Verabschiedung

Dieses Jahr war mein letztes Jahr in der Sekundarschule Sissach. Darum ist dies auch mein letzter Blogbeitrag.

Mit hat die Zeit beim Blog sehr viel Spass gemacht, da ich oft frei wählen konnte, über welches Thema ich mich informieren und danach einen Beitrag schreiben möchte. Ich hoffe, dass euch meine Artikel gefallen haben und dass sie keine Fehler enthielten. 😀

Mit diesem letzten Artikel, möchte ich mich von euch verabschieden.

Alles Gute
eure Cherry

PS: In den letzten 2 Jahren habe ich über 70 Bücher gelesen. Wenn jedes Buch 300 Seiten gehabt hätte, hätte ich innerhalb von 2 Jahren, 21’000 Seiten gelesen. Tut ziemlich gut, das ma so zu sehen : )

Wie entsteht Handysucht?

Wir haben in der Schule momentan den Auftrag, eine Diskussion zu einem bestimmten Thema zu führen. Meine Gruppe hat sich für das Thema „Handyregeln sinnvoll oder nicht?“ entschieden.

Ich bin auf der Pro-Seite gelandet. Als ich im Internet nach passenden Argumenten gesucht habe, bin ich auf ein interessantes Thema gestossen. Auf der Internetseite, die ich gelesen habe, ging es darum, dass der Körper Dopamine produziert. Dopamin wird in der Umgangssprache auch Glückshormon genannt.

In diesem Artikel kommt Dr. Tagrid Leménager zu Wort. Er sagt, dass das „Leiden“ bei einer Verhaltenssucht (z.B. Gamen) etwas schwächer ist als z. B. bei Drogenabhängigkeit. Er sagt aber auch, dass der Mechanismus, der im Körper ausgelöst wird, der gleiche ist.

Bei der Gamesucht spielt der Botenstoff Dopamin die grösste Rolle. Das Dopamin wird freigesetzt, um uns für etwas zu belohnen. Das wäre zum Beispiel eine gute Runde in einem Spiel oder eine Mission, die man gerade erfolgreich abgeschlossen hat.

Dementsprechend spielen wir beim Computer- und Handyspielen dem Hirn sozusagen vor, dass es gerade ein „erfolgreiches Verhalten von Überlebenswert“ gemeistert hat. Davon wollen wir natürlicher immer mehr. Gefährlich wird es dann, wenn das Dopamin auch ausgeschüttet wird, obwohl uns eigentlich gar nichts Gutes passiert. Z.B. wenn wir eine Runde von einem Spiel verloren haben und eigentlich sauer sind. Dann kann das Zocken das Gehirn mit Botenstoffen überschwemmen. Dadurch werden wir dazu angetrieben, immer mehr zu spielen, damit wir zum gleichen emotionalen Effekt kommen.

Hmmm, ganz schön interessant, oder?

Eltern und Handyregeln: Unfair oder nützlich?

Im Blog hat Frau Schaub uns die Frage gestellt, wie es bei uns mit Handyregeln aussieht.

Wir haben dann ein wenig erzählt, wie es bei uns zuhause so aussieht und wie wir diese Regelungen finden. Erstaunlicherweise haben die 9.-Klässler in unserem Blog viel mehr Regeln und die 1.-Klässler im Vergleich keine. Aber wozu sind Handyregeln denn eigentlich nützlich?

Da ich mir diese Frage gestellt habe, wird auch der folgende Blogeintrag rund um Eltern und ihr Handyregeln gehen.

Die meisten von uns kennen das wahrscheinlich, dass die eigenen Eltern Regelungen für die Nutzung von Handy und Internet aufstellen. Aber wieso tun sie das?

Viele Eltern tun dies, um ihre Kinder von den Gefahren des Internets, z.B. Viren, Abzocke, Handysucht usw., zu schützen. Meistens beachten die Eltern aber nicht, dass auch ihr Kind lernen muss, wie man mit dem Internet und diversen elektronischen Geräten umgeht. Schiesslich spielt dies immer eine grössere Rolle  in der heutigen digitalisierten Welt. Eltern stellen aber auch Regelungen auf, weil sie nicht wissen, wie sie mit den ganzen Angeboten des Internets umgehen sollen. Oft kennen sie sich selbst zu wenig damit aus oder wollen sich nicht damit beschäftigen.

