hält – findet ihr heraus, was echt ist und was nicht? Die Posts werden nächste Woche gleichzeitig aufgeschaltet. Viel Spass beim Tüfteln!

Thema des Monats: Musik auf deinen Seiten

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es noch kein Spotify. Dafür CDs und Kassetten, die ich rauf und runter hörte, immer die gleichen Songs in der gleichen Reihenfolge! Und noch heute erinnern mich gewisse Songs an ganz bestimmte Bücher. Darum feiern wir im September die Nostalgie und Playlists, die einen das Leben lang begleiten.

Schreibübung: Insta-Post

Wir suchen neue Blogger:innen, darum gab ich je einer Zweiergruppe den Auftrag, einen Aufruf auf Insta zu designen. Inklusive kurzer Werbespruch und Gestaltung. Als Tool zum Gestalten habe ich Canva empfohlen. Ein kostenloses, web-basiertes Design-Programm, das sehr intuitiv funktioniert und richtig süchtig macht.

Hier ein paar Resultate – die anderen findet ihr nach und nach auf Instagram:

 

 

Black-Out Poetry

Ein Klassiker, von dem ich immer wieder gerne Gebrauch mache, ist das Black-out Poetry. Dabei braucht man lediglich einen Marker, ein ausrangiertes Buch und etwas Sprachgefühl.

Vorgehen:
Seite heraussreissen und sich dann von den vorgegebenen Worten leiten lassen. Was für eine Geschichte entsteht hier neu? Welche Worte vereinen sich zu einer neuen Bedeutung? Alles, was man nicht mehr braucht, wird mit dem Marker schwarz angestrichen. Wenn man will, darf man das ganze Blatt natürlich auch sinnstiftend umgestalten. Et voilà, fertig ist das Black-out Poetry!

Meine Blogger*innen haben den Versuch gewagt und das kam dabei heraus:

Schreibübung: Gemeinsam eine Geschichte schreiben – blind!

Jugendromane sind oft nach einem ähnlichen Schema aufgebaut. Das haben wir uns zunutze gemacht und die Abfolge im Beitragsbild zur Inspiration genommen.

Vorgehen
Wer erinnert sich an das Spiel, bei dem die erste Person einen Hut malt und dann das Gezeichnete umfaltet und den Zettel weitergibt? Die zweite Person malt dann ein Gesicht, die dritte einen Körper, bis schliesslich ein Mensch entstanden ist. Nach diesem Schema und der oben abgebildeten „Formel“ haben wir ein paar witzige Geschichten kreiert. Der Nachteil: Die Übergänge sind nicht sehr gelungen. Da kann man Abhilfe schaffen, indem man entweder den vorherigen Satz noch anschauen darf oder man eine weitere Schreibübung anhängt: Redigieren der eigenen Geschichten. Das werden wir dann nach den Ferien angehen.

Bis dahin wünschen wir viel Spass beim Lesen unserer unsinnigen Minigeschichten …

Blinde Geschichten

Schreibübung: Klappentext erfinden

Nachdem die Schüler*innen letzte Woche zu einer Geschichte einen Titel setzen mussten, der im Blick stehen könnte, haben wir diese Woche genau das Gegenteil gemacht: Ich habe den Schüler*innen je einen Titel von einem existierenden Buch gegeben (keine weiteren Anghaltspunkte), zu dem sie dann den Klappentext schreiben mussten.

Netter Nebeneffekt: Die Hälfte der Bücher haben die Blogger*innen gleich ausgeliehen : )

Hier ein paar Beispiele:

Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion
Elana ist sicher vor allem Bösen. Dachte sie – bis sie fast gestorben wäre.
Hier der Link zum Buch

Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?
Emma Müller ist in New York bei ihrer Oma. In der City trifft sie den unglaublich gutaussehenden Kari. Sie verliebt sich sofort in ihn. Doch er ist das grösste Arschloch in New York.
Hier der Link zum Buch

Meine Augen sind hier oben
Jakob ist ein Nerd und ein Geist in der Schule. Denn niemand interessiert sich für ihn. Doch eines Tages kommt ein Mädchen in die Schule, die anders ist, und sich mit ihm anfreunden will. Ob sie Freunde werden?
Hier der Link zum Buch

Weitere Titel waren: Meat Market, Das Schneekugeldesaster, Immer kommt das Leben dazwischen und Mord ist nicht das letzte Wort. Diese Klappentexte fielen allerdings etwas lang aus, darum tippe ich sie nicht ab. Spass scheint es aber allen gemacht zu haben.

