Projektarbeit: Buch schreiben

Das neue Jahr hat angefangen, somit bleiben nur noch 5 Monate bis zur Abgabe der Projektarbeit. Eifrig, oder halt eben nicht, arbeiten auch dieses Jahr die 3. Klässler an ihrem bisher grössten, selbst geplantem Projekt. Ich werde euch bis zur Abgabe ein paar von diesen Ideen vorstellen. Aber heute fangen wir mal mit unserer eigenen an.

Ich und Undomiel schreiben an einem Buch, sie ist verantwortlich für den geschrieben Teil und ich zeichne. Es handelt von einer von aussen her geheimnisvoll und reich erscheindende Schule, die aber insgeheim ihre eigene Geheimnisse birgt. Die Stipendiatin Ashley hat sich gegen über 700 Bewerbende durchgesetzt und einen Platz bei der Sherwood Academy, die beste Kunstschule Englands, ergattert. Dort teilt sie sich ein Zimmer mit Evelyn. Sie stammt aus einer reichen Familie. Doch als diese auf mysteriöser Weise verschwindet, machen sich Ashley, Lucas und (noch kein definitiver Name) auf die Suche nach ihr. Dabei stossen sie auf eine magische Welt und vermisste Schüler, die jedes Jahr auf mysteriöser Weise verschwunden waren. Und es scheint, die Lehrer und die Direktorin wissen mehr, als sie zeigen.

Geplant sind etwa 150 Seiten oder mehr. Es reicht natürlich nicht für eine ganze Geschichte bzw. einen vollständigen Plot, vielleicht wird dieser in weiteren Büchern vervollständigt. Ich zeichne noch passende Bilder dazu und gestalte das Buchcover.

Wir hoffen, dass das Buch uns gelingen wird. Falls ihr eure Ideen auf dem Blog präsentieren wollt, könnt ihr euch bei Frau Schaub im Lesezentrum melden.

Ich hoffe, dass tolle Projekte entstehen, und wünsche allen viel Erfolg dabei. 🙂

Aquarius

Thema des Monats: Reisen durch Zeit und Raum

Diesen Monat ist Zeitreise ein grosses Thema. Zeitreisen kann man nicht nur durch Maschinen, sondern auch indem man in Bücher eintaucht. In manchen Büchern geht es sogar um Zeitreisen, in anderen geht es um Geschichten, die in der Vergangenheit spielen.

Eines der vielen Büchern, die ausgestellt sind, ist Harry Potter. Viele von euch denken sich jetzt wahrscheinlich „Häh, was hat Harry Potter mit Zeitreisen zu tun?“, aber es geht auch um Reisen im Raum, also Paralleluniversen. Die Zaubererwelt ist so eine.

Viel Spass beim Lesen
Ciao

Ara

Schülerblog

Am 14.12. fand die letzte Sitzung statt. Wir haben die Themen „Sandwiches am Brötlistand“ und „Verschönerung der Eingangshalle“ in  zwei Gruppen besprochen. In einer dritten Gruppe haben wir entschieden, dass wir das Projekt „Gesunde Schule“ nach den Schulferien weiterführen.

4. Advent: Musik zur Weihnachtszeit

Passend zu Weihnachten haben die Blogger:innen vor zwei Jahren bekannte Weihnachtslieder umgeschrieben. Diese Lieder haben wir dieses Jahr nochmals überarbeitet. Umdomiel hat sie zusätzlich vertont. Viel Spass beim Karaoke-Singen : ) Die Texte findet ihr anbei.

Oh Tannenbrunn
und hier noch mutig und grandios gesungen von einer Schülerin …

 

Jingle Bells

Wir wünschen euch viel Spass und wünschen euch fröhliche Weihnachten!

Bis Bald

Ochaka & Ara

MERRY CHRISTMAS & AND A HAPPY NEW YEAR!!!

