Alles fake oder was? Verschwörungstheorien

Derzeit kursieren ja ganz schön viele Verschwörungstheorien zum Corona-Virus. Die Amerikaner geben China die Schuld an dessen Entstehung, und Russland und China beschuldigen die USA. Es gibt Ärzte, die den Virus verharmlosen, und Impfgegner, die denken, das sei alles ein abgekartetes Spiel, um eine Impfpflicht einzuführen. Die NZZ hat das netterweise für euch am 2.4.20 zusammengefasst.

Und wie weiss ich jetzt, was eine Verschwörungstheorie ist und was nicht? Verschwörungstheorien haben oft ihren Ursprung in einer Fake News – und das Perfide daran: Je mehr man anfängt zu recherchieren, desto bestätigter fühlt man sich. Wie kommt es dazu?

So geht Medien (produziert von ARD und ZDF) bringt es auf den Punkt und erklärt, wie es zu Info-Bubbles kommt und wie man in die Verschwörungstheorie-Falle tappen kann. Ihr wollt da nicht selber reinfallen? Dann schaut euch an, wie man Verschwörungstheorien entlarvt.

 

Langeweile war gestern: One Day More

Die Briten bringen es bekanntlich oft gekonnt und mit viel Humor auf den Punkt. Das beweist auch dieses Video, in dem die sechsköpfige Marsh Familie aus Kent ihren Frust über den nationalen Lockdown singend los wird. Der Song ist ein witziges Cover-Up des gleichnamigen Songs aus Les Misérables.

Das Video ging viral (es wurde über 3 Millionen Mal in 24 h angeschaut!!) und die Familie wurde von den Medien gefeiert. Ich würde sagen: Das lohnt sich nachzuahmen. Und das Schöne daran: besonders musikalisch muss man gar nicht sein. Also trommelt eure Familie zusammen, baut eine Bühne auf und legt los!

 

Langeweile war gestern: Balladen

Bei Herrn Reimann durften die Klassen 2x und 2p Balladen schreiben. Balladen? Was ist denn das? Laut Wiki ein „mehrstrophiges, erzählendes Gedicht“. Laut wortwuchs.net ist eine Ballade „eine Gedichtform, welche Merkmale aller literarischen Großgattungen, also der Lyrik, Epik und Dramatik, vereint.“ Und laut den beiden federführenden Klassen geht es in Balladen vor allem um Tod und Mordschlag!

Alle sehr unterhaltsam zu lesen. Und vielleicht inspiriert es den einen oder die andere von euch dazu, selbst ein paar Strophen zu verfassen.

Hier also die Ballade vom Untergang der Titanik und die restlichen Balladen.

 

„Titanic“ von Flurina, 2x

Am 10. April ging es los,
und die Aufregung war gross,
Dieses Schiff galt als unsinkbar,
und alle hielten es für wahr.

Das Schiff stach also in die See,
alle Passagiere riefen Juhe.
Auf dem Schiff gab es sicher auch Diebe,
andere jedoch fanden ihre Liebe.

Alle Warnungen wurden nicht wahrgenommen,
Und so dachten alle sie seien wohlbekommen.
Doch das war falsch und es Kracht,
doch selbst da wird nur darüber gelacht.

In den Eisberg fuhren sie hinein,
doch selbst dann dachten sie die Gefahr ist klein.
Angst war keine da,
das Schiff ist schliesslich unsinkbar.

Dann endlich wurde die Gefahr erkannt,
als schliesslich Wasser in das Schiff gelangt.
Nun war nur noch eines auf der Titanic,
das war ganz klar Panik.

Das Schiff ging unter,
leider waren viele Passagiere darunter.
So hörte man am 14. April,
Die Hilferufe der Passagiere schrill.

 

Langeweile war gestern: Fanfiction

Ihr habt euer Lieblingsbuch zu Ende gelesen und die Bibliotheken sind noch zu? Ein wahres Greuel, da geb ich euch Recht. Gut, dass es Fanfiction gibt. Ein Ort im Netz, wo ihr noch etwas länger in euren Lieblingsgeschichten verweilen dürft, lesen könnt, wie Gleichgesinnte die Story weiterdenken, oder – besser noch – wo ihr selber zum Autor oder zur Autorin werdet.

Und das Beste daran: Die bekannteste deutschsprachige Plattform www.fanfiction.de hat sich genau auf eure Lieblingsbücher spezialisiert. Hier findet ihr über 50’000 Beiträge zu Harry Potter, 14’000 zu Twilight und Hunderte Einträge zu Rubinrot, Eragon, Maze Runner oder Percy Jackson.

Dann fehlt ja jetzt nur noch eine kleine Einleitung, wie man erfolgreicher Fanfiction-Autor wird. Netterweise hat das Audible Magazin bereits ein paar Tipps zusammengestellt. Dann nichts wie los, würde ich sagen. Viel Spass!

