Wie feiern Leute eigentlich in anderen Ländern Ostern? Gibt es überall nur Hasen, die Schokolade und Eier versecken?
Hier ein paar Osterbräuche aus aller Welt:
Australien: In Australien gibt es gar keine Osterhasen. Das kann man sich zuerst gar nicht vorstellen, aber in Australien ist der Osterhase für Kinder gar nicht so beliebt, stattdessen hat man ein anderes Tier, dass die Eier verstecken soll: der Kaninchennasenbeutler, auch genannt „Bilby“.
Irland: In Irland gibt es das Heringsbegräbnis an Ostern. Man begräbt dort Fische? Klingt zuerst etwas seltsam, doch eigentlich ist es sehr einfach zu verstehen: Nach christlicher Tradition gibt es zur Fastenzeit kein Fleisch, höchstens Fisch. Eine harte Zeit also für alle Metzger, die in den Wochen des Fastens weniger Umsatz machen. An Ostern darf endlich wieder Fleisch gegessen werden und darüber ist die Freude bei den Iren so groß, dass der Hering kurzerhand zu Grabe getragen wird.
Bermuda: Der Karfreitag ist auf Bermuda ein sehr bunter und fröhlicher Tag, ganz anders als bei uns. Man sieht an diesem Tag viele selbstgebastelte Drachen im Himmel fliegen, die Bermuda Kites. Sie stehen als Symbol für die Auferstehung Jesus. Falls ihr nicht wisst, wo Bermuda überhaupt liegt: Die Bermuda-Inseln liegen über 1000 Kilometer vor der amerikanischen Ostküste – mitten im Atlantik – mit nur knapp 70.000 Inselbewohnern.
Tschechien: In diesem Land ziehen Männer am Ostermontag mit selbstgemachten Zweigen los und schlagen damit die Beine der Frauen. Das klingt zuerst mal brutal, ist aber eigentlich gut gemeint. Laut Tradition sollen die Peitschenhiebe nämlich den Frauen Jugend und Gesundheit zurückgeben. Zum Dank bekommen die Männer Schnaps oder Schokolade.
Ein schöner Text, aber in Tschechien wird auf den Po und nicht auf die Beine „getätschelt“.