Hey liebe Leserinnen und Leser

Endlich sind Weihnachtsferien! Die haben wir uns auch ordentlich verdient : )
Leider bedeutet das aber auch, dass ihr zwei Wochen (mit Ausnahme des 4. Advents) nichts mehr von uns hört. Trotzdem könnt ihr immer gerne unseren Blog besuchen.
Das Blogger-Team wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Start ins  Jahr 2022! Ruht euch aus und bleibt gesund!

Bis zum nächsten Mal!
Jael & das Bloggerteam

 

3. Advent: Minecraft Achterbahn Christmas-Edition

Hallo zusammen

Nic, Holgersson und ich haben zusammen eine Weihnachtsachterbahn auf der App Minecraft gebaut. Wir haben versucht, sie so weihnachtlich wie möglich zu gestalten. In der kurzen Zeit haben wir nicht ganz so viel geschafft, aber wer weiss, vielleicht können wir ja nächstes Jahr weiter daran bauen … Wir hoffen, euch gefällt unser kleines Projekt.

Lehnt euch zurück und geniesst die Fahrt!

2. Advent: Guetzlis zu Weihnachten

Was wäre Weihnachten ohne Guetzli? Genau, gar kein Weihnachten, sondern ein Nichts. Wie Sommerferien ohne Sonne (@Sommer 2021), Schwimmbad ohne Wasser oder ein Wochenende ohne Computer (ja, ein Leben ohne Computer ist nicht möglich. Alle, die keinen haben und das Privileg von Games nicht geniessen können, tun mir leid). Zurück zum Thema: Guetzlis waren, sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtstradition. Manche sagen, dass Klöster im Mittelalter zur Geburt von Christi aufwendige Backwaren mit speziellen Gewürzen hergestellt und diese an Weihnachten und Neujahr an die Armen verteilt haben. Andere Theorien besagen, dass an jeder Wintersonnenwende, also in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, die Häuser der Menschen von Geistern heimgesucht wurden. Deshalb opferten die Verängstigten Tiere aus Teig, um sich und ihre Tiere zu schütze, vielleicht ein Grund, weshalb es noch heute viele „Guetzliformen“ als Tiere gibt. Wir haben uns für euch und den 2. Advent geopfert und drei Guetzliteige ausprobiert, die einfach und schnell gehen:

Kokosmakrönli (40 Stk.):

4 Eiweiss
150g Puderzucker
200g Kokosraspeln
40 Oblaten/Backpapierböden (variiert nach Grösse)
Evtl. 100g Schokolade zum Überziehen

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 170 Grad Celsius heizen.
  2. Schritt: Eiweiss steif schlagen. Puderzucker und Kokosraspeln unterrühren.
  3. Schritt: Mit Esslöffel kleine Portionen auf Oblaten gleichmässig verteilen.
  4. Schritt: Ca. 10-12 Minuten backen.
  5. Schritt: Evtl. mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Mailänderli (30 Stk.):

125g Weiche Butter
125g Zucker
0.25 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
250g Mehl
Evtl. 1 Eigelb (zum Bestreichen)

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen.
  2. Schritt: Butter rühren, bis sich Spitzen bilden.
  3. Schritt: Zucker und Vanillezucker unterrühren.
  4. Schritt: Ei hinzufügen und rühren, bis die Masse hell ist.
  5. Schritt: 6-8mm dick auswallen und ausstechen.
  6. Schritt: Ca. 10 min. backen.

Amaretti (25 Stk.):

200g Gemahlene Mandeln
250g Zucker
50g Puderzucker
25ml Apfelsaft
3 Eiweiss
1 Prise Salz

Rezept:

  1. Schritt: Backofen auf 150 Grad Celsius vorheizen.
  2. Schritt: Eiweiss steif schlagen.
  3. Schritt: Mandeln, Apfelsaft und 200g des Zuckers unterrühren. Nicht zu viel Apfelsaft! Sonst werden sie flach…
  4. Schritt: Zu baumnussgrosse Kugeln formen und zuerst in Zucker, dann in Puderzucker wenden.
  5. Schritt: 15-20min backen. Die Kugeln möglichst weit auseinander legen.

Final Results!

