Gesucht: Neuer Vorstand fürs Schülerparlament

Das Schülerparlament sucht dringend einen neuen Vorstand. Wenn du gerne Verantwortung übernimmst und etwas für unsere Schule tun willst, dann melde dich bis am Mittwoch, 3. Juni bei Frau Recher und/oder Frau Wieser.

Kontakt:
Frau Recher: sarina.recher@sbl.ch
Frau Wieser: maya.wieser@sbl.ch

Bis bald
Eure Jael ❤

 

Lies mal laut. Der 3. Schweizer Vorlesetag an der Sek Sissach

Zum 3. Mal jährte sich gestern der Schweizer Vorlesetag, iniziiert vom SIKJM. Zuerst an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für sein Engagement!

Was wir hier an der Sek Sissach gemacht haben? Eine kleine Aktion, die aber durchwegs positiv angenommen und umgesetzt worden ist. Da ich im Lesezentrum Corona bedingt nichts Grosses machen durfte, habe ich mir kurzerhand alle Deutsch-, Englisch- und Französischlehrpersonen rausgesucht, die gestern unterrichtet haben. Ich habe ihnen ein Buch in der entsprechenden Sprache und einen Zettel mit dem Vorgehen (simpel: 5-10 Minuten vorlesen) ins Fächli gelegt. Das war alles. Alle haben mitgemacht, einige haben 5 Minuten vorgelesen, andere eine halbe Stunde. Wieder bei anderen haben die Schülerinnen und Schüler diesen Part übernommen. Ein Lehrer meinte, das wolle er nun öfter machen, und andere haben das Buch gleich behalten.

Alles in allem ein kleine Aktion, die aber ohne viel Aufwand umgesetzt werden konnte. Ich glaube, das machen wir nächstes Jahr wieder ; )

Fernunterricht Vor- und Nachteile

Hey alle zusammen

Nach langer „Corona-Ferien“ bin ich wieder zurück und kann endlich wieder mal einen Beitrag schreiben.

Schön, dass ihr auch wieder dabei seid.

Ich werde euch heute von meinen Erfahrungen beim Fernunterricht/Homeschooling erzählen. Ich finde, es hat Vor- und Nachteile.

Ein grosser Vorteil ist, dass man ein bisschen länger schlafen kann, bei mir waren es etwa zwischen 1-2 Stunden. Das fand ich natürlich sehr toll. Ein anderer Vorteil ist, dass man selbständiger Arbeiten kann, also sich selber einteilen kann, wann man was macht und nicht wie in der Schule sich nach dem Stundenplan richten muss. Ein grosser Vorteil bei mir war auch, dass ich nicht so viel Stress hatte. Normalerweise muss ich immer auf den Bus und dann auf den Zug wechseln. Manchmal kommt der Zug auch zu spät und dann muss ich mich beeilen, um den Bus vom Bahnhof in die Schule noch zu erwischen. Wenn ich ihn verpasse, muss ich mit dem (oft) schweren Schulsack in die Schule rennen. Diesen Stress hatte ich beim Fernunterricht nicht.

Es gibt aber auch Nachteile, zum Beispiel, dass man Fragen nicht so schnell stellen kann, wie in der Schule. Man muss die Lehrpersonen über Teams oder Mail anschreiben, was für mich schon zu einem weiteren Nachteil geführt hat. Ich kenne mich mit Technik sehr wenig aus. In den ersten 1-2 Wochen musste ich mich ein bisschen rein finden, vor allem bei Teams. Ich kam am Anfang nicht so ganz draus, für was das „Teams“, „Aufgaben“, „Aktivität“ usw. sind. Wir haben zwischendurch auch mal Aufgaben dort bekommen und mussten die dort auch wieder abgeben. Mit Outlook ging es für mich schon besser. Ich habe bisher zwar auch nicht viel damit gearbeitet, aber finde, es ist einfacher zu verstehen. Die meisten Aufträge haben wir dort erhalten. Oft mussten wir auch Mails mit Bildern, Texten usw. im Anhang wieder zurück schicken. Das war dann etwas, was ich bisher noch nie gemacht habe. Nach einer Weile hatte ich aber alles im Griff und bin gut klargekommen.

