Lies mal laut. Der 3. Schweizer Vorlesetag an der Sek Sissach

Zum 3. Mal jährte sich gestern der Schweizer Vorlesetag, iniziiert vom SIKJM. Zuerst an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für sein Engagement!

Was wir hier an der Sek Sissach gemacht haben? Eine kleine Aktion, die aber durchwegs positiv angenommen und umgesetzt worden ist. Da ich im Lesezentrum Corona bedingt nichts Grosses machen durfte, habe ich mir kurzerhand alle Deutsch-, Englisch- und Französischlehrpersonen rausgesucht, die gestern unterrichtet haben. Ich habe ihnen ein Buch in der entsprechenden Sprache und einen Zettel mit dem Vorgehen (simpel: 5-10 Minuten vorlesen) ins Fächli gelegt. Das war alles. Alle haben mitgemacht, einige haben 5 Minuten vorgelesen, andere eine halbe Stunde. Wieder bei anderen haben die Schülerinnen und Schüler diesen Part übernommen. Ein Lehrer meinte, das wolle er nun öfter machen, und andere haben das Buch gleich behalten.

Alles in allem ein kleine Aktion, die aber ohne viel Aufwand umgesetzt werden konnte. Ich glaube, das machen wir nächstes Jahr wieder ; )

Lies mal laut: Tommy Mütze 2

Die Schule hat wieder angefangen. Wir gewöhnen uns alle noch an den Rechtsverkehr und die mal besser, mal schlechter riechenden Desinfektionsmittel (heute hatte ich eines, das nach Fondue roch – pfui!).

Und passend zum Thema Neubeginn und Schule lese ich euch noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch Tommy Mütze vor. Das Buch ist 2012 bei Baobab Books erschienen, geschrieben hat es Jenny Robson, übersetzt wurde es von Barbara Brennwald.

Aus rechtlichen Gründen musste ich die Audiodatei nach 4 Wochen entfernen. Ich hoffe, ihr hattet Gelegnheit reinzuhören.

Langeweile war gestern: Der Brockhaus

Mein letzter Eintrag fürs Erste, denn Übermorgen geht die Schule wieder los! Ich hoffe, ihr freut euch alle, ich freue mich jedenfalls sehr auf euch.

Also, hier mein Tipp, der vor allem fürs Recherchieren wertvoll ist: Alle, die bei e-kbl ein Konto haben, haben jetzt auch Zugang zur Onlineversion des Brockhaus! Cool, oder? Und für alle, die nicht wissen, was der Brockhaus ist: Das ist wie Wikipedia, einfach „besser“. Denn hier schreiben nur ausgewählte Experten, es gibt keine Werbung und die Lehrpersonen lieben es ; ) Auch sehr schön: Zu jedem Artikel gibt es zwei Versionen, einmal die Enzyklopädie und einmal das Jugendlexikon. Die Artikel sind teilweise mit Audiodateien versetzt und sicher immer auf dem neuesten Stand. Was will man mehr?

Probiert es doch einfach mal aus (falls ihr bereits einen Zugang zur e-kbl habt), ansonsten sagt euren Klassenlehrpersonen, dass ihr eine Zugang wollt, dann kann ich das einrichten.

Bis Montag, ich freu mich sehr!

Foto: Tim Reckmann

Lies mal laut! Tommy Mütze 1

Ich mag dieses Buch: Es ist witzig, kurz und so spannend, dass man es in einem Zug durchlesen will. Denn genau wie der Protagonist Doogal und sein bester Freund Dumisani will ich wissen, warum sich der Neue in der Schule während einer ganzen Woche unter einer Wollmütze versteckt. Eine Wollmütze, die erst noch das ganze Gesicht verdeckt.

Schon sehr seltsam, oder? Aber hört* selber, wie die Geschichte ihren Anfang nahm. Und verzeiht mir bitte die Stolperer ; ) Da habe ich offentsichtlich meinen eigenen Ratschlag zu wenig berücksichtigt und nicht geübt.

Angaben zum Buch:
Robson, Jenny: Tommy Mütze. Basel: Baobab Books, 2012.
Übersetzt von Barbara Brennwald.
Der Link ist nur bis Mitte Juli 2020 abrufbar.

*leider musste ich den Link nach mit dem Verlag vereinbarter Dauer wieder entfernen.

Langeweile war gestern: Asterix

Der Countdown bis zur Schulöffnung läuft und somit nehmen auch meine Posts bald ein Ende. Denn jetzt sollen die Schülerinnen und Schüler wieder übernehmen. Bis auf die Monatsthemen, die werde ich weiterhin betreuen.

Jetzt aber zu Asterix, denn auch der hat sich mit dem Corona-Virus auseinandergesetzt und muss ich Dorf bleiben. Schön für uns, dass er sich zusammen mit den anderen Dorfbewohnern ganz viel hat einfallen lassen. Uns lässt er netterweise GRATIS dran teilhaben. Worauf wartet ihr also: Magazin downloaden und kurz einen Abstecher zu den Galliern wagen.

