Kleiner Abschied, grosser Anfang

Drei Jahre.

Erstaunlich, wie man so viele unvergessliche Erinnerungen in zwei Worte beschreiben kann. Ich muss sagen, die Sekundarschule ist bis jetzt einer der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Zeit meines Lebens gewesen. Ich habe vieles gelernt, aber vor allem meine „Ängste“ grösstenteils endlich überwinden können, besonders was Emotionales und Reife angeht. Die Sekundarschule ist für mich, und ich glaube es geht vielen so, sowas wie die Brücke zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.
Nun, da die Brücke überwunden ist, ist es Zeit, Abschied von meinem innerlichen Kind zu nehmen und einen neuen Abschnitt meines Lebens anzufangen. Ich muss sagen, ich habe schon eine gewisse Angst, aber zur Angst gehört auch die Vorfreude, neues zu entdecken und erleben.

Ich danke euch allen herzlich für die bedeutsame Zeit, die ich mit euch während der Sekundarschule verbringen konnte und allen, die mir geholfen haben, ein besseres Ich zu werden. Ich wünsche euch weiterhin ein schönes Leben. Danke vielmals!!

Aquarius :‘)

Dumme Sachen, die Verliebte machen/denken

Hey there

Es ist schon Ende Frühling (und schon so heiss wie im Hochsommer), weshalb ich über das Gefühl schreiben werde, dass ich am meisten mit dem Frühling verbinde: Verliebtheit!

Das Ding ist, dass verliebte Leute meistens nicht sehr vernünftig bleiben, wenn es darum geht, die betreffende Person zu beeindrucken. Zum Teil entstehen so ziemlich funny Storys und blöde Situationen. Ich hab mir ein paar Sachen überlegt, recherchiert, usw., um euch ein paar Dinge vorzustellen, die ihr nicht tun sollt, wenn ihr vernünftig bleiben wollt. Trotzdem finde ich es mega romantisch und cute. 

  • Gemeinsam auf ein Dach steigen und die Sterne beobachten
  • Liebesbriefe schreiben und nie abschicken
  • Rot werden weil *Dirty Mind*
  • Sich gegenseitig alberne Spitznamen geben
  • Alle zwei Minuten das Handy checken – könnte ja sein, dass der Crush geschrieben hat
  • Einen Blog hacken und den Beitrag der betreffenden Person verändern
  • Darüber nachdenken, wie viele Gemeinsamkeiten man hat und zum Schluss kommen, dass man das perfekte Paar wäre
  • Die Person auf Insta stalken (und einen Anfall kriegen, wenn man einen Post aus Versehen geliket hat)
  • Überall Herzen hinkritzeln
  • Darüber nachdenken, wie eventuelle Kinder aussehen würden
  • Playlists mit schnulzigen Songs erstellen und 24/7 hören (Liebeslieder machen endlich Sinn!)
  • Nur noch über diese gewisse Person reden (Viel Spass mit diesem Gerede, liebe Besties)
  • Einen Codenamen für alles erfinden, damit man sich ungestört in der Öffentlichkeit unterhalten kann

Mir sind zwar auch noch andere Sachen eingefallen, aber das war mir dann doch zu peinlich.

Also dann war’s dass, schönen Tag euch noch!

Love, Undomiel

 

Buchtipp: Never Loved

Hey zusammen

Heute kommt nach langer Zeit wieder einmal ein Buchtipp von mir.

Buchsuche:
Ich habe mich nach einem Buch umgeschaut und eines hat mich direkt angesprochen. Das Cover ist grau-weiss und ein Schatten von einem männlichen Teenager ist vorne auf dem Deckel abgebildet. Der Titel lautet: Never Loved. Die Autorin heisst Sumeja Duraki. Ich habe den Text hinten gelesen und es wirkte direkt sehr interessant. Es schien mir wie eine mysteriöse Liebesgeschichte und da ich Liebesgeschichten sehr mag, wusste ich, dass ich es lesen muss. Als ich das Buch bei Frau Schaub im Lesezentrum auslieh, sagte sie, dass sie sich sehr freue, da dieses Buch von einer ehemaligen Schülerin geschrieben wurde. Es war ihre Projektarbeit. Diese Tatsache machte mich nur noch neugieriger und aufgeregter.