Alles Fake oder was? April, April!

Die Medien erlauben sich seit Jahren am 1. April Scherze mit ihren Lesern und Usern. Hier zum Beispiel die Top Ten vom letzten Jahr, gesammelt von Watson, Bluewin und nau.ch.

Zürich ohne Ü-Pünktchen? Und Kaltwasserzufluss für die Aare? Na, wärt ich auch drauf reingefallen? Dann macht euch nichts draus. Oft ist es gar nicht so einfach, fake von wahr zu unterscheiden. Warum es aber überhaupt Fake News gibt, weshalb sie gefährlich sein können und wie ihr sie entlarven könnt, darum geht es bis zu den Sommerferien einmal die Woche auf diesem Blog unter der Rubrik „Alles fake oder was?“.

Und sind die Aprilscherze jetzt etwa alle Fake News? Nicht unbedingt! Denn während die Scherze spätestens am 2. April aufgeklärt werden (und zwar von denen, die sie verbreitet haben), ziehen die Fake News ungestört ihre Kreise. Ich finde, dieses Video bringt es ganz gut auf den Punkt. Schaut es euch an und denkt bei der nächsten WhatsApp, Twitternachricht und Co daran: Nicht alles, was im Netz kursiert, ist auch wahr. Im Gegenteil.

 

 

Langeweile war gestern: Sport

Ich habe bekanntlich NULL Ahnung von Fussball und hab’s auch sonst nicht so mit Sport, aber es soll hier ja für alle was dabei haben. Darum Bühne frei für Freddi und Daniel von „Fit zu Hause“. Sie haben ein spezielles Corona-Workout zusammengestellt, das ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Also: Feissig mitmachen und danach mit einem Buch entspannen.

Langeweile war gestern: Filme für die Erde

Auf Filme für die Erde kann man (oft kostenlos) Filme zu den Themen Natur, Umwelt und Mensch streamen. Hochwertig, informativ und brandaktuell findet ihr hier Material, das zum Nachdenken anregt.

Auch diese Institution hat sich was für die Coronakrise ausgedacht und bietet ein Stay at Home Cinema an. Zum Beispiel mit dem Film The Human Element. Reinschauen lohnt sich.

Vorteil: Mal andere Filme, da nimmt man wirklich was mit
Nachteil: Teilweise schwere Kost, aber das muss ja nicht nur negativ sein.

Langeweile war gestern: Bibliotheken

Da ihr doch bestimmt alle schon schmerzlich eure Bibliothek vermisst, will ich euch mit folgenden Links trösten ; ) Denn hier kommt ihr weiterhin an kostenlose Lektüre. Aber seht selbst:

Die Kantonsbibliothek Liestal gibt allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrpersonen des Kantons die Möglichkeit, ihr digitales Angebot bis auf Weiteres GRATIS zu nutzen. Wer von der Sek Sissach Interesse daran hat, meldet sich bei mir, dann erstelle ich ihm/ihr ein Konto. Klingt doch gut, oder?

Und wer in der GGG in Basel bereits ein Konto hat, darf sich freuen: digitale Medien sind da nämlich inberiffen. Alle anderen finden sicher schnell ein passendes Abo.

Vorteil: meist gratis, Riesenauswahl
Nachteil: Es ist eine Bibliothek, da gibt es keine Nachteile ; )

Langeweile war gestern: Programmieren mit Python

Wer sich schon immer mal ans Programmieren mit Python wagen wollte: Jetzt ist die Zeit dafür. Seit gestern läuft ein 10-wöchiger Kurs, der wegen der Schulschliessung komplett online stattfindet. Der Arbeitsaufwand für euch beträgt ca. 1 Stunde die Woche. Aber das Beste ist: Ihr braucht kein Vorwissen, sondern lediglich einen Computer und eure E-Mail-Adresse.

Der Anbieter selbst behauptet, so einfach war’s noch nie. Na dann: Nichts wie rein ins Vergnügen ; )

Vorteil: gratis, kein Vorwissen nötig, braucht keine spezielle Software
Nachteil: sehe gerade keinen …

Langeweile war gestern: BRAVO

Auch das Magazin BRAVO hat sich etwas Schönes überlegt für diese Krisenzeit und stellt alte Ausgaben gratis als Download zur Verfügung. Ihr findet hier jeweils eine Ausgabe aus den Jahren 1956 bis 1994 (weil sie erst bis dahin digitalisert haben). Ich weiss, das sind definitiv nicht eure Jahrgänge, aber dafür gibt’s für euch umso mehr zum Lachen und Schmunzeln.

Vorteil: gratis, gute Unterhaltung, Einblicke in die „Probleme“ der Generation euer Eltern
Nachteil: keinen