Viele Eltern meinen es aber nur gut mit ihren Kindern und möchten nicht, dass sie in eine Falle des Internets tappen. Ausserdem dienen die Massnahmen der Eltern auch dazu, dass die Kinder sich mehr mit ihren Freunden treffen und somit den Umgang mit realen Menschen und die Kommunikation nicht verlieren.

Die Diskussion ist noch lange nicht zu Ende. Und wir posten sicher noch mehr zu diesem Thema. Schreibt uns doch, was für Erfahrungen ihr so macht und wie ihr dazu steht. Wir sind gespannt und nehmen eure Kommentare in den nächsten Posts auf.

Bis dann
Cherry

Projektarbeit: Unihockey Training

Wie bereits im Titel erwähnt, wird heute eine Projektarbeit vorgestellt, in der es um Unihockey geht. Der Schüler, der die Idee für diese Projektarbeit hatte, kommt aus meiner Klasse und hat mir freundlicherweise seine Dokumente und Weiteres zu seiner Projektarbeit geschickt und erklärt.

In seinem Projekt geht es darum, dass er mit einer Gruppe von Kindern mehrere Trainingslektionen abhalten wird. Ausserdem führt er einen Ordner, in dem alle seine Übungen genau beschrieben sind und in dem er seine Arbeitsschritte dokumentiert. Die Aufwärmübungen und die Trainingsspiele lässt er sich selbst einfallen und zeichnet sie dann in Word vor.

Er hat bereits verschiedenste Gegenstände selbst konstruiert. Einige Beispiele wären:

Das erste vollständige Training seht ihr im Titelbild.

Dass wars auch schon mit der Vorstellung dieser Projektarbeit.

Bis zum nächsten mal eure Cherry.

Projektarbeiten Teil 2

Nach der Projektwoche ist jeder bei seiner Projektarbeit einen grossen Sprung weitergekommen. Die Lektionen, die man daran verbringen sollte, durften wir uns selbst einteilen. Am Ende der Woche musste man der Klassenlehrperson seine Resultate und das bis jetzt Erarbeitete erklären und – wenn möglich – auch gleich noch zeigen.

Ich, Cherry, habe die meiste Zeit meiner Stunden in der Schule verbracht, da ich mich in der Schule besser konzentrieren kann und die Möglichkeit hatte, Lehrpersonen beim schriftlichen Teil um Rat zu fragen.

In den nächsten Wochen werden wir euch einige Projektarbeiten genauer vorstellen und jeweils mit passenden Fotos unterlegen. Nächste Woche wird Gian seine Projektarbeit vorstellen.

Viel Spass beim Ideensammeln

 

Interview mit Frau Gutherz

Aus welchem Grund haben Sie sich entschlossen, Lehrerin zu werden?

Für mich war schon als Schülerin klar, dass ich gerne etwas mit Kindern und Jugendlichen machen möchte. Ursprünglich wollte ich daher an der Universität Basel einen Abschluss als Psychologin erlangen. Schon während dem ersten Studienjahr musste ich aber feststellen, dass der Fokus auf die Probleme und Schwierigkeiten der Patienten mich auf lange Zeit nicht glücklich machen würde, da ich auch an den positiven Erlebnissen teilhaben möchte. Daher habe ich mich dafür entschieden, dass ich Lehrerin werden möchte.

 

Würden Sie sich, wenn Sie noch einmal wählen könnten, wieder für diesen Beruf entscheiden?

Ich würde mich sofort wieder für diesen Beruf entscheiden. Die Arbeit mit den Klassen und auch mit meinen Kollegen und Kolleginnen an der Sek Sissach bereitet mir grosse Freude. Der Alltag als Lehrerin bringt viele interessante Begegnungen mit sich.

 

Was sind die Schatten- und Sonnenseiten an Ihrem Beruf?

Eine Sonnenseite am Beruf Lehrerin ist für mich, dass ich während einem wichtigen Lebensabschnitt an der Entwicklung der Jugendlichen teilhaben kann. Gemeinsam stellen wir die Weichen für eure Zukunft und versuchen euch dahin zu bringen, wo ihr in ein paar Jahren stehen möchtet.

