Hey
Heute, am 7. Februar feiern wir 50 Jahre Frauenstimmrecht. Doch warum wurde es erst 1971 eingeführt und wie war die Geschichte. Darüber werde ich euch heute schreiben.
Geschichte
Zuerst die Geschichte, die geht sehr lang zurück. Schon 1868 war das Frauenstimmrecht ein Thema. Im Jahre 1890 organisierte man die erste nationale Frauenbewegung, an der viele Frauen Frauenstimmrecht gefordert haben. Anschliessend haben viele Frauenverbände und Gewerkschaften eine Petition mit 249 237 Unterschriften eingereicht, aber diese Petition wurde leider zur Seite gelegt. Dies war im Jahr 1929. Am 1. Februar 1959 gab es eine eidgenössischen Volksabstimmung, in der man über die Einführung des Frauenstimmrechts abgestimmte. Aber sie wurde mit 66,9% Nein-Stimmen abgelehnt. Im Jahre 1959 haben ein paar Kantone z.B. Waadt das Frauenstimmrecht auf der Kantons- und Gemeindeebene eingeführt. Später, im Jahre 1969, gab es einen Marsch, an dem die Beteiligten forderten, dass man das Frauenstimmrecht einführt. Der Marsch hiess der „Marsch auf Bern“. Endlich stimmten die Männer am 7. Februar 1971 mit 67.7% für das Frauenstimmrecht. Der letzte Kanton war Appenzell Innerrhoden im Jahr 1990, das Bundesgericht hat sich dort durchgesetzt und endlich die Reform gebracht.
Aber warum so spät?
Einer der wichitigsten Gründe war das politische System der Schweiz. Aber ich will nicht sagen, dass das politische System der Schweiz nicht gut ist. Das Gegenteil: Die Schweiz war das einzige demokratische Land, dass das Frauenstimmrecht durch eine Volksabstimmung beschloss. Denn wenn eine Vorlage die Verfassung betrifft, kommt sie vor das Volk. Wenn man die gesellschaftlichen Gründe finden will, muss man so denken wie damals. Da ich nicht in der Zeit lebte, in der es das Frauenstimmrecht noch nicht gab, kann ich dazu nicht viel sagen. Nur dass die Schweiz sehr traditionell war.
Es gibt ein Film über das Thema, der heisst „Die göttliche Ordnung“. Wenn ihr mehr über Frauenstimmrecht erfahren wollt, könnt ihr ihn in der Bibliothek ausleihen.
Lg Kaja