Inhalt:
Die zwei Hauptpersonen heissen Viola und Jaden. Jaden ist ein sehr mysteriöser Junge. Keiner kennt ihn, keiner weiss richtig, wer er ist. Niemand interessiert sich für ihn. Doch Viola ist anders. Sie will herausfinden, wer er ist. Sie folgt ihm heimlich nach und erfährt viele unerwartete Dinge über ihn. Als hätte das nicht schon genug Stress verursacht, arbeiten die beiden nun auch noch zusammen in der Gastronomie. Sie kommt ihm immer näher und fängt langsam an, Gefühle für ihn zu empfinden. Doch kann er ihre Gefühle erwidern?

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Ich habe an einem Tag mehr als die Hälfte des Buches gelesen, da ich nicht mehr aufhören konnte. Es gibt viele Wendungen und unerwartete Tatsachen traten auf. Das Buch ist sehr einfach geschrieben, sodass man immer gut mitkommt. Es ist super geschrieben, wenn man bedenkt, dass es von einer 9.-Klässlerin verfasst wurde. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Am besten, ihr lest das Buch selber und bildet euch eure eigene Meinung.

Bis zum nächsten Mal!
Eure Jael

Wieso „Multiverse of Madness“ vielleicht doch realistischer ist, als man denkt

Multiverse. Was kommt euch dabei in den Sinn? Irgendwelche Aliengestalten, futuristische Kolonien, Universenreise, Marvel und vielleicht die Existenz von dir in einem anderen Universum?

Es gibt viele Argumente für die „Multiverse Theory“ (Theorie des Multiversums). Das Multiversum ist eine unendlich grosse Ansammlung von Universen mit verschiedenen physikalischen Gesetzen, d.h. es könnte sein, dass ein Universum mit minimaler Gravitation existiert, sodass alle fliegen können, oder ein anderes Universum nicht mit Atomen sondern z.B. mit kleinen Kästchen aufgebaut ist, etc. Dies könnte erklären, weshalb die physikalischen Gesetze in unserem Universum so ideal für intelligentes Leben sind: ein Zufall.

Wenn also diese Theorie stimmt, dann könnte eine exakte Kopie von dir gleichzeitig wie du diesen identischen Blogeintrag lesen, da es bei unendlich vielen Universen auch unendliche Möglichkeiten gibt.

Die bisher erfolgreichste Theorie ist die Bubble-Multiverse-Theorie: Dabei schwimmen die Universen wie Blasen in einer Badewanne herum. Manchmal werden aus zwei Blasen eine, und die zwei Universen werden zu einem. Konkrete Beweise wurden aber noch nicht gefunden.

Wieso ist es so schwierig, diese Theorie zu beweisen? Ganz einfach: Wissenschaftler:innen haben im Moment keine Mittel, Messungen und Beobachtungen ausserhalb unseres eigenes Universums zu machen – und Rechnungen sind keine Beweise.

Eine Belegung der Theorie des Multiversums würde unseren Blick auf die Realität komplett verschieben. Neue Möglichkeiten würden auftauchen. Noch sind wir jedoch lange davon entfernt, um sicher zu gehen, dass dein Doppelgänger wirklich existiert. Sehr sehr sehr lange, um genau zu sein. Aber zuerst sollten wir uns vielleicht eher auf die Weiterexistenz des Menschen und der Erde fokussieren, als Doctor Strange zu cosplayen.

Aquarius 😉

 

Quellen für die Nerds (leider auf Englisch):

  • https://www.livescience.com/multiverse
  • https://www.nationalgeographic.com/science/article/what-is-the-multiverse

Schulfest

Wie ihr bestimmt alle mitbekommen habt, fand am Freitag und Samstag unser Einweihungsfest für das Gebäude D statt.

Neben verschieden Essensstände – wie Döner, Burger und Wurst – gab es auch verschiedene Aktivitäten, die man besuchen konnte. Dazu gehörten Minigolf, Tat oder Antwort, Anime, Escape Room und viele mehr. Ein Highlight war auch das Theaterstück „Die Welle“.

Aus unserer Sicht war es ein bischen stressig, weil wir einen Dönerstand betrieben haben, und teilweise sehr viel los war. Dadurch waren wir am Samstag um 14 Uhr schon ausverkauft. Alle Stände waren sehr cool und auch die Projektarbeiten der Abschlussklassen waren sehr interessant anzuschauen.

Alles in allem war das Schulfest ein grosser Erfolg und wir hatten viel Spass.

Bis bald

Ochaka & Ara

 

Queer-Sein: Altmodischer als man denkt

Viele von euch empfinden LGBTQ+ wahrscheinlich eher als etwas Modernes, etwas, das noch nicht so lange existiert. Wenn ich ehrlich bin, dachte ich das auch.