Ich fand die Zeit Zuhause sehr chillig. Meiner Meinung nach kann es immer nicht so stressig sein. Jedoch finde ich, dass ich in der Zeit weniger gelernt habe, als wenn es jetzt in der Schule gewesen wäre. Ich glaube das liegt daran, dass wir uns alle erst einmal daran gewöhnen mussten.

Ich denke aber, dass es für uns alle eine neue Erfahrung war. Ich habe sehr viel daraus gelernt: mehr Selbstständigkeit und vor allem die guten Zeiten mehr zu schätzen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich in die Schule gehen kann und so viel lernen darf. Jetzt kann ich auch endlich  wieder meine Freundinnen sehen.

Das ist meine Sicht zu dieser ganzen Sache.

Bis zum nächsten Mal

Eure Jael

Lies mal laut: Tommy Mütze 2

Die Schule hat wieder angefangen. Wir gewöhnen uns alle noch an den Rechtsverkehr und die mal besser, mal schlechter riechenden Desinfektionsmittel (heute hatte ich eines, das nach Fondue roch – pfui!).

Und passend zum Thema Neubeginn und Schule lese ich euch noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch Tommy Mütze vor. Das Buch ist 2012 bei Baobab Books erschienen, geschrieben hat es Jenny Robson, übersetzt wurde es von Barbara Brennwald.

Aus rechtlichen Gründen musste ich die Audiodatei nach 4 Wochen entfernen. Ich hoffe, ihr hattet Gelegnheit reinzuhören.

Abgabe der Projektarbeiten

Am Freitag, 15. Mai müssen alle Drittklässler ihre Projektarbeiten abgeben. Ich habe meine Projektarbeit bereits abgegeben und berichte hier über meine Erfahrungen.

In den letzten Wochen war alles etwas stressig, um das Abgabedatum rechtzeitig zu erreichen. Besonders kleine grammatikalische Fehler fielen mir nicht sofort auf, weswegen ich die Arbeit viele Male überarbeiten musste.

Zu Beginn des dritten Schuljahres hat sich jeder entweder alleine oder in einer Zweiergruppe für ein Projekt entschieden, das mit einem besonderen Interesse oder der eigenen Freizeit zu tun hat. Nun ist es Mai 2020, und die meisten haben die Anforderungen für die schriftliche Arbeit erreicht oder sind in den letzten Zügen. Wer zu spät angefangen hat, kommt jetzt in Stress.

Klar ist, dass einige der praktischen Arbeiten wegen Corona nicht fertiggestellt werden konnten. Die Dokumentation musste aber trotzdem geschrieben werden, da müssen dann einfach die Erfahrungen mit einfliessen. Leider können dieses Jahr die Projektabende nicht wie gewohnt stattfinden. Ich bin mal gespannt, wie, wann und wo wir unsere Arbeiten vorstellen können. Vielleicht berichten wir mal später darüber …

Ich hoffe, ich konnte euch einige spannende Einblicke bieten.

Gian

Langeweile war gestern: Der Brockhaus

Mein letzter Eintrag fürs Erste, denn Übermorgen geht die Schule wieder los! Ich hoffe, ihr freut euch alle, ich freue mich jedenfalls sehr auf euch.

Also, hier mein Tipp, der vor allem fürs Recherchieren wertvoll ist: Alle, die bei e-kbl ein Konto haben, haben jetzt auch Zugang zur Onlineversion des Brockhaus! Cool, oder? Und für alle, die nicht wissen, was der Brockhaus ist: Das ist wie Wikipedia, einfach „besser“. Denn hier schreiben nur ausgewählte Experten, es gibt keine Werbung und die Lehrpersonen lieben es ; ) Auch sehr schön: Zu jedem Artikel gibt es zwei Versionen, einmal die Enzyklopädie und einmal das Jugendlexikon. Die Artikel sind teilweise mit Audiodateien versetzt und sicher immer auf dem neuesten Stand. Was will man mehr?