Eine Schattenseite des Lehrerinnendaseins ist sicher, dass man nicht, wie in vielen anderen Berufen, nach Unterrichtsschluss das Schulhaus verlässt und Feierabend hat. Fast täglich und auch am Wochenende bin ich in Gedanken an der nächsten Unterrichtsstunde, bereite neue Lektionen vor, korrigiere Prüfungen oder Hausaufgaben, beantworte Nachrichten und Mails von Eltern und Schülerinnen und Schülern. Man muss sich als engagierte Lehrperson fast ein wenig dazu zwingen, dass man mal abschaltet und die Schule vergisst.

 

Wie sind Sie auf die Sekundarschule Sissach gekommen und seit wann unterrichten Sie an dieser Schule?

Ich habe an der Sek Sissach als Praktikantin während meiner Ausbildung begonnen. Damals waren Herr Reimann und Frau Frei dafür verantwortlich, dass ich einen Einblick in den Beruf erhalte und haben gemeinsam mit mir Unterricht geplant und durchgeführt. Das Praktikum dauerte ein Jahr. Weil es mir im Tannenbrunn so gut gefallen hat, habe ich mich nach diesem Praktikumsjahr für eine Stelle als Hauswirtschaftslehrerin beworben, die ich auch erhalten hatte. Seit Oktober 2013 bin ich hier in Sissach und durfte nach meinem Praktikum immer mehr Lektionen und Fächer übernehmen und bin nun Klassenlehrerin der 1Em.

 

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Ich bin sehr geduldig, eine Eigenschaft, die man als Lehrerin unbedingt haben muss. Weiter bin ich ein sehr sozialer und gutmütiger Mensch und ich setze mich gerne für das Wohl der anderen ein. Meist sind mir die Bedürfnisse der Anderen wichtiger, weshalb ich mich oft anpasse. In meinem Beruf bin ich sehr organisiert und habe meistens alles fest im Griff, privat bin ich aber die totale Chaotin.

 

Wie würden Sie Ihren Unterricht beschreiben?

In meinem Unterricht versuche ich unterschiedliche Unterrichtsformen einzubringen. Zwischen Frontalunterricht, bei dem ich rede, und Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit wechsle ich regelmässig ab. Der Einbezug von digitalen Medien ist mir wichtig, darum verwenden wir öfters die Computer. Auch ich verwende meinen Computer in fast jeder Stunde, um z.B. kurze Videos oder Bilder zum Thema zu zeigen, Hörbeispiele abzuspielen oder um den Unterricht mit einer Powerpoint zu unterstützen.

Wiederholung im Unterricht ist mir sehr wichtig, damit der gelernte Stoff auch wirklich sitzt.

 

Welche Fächer unterrichten Sie?

Momentan unterrichte ich Deutsch, Geschichte und ERG (Ethik, Religion und Gemeinschaft) und bin auch als Förderlehrerin im sprachlichen Bereich und im Lernraum tätig. Weiter habe ich aber auch eine Ausbildung für die Fächer Geografie und Hauswirtschaft.

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Turnverein im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich bin dort gemeinsam mit zwei Freundinnen Leiterin der 16- bis 40-jährigen Frauen und wir leiten auch gemeinsam die Jugendriege (7- bis 16-jährige Mädchen und Knaben). Auch in der Küche beim Kochen und Backen trifft man mich regelmässig an.

 

Wie können sich angehende Lehrer besser auf ihren Beruf vorbereiten? Haben Sie irgendwelche Tipps?

Man darf keine Angst davor haben, vor einer grossen Gruppe zu reden. Wenn immer möglich sollte man das üben, damit man sich im Unterricht auf die Themen konzentrieren kann und nicht von seiner Nervosität abgelenkt wird.

Ich habe sehr davon profitiert, dass ich während meiner gesamten Ausbildung nebenbei bereits als Lehrerin gearbeitet habe. Während der Praktika an anderen Schulen konnte ich feststellen, dass anderen Studenten, die jeweils ca. ein halbes Jahr Pause zwischen der Zeit an der Schule hatten, die nötige Routine gefehlt hatte. Vieles konnten sie nicht so gut umsetzten, was mir sicherlich einfacher fiel, weil ich tagtäglich vor Klassen stehen und üben durfte.