Schreibübung: Titel setzen

Ein guter Titel ist nicht einfach zu setzen. Er soll dazu anregen, weiterlesen zu wollen, genügend Informationen liefern, dass der Leser/die Leserin weiss, worum es im Artikel geht, und doch nicht zu viel verraten (sonst liest man nicht weiter). Im besten Fall ist er noch mit etwas Humor/Wortwitz/etc. gespickt.

Also haben wir eine kleine Übung daraus gemacht. Ich habe den Blogger*innen eine Geschichte erzählt und ihnen dann 5 Minuten Zeit gegeben, einen passenden Titel zu finden. Am besten einen Titel, den auch der Blick drucken würde.

Hier meine Geschichte:
Am Samstag um 15.00 Uhr fuhr ein Bauer mit seinem Traktor unter einem Baum voller Schnee durch. Auf dem Hocker neben ihm sassen seine zwei Kinder. Just als der Traktor unter dem Baum durchfuhr, viel Schnee herab und versperrte ihm die Sicht. Blindlings für er ein Loch in den nahen Stall, aus dem 10 Schweine flohen. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Die 10 Schweine wurden bis am Abend wieder eingefangen.

Und ein paar Titelvorschläge:
– Schwein gehabt!
– Bauer fährt Loch in Wand, Schweine hauen ab
– Schneeblindheit führt zu Schweineflucht
– Bauer baut Unfall und fährt Loch in die Wand
– Wegen einem Baum: Schweine hauen ab
– Bauer baute Traktor-Unfall mit Kleinkindern wegen Schnee
– Glück im Unglück

Welcher gefällt euch am besten und habt ihr noch weitere Vorschläge?

 

Schreibübung: Assoziatives Denken

Heute haben wir eine kleine Übung zum assoziativen Denken gemacht. Buch aufschlagen, Augen schliessen und mit dem Finger ein Wort antippen. Ist es ein Nomen, Adjektiv oder Verb: sehr gut, das schreiben wir auf ein Blatt Papier. Jetzt suchen wir 7-10 Wörter, die wir mit diesem Wort in Verbindung bringen. Hier ein paar Beispiele aus unserer Runde:

Vogel – Feder, fliegen, Himmel, Nest, Schnabel, hoch, Freiheit
Holz – Wald, Baum, bauen, Hütten, Natur, Feuer, Abenteuer, Wärme
Stimme – laut/leide, Ton, Sprechen, Meinung, Anliegen, Stimmrecht, Gesang
Duft – Parfüm, Nase, Erinnerungen, Weihnachten, Essen, Luft, Geruch
Bibliothek – Regale, lesen, Ruhe, Bücher, Fantasie, Geschichten, Papier
Schreckliches – Bosheit, gemein, Mord, Verbrechen, Schmerzen, Angst, Dunkel
Kopf – Augen, Mund, Gedächtnis, Denken, Gedanken, Erinnerungen
Festung – Stein, Gebäude, Sicherheit, Burg, Schutz, Krieg

Voilà, nicht schlecht für eine erste Runde. Ein paar der Assoziationen haben die anderen BloggerInnen in der Besprechung beigesteuert. Wenn genügend Zeit vorhanden ist, können die Teilnehmer nun eine Geschichte schreiben. Leider hatten wir keine Zeit, darum schreibt Undomiel exemplarisch eine Geschichte für den Blog. Und zwar zum Wort „Vogel“. Wir dürfen gespannt sein.