Mexiko
Die Vorweihnachtszeit heisst in Mexiko „posada“ was soviel wie Beherbergung heisst. Während der „posada“ besuchen sich Freunde und Verwandte; sie gehen von Tür zu Tür mit einer Kerze in der Hand und singen Lieder. Danach bitten sie die Bewohner, eintreten zu dürfen. Im Haus ist es dunkel, weil die Lichter erst nach dem Eintreten der Gäste eingeschaltet werden. Auf Spanisch heisst Weihnachten „noche buena“. Am Abend des 24. Dezembers sitzt die Familie gemeinsam beisammen und isst. In manchen Regionen isst sogar das ganze Dorf gemeinsam. Die Geschenke werden erst nach Mitternacht geöffnet.
Grossbritanien
In Grossbritanien dekorieren die Leute ihre Häuser am 1. Dezember. Sie hängen Lichterketten auf, stellen einen (Plastik)-Weihnachtsbaum auf und hängen ganz traditionell einen Mistelzweig über die Tür. Am 24. Dezember sind die Vorbereitungen am grössten. Es wird gebacken, gekocht und Geschenke werden verpackt. In der Nacht auf den 25. Dezember kommt dann Father Christmas, der die Geschenke bringt. Die Geschenke werden nicht unter einen Baum gelegt, sondern in Socken gestopft. Manchmal, wenn keine Geschenke mehr Platz haben, werden sie unter den Baum gelegt.
Russland
Weihnachten feiern die Kinder im Kindergarten oder in der Schule. Dort verkleiden sie sich als Waldbewohner. In Russland heisst der Weihnachtsmann Väterchen Frost. Er wird von seiner Enkelin begleitet die Snegurotschga heisst. Das heisst so viel wie Schneemädchen oder Schneeflocke. Weihnachten wird erst am 31. Dezember gefeiert. Die Kinder warten alle, bis endlich Mitternacht ist, weil sie dann Geschenke aufmachen dürfen. So wie bei uns gibt es auch in Russland an Neujahr ein Feuerwerk.
Und wie feiert ihr?