Aus evolutionärer Sicht ist Homosexualität ein Schutz für die Familie. Studien zeigen, dass Kinder von Müttern, welche während ihrer Schwangerschaft unter Stress waren, eine deutlich höhere Chance auf „Gay“-sein haben. Ebenfalls nimmt die Wahrscheinlichkeit mit jedem neuem Kind der Mutter um etwa ein Drittel zu. So „schützt“ die Natur die Familie davor, die Kinder nicht ernähren zu können, da die Kinder theoretisch keine Enkelkinder bekommen „können“. So hat Homosexualität eigentlich schon immer existiert.

Als Beweis dient die Geschichte: Das älteste bekannte Werk der Dichtung stammt aus dem Sumerischen Reich und entstand um 2500 v. Chr. Es beschrieb den Gilgamesch-Epos, in dem homosexuelle Erotik zwischen dem König Gilgamesch und Enikdu beschrieben wird. Das wahrscheinlich älteste bekannte homosexuelle Paar stammt aus Ägypten (um 2350 v. Chr.). Ebenfalls gibt es viele Beweise von römischen Kaisern und deren sexuellen Vorlieben, ebenso von vielen chinesischen Kaisern aus der Liu-Song Dynastie (420-479 n. Chr.) Auch viele griechische Erzählungen über homosexuelle Paare sind bekannt.

Die Homophobie entstand erst im Mittelalter (nach dem 6. Jahrhundert). Gleichgeschlechtige Beziehungen wurden erst verabscheut, dann streng bestraft und schliesslich ein Grund zur Verurteilung.

Eine Extreme der Homosexuellenverfolgung bildet die NS-Zeit. Zehntausende wurden bestraft, Tausende in Konzentrationslager verschleppt. Homosexualität wurde als „Seuche“ betrachtet und Läden, Clubs, und Vereine von Homosexuellen zerstört.

Sexualität- und genderpositive Bewegungen tauchten erst Ende der 1950-Jahre auf. Das erste LGBT-positive Magazin publiziert in den USA hiess „ONE“. Später wurden immer mehr ähnliche Zeitschriften und Schriftstücke veröffentlicht. Der erste, grosse Aufstand gegen die Unterdrückung homosexueller Menschen fand am 28. Juni 1969 im „Stonewall Inn“ statt. Stonewall Inn war ein Gay-Club. In dieser Nacht griffen Polizisten den Club an, was in einem fünftägigen Aufstand eskalierte.

Nicht viel später begann eine Reihe von Gay-Rights-Movements, welche zur heutiger gesetzlicher Gleichberechtigung LGBT-Angehörigen in vielen Staaten führte. Ein grosser Fortschritt gegenüber früher, aber noch immer nicht genug.

Noch lange werden sich LGBTQ+-Angehörige nicht wirklich gleichberechtigt fühlen. Ich hoffe, die Welt wird endlich verstehen, wie Ernst dieses Thema eigentlich ist.

Das wars eigentlich auch schon. Ich hoffe, ihr habt was neues gelernt.

Aquarius

 

Quellen:

  • https://lgbt.fandom.com/de/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_antiken_Rom
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_sexueller_Minderheiten
  • https://www.britannica.com/topic/Liu-Song-dynasty
  • https://www.lsvd.de/de/ct/934-Von-1933-bis-heute-Lesben-und-Schwule-in-Deutschland-und-der-DDR
  • https://www.history.com/topics/gay-rights/history-of-gay-rights

Bildquelle

Pride Month!!!!🏳️‍🌈

Heyy Gays

Es ist wieder soweit. Es ist Juni, oder auch Pride Month. Viele von euch können damit wahrscheinlich gar nichts anfangen. Also lasst es uns erklären:

Der Monat steht für Alle, die zu der LGBTQ+-Community angehören. LGBTQ+ steht für:

Lesbian
Gay
Bisexuel
Trans
Queer
Intersexuel
Asexuel/Aromantisch
+ (Steht für alle Sexualitäten, die in der Aufzählung nicht vorhanden sind)

Heutzutage gibt es leider Leute, die behaupten, sie gehören dazu, nur weil es eine Art Trend wurde, homosexuell zu sein. Wir finden, dass ist nicht toll, da die Leute, die wirklich homosexuell sind, damit ins Lächerliche gezogen werden. Oder ihnen wird nicht geglaubt, dass sie homosexuell sind, da es so viele Scherze darüber gibt. Das widerum ist respektlos, da viele Leute Probleme haben, sich zu ,,outen‘‘ und sich dadurch schlecht fühlen könnten. Am Schlimmsten finden wir, dass ,,schwul‘‘ von manchen Leuten als Schimpfwort genutzt wird, obwohl jeder 3te Mensch der LGBTQIA+ Community angehört. Wenn man das als Schimpfwort nutzt, kann das sehr verletzend sein. Homosexuell zu sein, ist überhaupt nichts Schlimmes und wir glauben, jeder hat mindestens jemanden in seinem Familien-oder Freundeskreis, der/die schwul, bisexuel oder etwas anderes ist.

