Im Buch «Ich war Hitlerjunge Salomon» von Sally Perel geht es um den jüdischen Jungen Salomon, welcher im 2. Weltkrieg vor den Nazis flüchtet. Als Salomon 16 ist und schon durch viele Länder geflüchtet ist, wird er 1941 von den Nazis gefangen. Voller Verzweiflung gibt er sich als Volksdeutscher aus und ihm wird sogar geglaubt. Er nennt sich nun Jupp Perjel. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Später wird er Mitglied der Hitlerjugend und geht auf ein Internat in Braunschwieg, welches nahe seinem ursprünglichen Heimatort, Peine, liegt. So lebt er bis Kriegsende inkognito als Nazi. Er hat viele deutsche Freunde, welchen er später erzählt, dass er Jude ist.
Das Buch ist ein Roman, aber auch eine Autobiografie. Es ist nicht in Kapitel aufgeteilt und hat 256 Seiten. Es hat mir eine völlig andere Perspektive gegeben was den 2. Weltkrieg angeht. Mir gefällt die Art des Buches, meistens sind Geschichten in Romanen erfunden, die Geschichte in diesem Buch jedoch ist echt. Ich bin froh, dass der Autor seine Gedanken und Erlebnisse zu Papier gebracht hat, denn sonst könnten wir solch ein spannendes Buch gar nicht lesen. Ich bin von diesem Buch begeistert, auch wenn die Themen im Buch teilweise alles andere als schön sind. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne reale Geschichten über die Vergangenheit liest.