     Kokosmakrönli

      Mailänderli ohne Glasur

     Amaretti (flache Version …)

Viel Spass beim Backen!

Undomiel & Aquarius 🙂

Adventskalender im Lesezentrum

Übermorgen ist der 1. Dezember und somit Zeit, Türchen zu öffnen. Im Lesezentrum gibt es auch zwei Adventskalender für euch.

Der erste ist ein Online-Kalender mit 24 Bildern und Fragen zu diversen Büchern im Lesezentrum. Um diese Fragen zu beantworten, muss man die Bücher suchen und die ersten paar Seiten lesen. Dort findet ihr die Antworten auf die Fragen. Richtige Antworten werden mit Schokolade belohnt.

Der zweite läuft so ab: Wer ein Buch ausleiht, kann ein Los ziehen. Pro Tag gibt es eine:n Gewinner:in. Achtung: Jede Person darf pro Tag nur ein Los ziehen, ganz egal, wie oft und wie viele Bücher er oder sie ausleiht.

Also kommt alle ins Lesezentrum und macht mit. Es lohnt sich!

Bis zum nächsten Mal
Jael

1. Advent: Samichlausgeschichte

Es war einmal ein kleiner Junge mit Namen Tommy. Der 10-jährige Junge lief traurig die Strassen New Yorks entlang. Der erste Schnee fiel, es war der 1. Advent. Die Tatsache ermunterte ihn jedoch nicht. Er dachte nämlich an seine verstorbenen Eltern. Sie waren, als er 7 Jahre alt war, an Grippe gestorben. Damals war auch Adventszeit. Sein Magen brummte vor Hunger. „Ich kann dir nichts geben und das weisst du“, sagte er zu seinem Magen. Er hatte seit gestern nichts mehr gegessen. Es war nicht leicht auf der Strasse zu leben. Immer, wenn er Essen brauchte, musste er betteln oder stehlen. Überall war weihnachtliche Stimmung und so vergingen die Tage.
Nun war der 6. Dezember. Tommy war auf seiner Lieblingsbank, die er sein Zuhause nannte, als plötzlich ein alter Mann mit einem roten Umhang und einem weissen, langen Bart zu ihm hinüberkam. Er setzte sich zu ihm auf die Bank und fragte besorgt: „Wieso bist du denn so traurig?“
„Wieso sollte ich denn glücklich sein?“, fragt Tommy..
„Weil heute der 6. Dezember ist“, antwortet der Mann. Das hatte Tommy fast vergessen. Doch seine Miene blieb unverändert. „Wo sind denn deine Eltern?“, fragte der Mann. „Sie sind gestorben, als ich 3 Jahre alt war“, entgegnete Tommy, und eine Träne lief ihm über die Wange. Der Mann sah ihn mitfühlend an. „Und seit dem lebst du auf der Strasse?“, fragte er. „Ja“, antwortete Tommy tonlos. Da griff der Mann in seine riesige Tasche und holte Erdnüsse, Mandarinen und Schokolade heraus. „Du hast sicher seit Tagen nichts mehr gegessen.“ Gierig nahm Tommy das Essen an und verschlang es schneller, als es gesund wäre. „Stört es dich, wenn ich dir Gesellschaft leiste?“, fragte der Mann.
„Nein“, antwortete Tommy.
„Ich bin übrigens der Samichlaus.“
„Freut mich, ich bin Tommy.“ Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit lächelte er wieder.

Zehn Jahre später: Heute war es so weit, es ist der 6. Dezember und Tommy, der als Samichlaus verkleidet war, lief durch die Strassen. Er erinnerte sich daran, als er 10 Jahre alt war. Damals hatte der Samichlaus ihn zu einer Pflegefamilie gebracht, die so sehr ein Kind haben wollte, es aber nicht konnte. Zuerst war er der Idee gegenüber misstrauisch gewesen, doch als er die Pflegefamilie und das Haus sah, fühlte er sich endlich zuhause. Nun will er auch den Kindern auf der Strasse helfen, die wie er früher kein Zuhause haben. Er verteilt Mandarinen, Erdnüsse und Schokolade an die Kinder und sorgt dafür, dass sie entweder in eine Pflegefamilie oder in ein nettes Heim aufgenommen werden. Heute war Tommy endlich glücklich. Doch am glücklichsten war er, wenn er den anderen armen Kindern helfen konnte.