Ciao

Ara&Ochaka

 

Schnupperlehre in der Hotellerie

Hey Leute

Vergangene Woche war für alle Schüler:innen ein spezielles Programm.
Ich war zum Beispiel am Montag und Dienstag schnuppern in den Berufen der Hotellerie. Dafür war ich im Hotel Teufelhof in Basel. Am ersten Tag war ich an der Rezeption tätig und durfte die Leute begrüssen und mich um ihr Gepäck kümmern. Es war eine tolle Erfahrung, da man direkt mit den Gästen Kontakt hatte und viele Leute aus verschiedenen Regionen und sogar Ländern traf. Einer war aus London und eine andere Frau war sogar aus New York. Ausserdem durfte ich Geschenke einpacken. Am Dienstag war ich im Service. Das fand ich persönlich spannender, da man immer was zu tun hatte. Ich habe Servietten gefaltet, habe Salz und Pfeffer aufgefüllt, Wein aufgefüllt, Tische gedeckt usw. Es war eine coole Erfahrung, da ich vorher nicht wusste, dass diese Sachen auch zu den Jobs vom Service gehören.
Am Mittwoch hatten wir Online-Infoveranstaltungen, am Donnerstag eine Obdachlosenführung in Basel, die nicht so lief wie geplant. Aber davon könnt ihr  mehr in Ochakas Beitrag lesen. Und am Freitag übten wir Bewerbungsgespräche.

Alles in allem war die Woche sehr interessant und lehrreich.

Ciao
Ara

Schnupperlehre 3D-Design

Hallo zusammen

Letzte Woche war Projektwoche. Am Montag und am Dienstag durften wir Schnuppern gehen. Ich war bei der Testex AG™ in Zürich.

Hier ein kleiner Einblick:

Am Montag bin ich um 6:15 Uhe aufgestanden und habe dann meine Morgenroutine erledigt. Um 8 Uhr fing ich mit der Arbeit an.  Mein Auftrag war es, eine 3D-Version ihres Logos zu erstellen, die sie dann für Weiterbildungen und Schulungen benutzen können. Dies tat ich dann für den Montag. Jedoch konnte ich nur eine Animation fertigstellen, da das Renderen lange dauerte. Am zweiten Tag musste ich auch um 8 Uhr mit Arbeiten begingen, jedoch bekam ich zuerst eine Führung durch das Gebäude und die Laborräume. Nach der Führung arbeitete ich weiter an den Animationen. Nach dem Mittagessen wurde mir ihr Firmen internes Intranet erklärt. Der Arbeitstag endete für mich um 16:15 Uhr. Es war sehr spannend!

 

Schnupperlehre KV

Hallo zusammen,

Letzte Woche war eine Projektwoche. Montag und Dienstag mussten alle Schüler meiner Stufe in einem Betrieb Schnuppern gehen. Ich besuchte zwei Tage lang die Spitex Fricktal AG.

Hier ein kleiner Einblick:

Sowie am Montag, als auch am Dienstag musste ich erst um 7:00 Uhr aufstehen und wurde dann um 7:30 Uhr von meinem Onkel abgeholt und auf seinen Betrieb gebracht. Um  8:00 begann dann die Schnupperlehre. Ich hatte nicht viele Aufgaben und mir wurden die meiste Zeit die von der Spitex Fricktal verwendeten Programme erklärt. Zu meinen einzigen Aufgaben gehörte es Notfallkontakte der Mitarbeiter in Exceltabelle einzutragen. Meine Betreuerin fand es dabei erstaunlich, dass ich Excel überhaupt kannte, geschweige denn zu bedienen wusste. Der zweite Tag lief ähnlich ab. Der einzige Unterschied dabei war, dass eine Geschäftsversammlung der Firma stattfand, bei der ich helfen konnte, sie zu organisieren.

Ich glaube, das KV ist nicht das Richtige für mich. Ich werde mich noch nach anderen Möglichkeiten umsehen.