Projektarbeiten der Abschlussklassen Teil 1

Hey, ich bin’s, Cherry. Ich gehe momentan in die neunte Klasse. Somit stehen bei mir und allen anderen Schülern der neunten Klassen die Projektarbeiten vor der Türe. In den nächsten Wochen werde ich euch regelmässig über die Entwicklung der verschiedenen Projektarbeiten informieren und euch auch über meine Arbeit ein paar Kleinigkeiten berichten.

Momentan suchen die dritten Klassen nach Themen. Vereinzelt wird auch schon geplant, um herauszufinden, welche Schritte notwendig sein werden und wie viel Zeit man für diese aufwendigen Arbeiten brauchen wird.

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, wird meine Arbeit am Rande etwas mit Technik oder Informatik zu tun haben. Meine Projektarbeit wird eine Klickerbahn, die am Schluss als Uhr fungieren sollte. Das war’s auch schon mit meiner kleinen Information über die Anfänge der Projektarbeiten.

Bis zum nächsten Mal.

ICT-Scouts

Was bedeutet ICT
ICT bedeutet: Information and Communication Technology.

Auf Deutsch heisst das: Informations- und Kommunikationstechnologie

Was ist der Campus?
Der Campus ist ein Ort für Computercracks, in dem die Jugendlichen,  die Programmiersprache erlernen oder vertiefen können. Ausserdem werden die Talente im Campus von den Scouts unterstütz.

Wo ist der Campus?
Der Campus befindet sich momentan noch in Muttenz. Da dieses Gebäude aber bald abgerissen wird, zügelt der Campus an einen neuen Ort. Dieser ist mit grosser Wahrscheinlichkeit die alte Fachhochschule in Muttenz.

Wie kommt man in den Campus?
Die ICT-Scouts suchen in verschiedenen Schulen nach Informatiktalenten. Sie führen ein sogenanntes „Scouting“ durch, bei dem sie den Schülern, die daran teilnehmen wollen, eine Einführung in Scratch geben.

Scratch ist eine Programmiersprache, die man einfach erlernen kann. Der Campus verwendet sie um den Talenten einen kleinen Einblick ins Programmieren zu ermöglichen.

Dieses „Scouting“ findet während der Schulzeit statt und ist für alle freiwillig. Also fragt eure Lehrer bei Interesse einmal danach!

Nach dem „Scouting“ wählen die Scouts eine Handvoll Schüler aus, die an den Campus dürfen.

Wer sind eigentlich die Scouts?
Die Scouts bestehen aus einer Gruppe Erwachsener, die nicht alle einen Beruf ausüben, der mit Programmieren zu tun hat. Die Scouts sind trotzdem echte Asse, wenn es um das Programmieren geht und man kann viel von Ihnen lernen.

Wann findet der Campus statt und was macht man am Campus?
Der Campus findet jeden zweiten Samstag statt.

An den ersten zwei bis drei Samstagen bekommt man vom Campus zwei Aufgaben, bei denen es um das Programmieren mit Scratch geht. Nachdem man diese Aufgaben erledigt hat, kann man selbst entscheiden, welche Programmiersprache man erlernen oder vertiefen will.

Was man erlernen kann
Im Campus gibt es eine ganze Menge an Material um Programmieren zu erlernen. Zum Beispiel:

  • Code Combat = Zum erlernen von Java Script und html
  • Scratch = Programmieren für Anfänger
  • Raspberry Pi = Minicomputer, mit dem man Programmieren kann
  • Lego Robotic
  • usw.

Was bringt mir der Campus?
Wenn man beim Programmieren ansteht, das heisst Probleme hat, kann man sich an einen der Scouts wenden. Die Scouts unterstützen dann die Talente bei der Lösung des Problems. Ausserdem stehen einem beim Campus viele Türen offen, wenn es um Lehrstellen geht. Das bedeutet: Man kann sich schon vorher, an einem Informationsabend, mit den Firmen unterhalten und so vielleicht schon eine Lehrstelle sichern.

Ich bin seit einem Jahr auch dabei und gehe wirklich gerne.

Vielleicht kommst auch du mal mit?

Bis bald

Cherry

Ich bin Cherry

Bloggerin stellt sich vor: Hey … ich bin Cherry. Ich bin in der 3. Klasse hier an der Sekundarschule Sissach. Ich spiele gerne Schach und freue mich über jeden, der ab und zu einmal eine Runde mit mir spielt. Ausserdem beschäftige ich mich gerne mit Programmiersprachen. Sprich, ich bin ein Computercrack.