Buchtipp: Hitlerjunge Salomon

Im Buch «Ich war Hitlerjunge Salomon» von Sally Perel geht es um den jüdischen Jungen Salomon, welcher im 2. Weltkrieg vor den Nazis flüchtet. Als Salomon 16 ist und schon durch viele Länder geflüchtet ist, wird er 1941 von den Nazis gefangen. Voller Verzweiflung gibt er sich als Volksdeutscher aus und ihm wird sogar geglaubt. Er nennt sich nun Jupp Perjel. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Später wird er Mitglied der Hitlerjugend und geht auf ein Internat in Braunschwieg, welches nahe seinem ursprünglichen Heimatort, Peine, liegt. So lebt er bis Kriegsende inkognito als Nazi. Er hat viele deutsche Freunde, welchen er später erzählt, dass er Jude ist.

Das Buch ist ein Roman, aber auch eine Autobiografie. Es ist nicht in Kapitel aufgeteilt und hat 256 Seiten. Es hat mir eine völlig andere Perspektive gegeben was den 2. Weltkrieg angeht. Mir gefällt die Art des Buches, meistens sind Geschichten in Romanen erfunden, die Geschichte in diesem Buch jedoch ist echt. Ich bin froh, dass der Autor seine Gedanken und Erlebnisse zu Papier gebracht hat, denn sonst könnten wir solch ein spannendes Buch gar nicht lesen. Ich bin von diesem Buch begeistert, auch wenn die Themen im Buch teilweise alles andere als schön sind. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne reale Geschichten über die Vergangenheit liest.

Buchtipp: Theo Boone

Theodore, genannt «Theo», Boone ist der Sohn zweier Anwälte. Er ist 13 Jahre alt und lebt in Strattenburg, welches sich in den USA befindet. Eines Tages passiert ein Mord an Mrs. Duffy, einer Einwohnerin von Strattenburg, und ihr Mann Pete Duffy wird beschuldigt, ihn ermordet zu haben.
Theo kommt zufällig vorbei, als die Polizei das Haus der Duffys durchsucht, in dem Mira Duffy ermordet worden ist. Obwohl er die Familie Duffy nicht gut kennt, wird Theo neugierig. Zwei Tage später beginnt der Prozess gegen Mr. Duffy, den Theo so oft wie möglich im Gerichtssaal mitverfolgt. Pete Duffy streitet ab, dass er den Mord begangen hat, und da es keine Beweise oder Zeugen gibt, scheint es so, dass er tatsächlich unschuldig ist.
Doch dann trifft Theo auf jemanden, der den Mörder beobachtet hat. Nur gibt es ein Problem: Der Zeuge ist ein Illegaler Einwanderer, ein Cousin eines Mitschülers, und will nicht vor Gericht aussagen. Als er sich doch beim Richter meldet, wird der Prozess für fehlerhaft erklärt und vertagt sich.

Mir gefiel das Buch persönlich sehr gut und ich habe auch bereits begonnen, die weiteren Bücher in dieser Reihe zu lesen. Insgesamt gibt es bis jetzt 5 Bücher. Es gibt viel mehr positive, als negative Punkte, ein negativer Punkt ist zum Beispiel, dass das Buch (leider) eher kurz ist und es am Ende ein offenes Ende gibt. Dies ist jedoch von Person zu Person verschieden, es gibt schliesslich auch Leute, die ein offenes Ende sogar bevorzugen. Es regt ja schliesslich auch die Lust zum Lesen des nächsten Bandes an.
Im Buch bekommt man viele Einblicke in die juristische Welt, was mir sehr gefallen hat. So habe ich auch einen komplett neuen Einblick davon bekommen, wie es zum Beispiel in einem Gericht abläuft. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Neues erfahren will und eine spannende Bücherreihe lesen will, die auch in der Realität so hätte stattfinden können. In einem Satz: John Grisham hat seine Arbeit gut gemacht.