Lies mal laut! Vorlesen fürs Klassenzimmer

Jetzt ist es bald geschafft und die Schulen machen wieder auf. Abstand müssen wir trotzdem halten und das macht das Vorlesen nicht ganz einfach. Gut, dass es Blogs, Vlogs, Insta und Co. gibt, auf denen wir uns diesbezüglich trotzdem austoben dürfen.

Vorlesen will aber gelernt sein, das geht nicht einfach so. Darum hier ein paar Tipps von School’s easy, damit die Zuhörer auch dran bleiben. School’s easy ist übrigens ein wirklich empfehlendswerter Vlog. Hier habt ihr quasi eine Gratisnachhilfe für Zuhause. Einfach und anschaulich erklärt, kann ich nur empfehlen!

Aber seht selber: Vorlesen in der Schule

 

Lies mal laut! Die schwarze Stadt

Der Mai steht im Zeichen des Vorlesens. Denn am 27. Mai findet der Schweizer Vorlesetag statt. Und wer jetzt denkt, er oder sie sei zu alt für so was, der irrt. Vorgelesen wir einem doch immer gerne, man muss sich nur vielleicht etwas drauf einlassen.

Und weil mir das Vorlesen selber so wichtig ist, lese ich euch (ganz stümperhaft) den Anfang meines Lieblingsbuches vor, als ich 12 Jahre alt war: Die schwarze Stadt von Tamora Pierce. In der Zwischenzeit ist es vergriffen. Das heisst, man kann es nicht mehr regulär kaufen. Schade eigentlich, ich bin überzeugt, dem einen oder anderen von euch hätte es auch gefallen!

Hört euch also an, wie das Abenteuer von Alanna von Trebond seinen Anfang nahm …

(gelesen von Anna Schaub, April 2020)

Alles Fake oder was? Der Test

Eigentlich steht jeden Monat im Lesezentrum ein neues Thema im Fokus. Im April wären das Fake News gewesen. Da die Schule wegen Covid-19 geschlossen war, habe ich das Thema auf dem Blog mit einem wöchentlichen Beitrag vertieft. Angefangen beim Aprilscherz, ging’s weiter zu Verschwörungstheorien, Mythen und schliesslich dem Finden von guten Quellen.

Fragt sich, was ihr daraus mitgenommen habt. SRF myschool hat netterweise einen sehr gelungen Test erarbeitet, bei dem ihr rausfinden könnt, ob ihr schon Fake News Expertinnen und Experten seid. Dann mal los, hier geht es zum Test. Viel Glück!

Langeweile war gestern: Buchtrailer selber machen

Mir machen Buchtrailer Spass. Einerseits guck ich sie mir gerne an, aber ich finde auch, dass sie eine etwas andere Möglichkeit sind, sich mit einem Buch auseinanderzusetzen. Sofern man selber der Trailer macht, versteht sich. Denn bei einem Trailer muss man einiges beachten: Genre, Stimmung, Musik, Bildsprache, Schlüsselszenen und -sätze. Und das Zusammenschustern mit möglichen Programmen (z.B. i Movie) ist ziemlich aufwenig, wenn auch meist leicht zu verstehen.

Deshalb habe ich auf YouTube eine Anleitung für euch gefunden, damit ihr das auch mal ausprobieren könnt. Sie ist in drei Teile gegliedert und zugegeben etwas langatmig, aber ein Blick lohnt sich trotzdem, vor allem für das Trechnische auf iMovie.

Anleitung: Buchtrailer selber machen
Schritt 1: Bild- und Materialsuche
Schritt 2: Schnitt und Musik bei iMovie
Schritt 3: Text einblenden und Finalisierung

Zum Abschluss noch ein paar Buchtrailer zu Büchern, die im Lesezentrum sehr beliebt sind …

Izara
Cassardim
Die rote Königin
Dark Elements
Erebos

In diesem Sinne: Film ab!

 

 

Langeweile war gestern: Kolibri

Ich liebe Jugendromane – auch wenn ich eigentlich viel zu alt dafür bin. Warum? Weil man mit ihnen so schön in andere Welten eintauchen kann. Nichts hat so viel Pathos wie ein schnulziger Teenie-Roman. Aber manche Bücher bringen einen auch zum Nachdenken, Weinen, Lachen und und und.

Und weil es heute viel mehr Bücher für Teenies gibt als noch zu meinen Teenie-Zeiten, muss ich jetzt eben nachholen. ABER es gibt auch unendlich viel Ramsch. Bücher voller Klischees, komplett überholten Genderrollen und leider auch ganz viele Bücher voller Vorurteile gegenüber Andersartigkeit. Manche sind gut gemeint, aber derart schlecht umgesetzt, dass der Schuss nach hinten losgeht.

Gut, dass es die Datenbank „Kolibri“ gibt, die euch wirklich gute Bücher vorstellt. Hinter Kolibri verbergen sich an die 20 Leserinnen und Leser in Basel und Zürich, die die Bücher lesen und kritisch diskutieren. Ich bin eine davon und seit über 10 Jahren dabei. Hier entdecke ich Bücher, die ich nie gelesen hätte, aber in denen sich mir wahrlich neue Welten auftun. Aber auch ganz viele Bücher, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Dann lege ich es zur Seite und freue mich auf das nächste. Ich weiss nie genau, was mich erwartet. Ich glaube fast, dass ist das wirklich Magische an Büchern.