Probiert es doch einfach mal aus (falls ihr bereits einen Zugang zur e-kbl habt), ansonsten sagt euren Klassenlehrpersonen, dass ihr eine Zugang wollt, dann kann ich das einrichten.

Bis Montag, ich freu mich sehr!

Foto: Tim Reckmann

Lies mal laut! Tommy Mütze 1

Ich mag dieses Buch: Es ist witzig, kurz und so spannend, dass man es in einem Zug durchlesen will. Denn genau wie der Protagonist Doogal und sein bester Freund Dumisani will ich wissen, warum sich der Neue in der Schule während einer ganzen Woche unter einer Wollmütze versteckt. Eine Wollmütze, die erst noch das ganze Gesicht verdeckt.

Schon sehr seltsam, oder? Aber hört* selber, wie die Geschichte ihren Anfang nahm. Und verzeiht mir bitte die Stolperer ; ) Da habe ich offentsichtlich meinen eigenen Ratschlag zu wenig berücksichtigt und nicht geübt.

Angaben zum Buch:
Robson, Jenny: Tommy Mütze. Basel: Baobab Books, 2012.
Übersetzt von Barbara Brennwald.
Der Link ist nur bis Mitte Juli 2020 abrufbar.

*leider musste ich den Link nach mit dem Verlag vereinbarter Dauer wieder entfernen.

Langeweile war gestern: Asterix

Der Countdown bis zur Schulöffnung läuft und somit nehmen auch meine Posts bald ein Ende. Denn jetzt sollen die Schülerinnen und Schüler wieder übernehmen. Bis auf die Monatsthemen, die werde ich weiterhin betreuen.

Jetzt aber zu Asterix, denn auch der hat sich mit dem Corona-Virus auseinandergesetzt und muss ich Dorf bleiben. Schön für uns, dass er sich zusammen mit den anderen Dorfbewohnern ganz viel hat einfallen lassen. Uns lässt er netterweise GRATIS dran teilhaben. Worauf wartet ihr also: Magazin downloaden und kurz einen Abstecher zu den Galliern wagen.

Lies mal laut! Vorlesen fürs Klassenzimmer

Jetzt ist es bald geschafft und die Schulen machen wieder auf. Abstand müssen wir trotzdem halten und das macht das Vorlesen nicht ganz einfach. Gut, dass es Blogs, Vlogs, Insta und Co. gibt, auf denen wir uns diesbezüglich trotzdem austoben dürfen.

Vorlesen will aber gelernt sein, das geht nicht einfach so. Darum hier ein paar Tipps von School’s easy, damit die Zuhörer auch dran bleiben. School’s easy ist übrigens ein wirklich empfehlendswerter Vlog. Hier habt ihr quasi eine Gratisnachhilfe für Zuhause. Einfach und anschaulich erklärt, kann ich nur empfehlen!

Aber seht selber: Vorlesen in der Schule

 

Lies mal laut! Die schwarze Stadt

Der Mai steht im Zeichen des Vorlesens. Denn am 27. Mai findet der Schweizer Vorlesetag statt. Und wer jetzt denkt, er oder sie sei zu alt für so was, der irrt. Vorgelesen wir einem doch immer gerne, man muss sich nur vielleicht etwas drauf einlassen.

Und weil mir das Vorlesen selber so wichtig ist, lese ich euch (ganz stümperhaft) den Anfang meines Lieblingsbuches vor, als ich 12 Jahre alt war: Die schwarze Stadt von Tamora Pierce. In der Zwischenzeit ist es vergriffen. Das heisst, man kann es nicht mehr regulär kaufen. Schade eigentlich, ich bin überzeugt, dem einen oder anderen von euch hätte es auch gefallen!

Hört euch also an, wie das Abenteuer von Alanna von Trebond seinen Anfang nahm …

(gelesen von Anna Schaub, April 2020)