Buchtipp: Wunder

Im Roman «Wunder» von Raquel J. Palacio geht es um den 10-jährigen August Pullman, genannt «Auggie». Er soll nach den Sommerferien in die 5. Klasse gehen, was eigentlich auch kein Problem sein sollte, nur ist Auggie noch nie zur Schule gegangen und meidet die Öffentlichkeit aufgrund seines «nicht normalen» Gesichts. Sein Gesicht sieht seit seiner Geburt etwas «entstellt» aus und nach seinen vielen Operationen hat er auch noch zahlreiche Narben.
Er hat eine Schwester, Olivia Pullman, die er nur «Via» nennt. Sein Vater und seine Mutter heissen Nate und Isabel Pullman.
Als er schliesslich zur Schule geht, findet er Freunde, sogar 3 Stück, aber auch Feinde, wie zum Beispiel Julian, dessen Mutter ein Klassenfoto herumschickt, auf dem August wegretuschiert ist.
Als jedoch Halloween ist und August in einem Kostüm einer seiner Freunde heimlich dabei beobachtet, wie er schlecht über Auggie spricht geht das Schlamassel erst los.

Mir gefällt das Buch sehr, aber teilweise gibt es Stellen, die unnötig sind und keinen Spass machen zu lesen. Das Buch hat 448 Seiten und ist in acht Teile aufgeteilt, welche aus den Perspektiven von verschiedenen Charakteren erzählt werden. Mir gefällt im 5. Teil nicht, das alles in Kleinbuchstaben und ohne Beachtung der direkten Rede geschrieben wurde. Dieser Teil wird von Olivias Freund Justin erzählt, der offenbar eine Rechtschreibephobie hat.
Wenn man das Buch liest, merkt man sofort, wie viel Arbeit die Autorin in das Buch gesteckt hat. Jede Figur hat ihre eigene Geschichte, in die man sich als Leser einfühlen kann.
Raquel J. Palacio hat teilweise heikle Themen wie das Treacher-Collins-Syndrom angesprochen, welches es wirklich gibt. So vermittelt das Buch reale Dinge, welche nicht jedem, der das Buch gelesen hat, vorher bekannt gewesen sind.

Die Autorin hat mit «Wunder» einen sehr spannenden Jugendroman erschaffen, der die Lust zum Weiterlesen anregt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne nicht nur Bücher liest, die als Hauptfigur jemanden haben, der sehr beliebt ist und dem es ständig perfekt geht.

Ich bin Gian

Hi, ich bin Gian, 15 (Stand Juni 2020)  Jahre alt und bin derzeit in der zweiten Klasse. Auf dem Blog kümmere ich mich vor allem um das Technische. Ohne mich würdest du diesen Text nicht lesen! Ausserdem kümmere ich mich um das aktuelle.

Neuerungen an den Schul-PCs

Endlich ist es soweit! Alle Schulcomputer sind nun mit dem neusten Mac OS ausgestattet.

Wichtig ist Folgendes:

  • Ab jetzt loggst du dich mit deinem SAL Account ein. Die Cat/Dog/Bird-Nummer brauchst du nicht mehr.
  • Auch die Drucker wurden erneuert! Jeder Schüler hat für die gesamte Schulzeit auf seiner Schülerkarte ein Druckguthaben von 10.- CHF. Ein Schwarzweissausdruck kostet 10 Rappen, ein Farbausdruck 20 Rappen. Das Druckguthaben muss nicht bezahlt werden, solange es das Limit nicht überschreitet. Man kann nun auch von privaten Computern aus drucken. Anleitungen dazu findest du hier.
  • ACHTUNG: Alle Dateien, die auf dem Schreibtisch gespeichert sind, sind NICHT mehr auf allen PCs verfügbar. Verwende für persönliche Dateien den Netzwerkordner mit deiner e-Nummer (erscheint auf deinem Schreibtisch).
  • Weitere wichtige Infos zu den PCs und deren Neuerungen findest du hier. Du musst dich ebenfalls mit deinem SAL Login einloggen, um die Seite ansehen zu können.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir geholfen.