Wir haben in der Schule momentan den Auftrag, eine Diskussion zu einem bestimmten Thema zu führen. Meine Gruppe hat sich für das Thema „Handyregeln sinnvoll oder nicht?“ entschieden.
Ich bin auf der Pro-Seite gelandet. Als ich im Internet nach passenden Argumenten gesucht habe, bin ich auf ein interessantes Thema gestossen. Auf der Internetseite, die ich gelesen habe, ging es darum, dass der Körper Dopamine produziert. Dopamin wird in der Umgangssprache auch Glückshormon genannt.
In diesem Artikel kommt Dr. Tagrid Leménager zu Wort. Er sagt, dass das „Leiden“ bei einer Verhaltenssucht (z.B. Gamen) etwas schwächer ist als z. B. bei Drogenabhängigkeit. Er sagt aber auch, dass der Mechanismus, der im Körper ausgelöst wird, der gleiche ist.
Bei der Gamesucht spielt der Botenstoff Dopamin die grösste Rolle. Das Dopamin wird freigesetzt, um uns für etwas zu belohnen. Das wäre zum Beispiel eine gute Runde in einem Spiel oder eine Mission, die man gerade erfolgreich abgeschlossen hat.
Dementsprechend spielen wir beim Computer- und Handyspielen dem Hirn sozusagen vor, dass es gerade ein „erfolgreiches Verhalten von Überlebenswert“ gemeistert hat. Davon wollen wir natürlicher immer mehr. Gefährlich wird es dann, wenn das Dopamin auch ausgeschüttet wird, obwohl uns eigentlich gar nichts Gutes passiert. Z.B. wenn wir eine Runde von einem Spiel verloren haben und eigentlich sauer sind. Dann kann das Zocken das Gehirn mit Botenstoffen überschwemmen. Dadurch werden wir dazu angetrieben, immer mehr zu spielen, damit wir zum gleichen emotionalen Effekt kommen.
Hmmm, ganz schön interessant, oder?