 

Bildnachweis: <a href=’https://de.freepik.com/fotos/weihnachten‘>Weihnachten Foto erstellt von gpointstudio – de.freepik.com</a>

Lesung „Ameisen unterm Brennglas“ mit Jens Steiner: Wir waren da!

Jens Steiner kam am Donnerstag, 4. November zu uns an die Schule, um sein neustes Buch „Ameisen unterm Brennglas“ vorzustellen. Er ist Autor, hat 10 Jahre Erfahrung, den Schweizer Buchpreis gewonnen für sein Buch „Carambole“ und bis jetzt insgesamt 7 Bücher geschrieben, davon sind zwei Kinderbücher. Zuvor hat er als Lehrer und bei einem Buchverlag als Lektor gearbeitet.

In dem Buch „Ameisen unterm Brennglas“ geht es um verschiedene Verschwörungstheorien und ein paar Ereignisse, die die Schweiz erschüttern. Diese wiederum werden von unterschiedlichen Menschen anders aufgenommen, interpretiert und weiter verbreitet. Bei diesem Buch wurde der ShortCut-Stil benutzt, d.h. die Geschichte springt von Szene zu Szene, ein chronologischer Handlungsstrang ist nicht sichtbar.

Nun zu den Figuren, die in diesem Buch vorkommen (Auszug aus dem Klapptext des Buches):
„(…) Frühpensionär Toni Manfredi, Mittelschichts-Familienvater Martin Boll und die alleinerziehende Mutter Regina Novotny. Sie alle wünschen sich (…) Stabilität (…). Darauf (auf die Gewaltakten) reagieren sie mit Resignation – oder mit lautstarker Entrüstung und Aggression.“

Wie man merkt, zeigt dieses Buch die Probleme und Folgen des schnelllebigen Medienkonsums durch Social Media, Kommentare, Filter der Regierung, usw.

Der Titel war laut Herr Steiner schwer zu bestimmen, denn der Verlag und Jens Steiner selbst hatten verschiedene Vorstellungen zum Titel. Zuletzt einigten sie sich auf „Ameisen unterm Brennglas“.

Herr Steiner hat uns erzählt, dass ein Autor etwa 10% des Ertrags von den verkauften Bücher bekommt. Mit dem restlichen Geld werden alle anderen Leute und die Materialien bezahlt. Das Schreiben empfindet er, so hat er erzählt, als seinen Beruf, allerdings verdient er damit nicht genug und hat deshalb einen Nebenjob als Journalist.

Zum Schluss haben wir zusammen noch ein paar Schreibübungen gemacht. Zum Beispiel sollten wir von starken Persönlichkeiten (in diesem Fall Angela Merkel und Cristiano Ronaldo) Tiervergleiche suchen. So wurde Angela Merkel zu einer Bulldogge, und Ronaldo zu einem Strauss.

Das Wichtigste, was wir persönlich mitgenommen habe, ist, dass man den Medien nicht blind vertrauen soll, denn man weiss nie, was für einen Absichten gewisse Nachrichtenverbreiter haben. Natürlich aber gibt es immer auch vertrauenswürdige Quellen, z.B. gute Tageszeitungen. Ausserdem haben wir noch etwas für unseren eigenen Schreibstil gelernt. Nämlich, dass wir versuchen sollen, die Charakteren so individuell und spannend wie möglich zu machen. Und dass es bei den Beschreibungen nicht allein auf die Äusserlichkeiten ankommt!

Wir hoffen, dieser Beitrag konnte euch gewisse Eindrücke von diesem Buch hinterlassen.

Undomiel & Aquarius 😉

 

 

Bildquelle: https://images.app.goo.gl/3PfWHGJrXzt67HTh6