{"id":4139,"date":"2022-02-12T09:03:34","date_gmt":"2022-02-12T10:03:34","guid":{"rendered":"https:\/\/seksissach.ch\/lz_blog\/?p=4139"},"modified":"2022-02-11T09:08:53","modified_gmt":"2022-02-11T10:08:53","slug":"fast-fashion-fast-wasting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/seksissach.ch\/lz_blog\/2022\/02\/12\/fast-fashion-fast-wasting\/","title":{"rendered":"Fast Fashion = Fast Wasting"},"content":{"rendered":"<p>Die heutige Kleiderindustrie ist wahrscheinlich das beste Beispiel f\u00fcr die ganze Verschwendung, welches das &#8222;moderne&#8220; Leben mit sich bringt.<br \/>\nJeder kennt&#8217;s: Beim Shopping wird fast nur auf den Preis geschaut, in teure L\u00e4den geht man nur zum Anprobieren, um die Kasse wird ein grosser Bogen gemacht und Nachhaltigkeit hat dabei einfach keinen Platz. Die Kleidungsst\u00fccke, welche bei g\u00fcnstigem Preis angeboten werden, wurden aber oft unter menschenunw\u00fcrdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. So ist es jedenfalls bei den meisten Fast-Fashion-L\u00e4den wie Zara, H&amp;M, C&amp;A, SHEIN etc.<\/p>\n<p>Nehmen wir als Beispiel SHEIN: Die Arbeiter, meist Frauen, arbeiten dort 12 Stunden pro Tag, dies jeden Monat. Frei hat man nur an einem Tag im Monat. \u00dcberstunden werden nicht bezahlt und einen Arbeitsvertrag ist bei diesen Bedingungen nicht zu erwarten. Die Arbeitszeiten seien nach dem chinesischen Gesetzen illegal. Viele arbeiten dort f\u00fcr einen Lohn von ca. 1400 Franken im Monat.<\/p>\n<p>Wie kann man dagegen wirken? Als allerstes sollte man Fast-Fashion L\u00e4den vermeiden. Bei angeblich nachhaltig produzierten Kleiderst\u00fccken sollte man auf die Etikette schauen, falls diese keine klaren Informationen gibt, sollte man nachfragen. Was ebenfalls f\u00fcr grosse Verwirrung sorgt, sind die &#8222;Made in &#8230;&#8220;. Made in China bedeutet nicht gleich schlechte Qualit\u00e4t und keine Nachhaltigkeit, es gibt sowohl in Europa als auch in asiatischen L\u00e4ndern nachhaltige Kleiderproduzenten. Umgekehrt bedeutet in Europa produziert nicht gleich, dass die Arbeitsbedingungen fair sind. Zum Beispiel werden auch in Italien Kleider unter illegalen Arbeitsbedingungen\u00a0 hergestellt.<br \/>\nWer allgemein weniger konsumiert, hilft schon wesentlich mit. Auch Second-Hand-L\u00e4den sind eine tolle Anlaufstelle.<\/p>\n<p>Es gibt auch immer mehr Websiten und Berichte \u00fcber die Nachhaltigkeit einzelner Marken, so wie die App &#8222;good on you&#8220;. Die Marken werden nach ihrer Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen etc. bewertet. Ein Blick darauf zu werfen schadet nicht.<\/p>\n<p>Ich hoffe, ihr konntet etwas n\u00fctzliches mitnehmen und k\u00f6nnt zuk\u00fcnftig mehr auf die Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit eurer Kleider achten.<\/p>\n<p>Bis n\u00e4chstes Mal<br \/>\nAquarius \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/darum-sind-beim-fashion-gigant-shein-die-arbeitsbedingungen-besonders-mies-500771172167\">SHEIN<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.harpersbazaar.de\/nachhaltigkeit\/faire-mode-erkennen\">Tipps zu Fast-Fashion<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/directory.goodonyou.eco\/?_ga=2.72001751.558927814.1643632073-1060562309.1643632073&amp;_gl=1*1o7wknx*_ga*MTA2MDU2MjMwOS4xNjQzNjMyMDcz*_ga_TTB1J3Q9MN*MTY0MzYzMjA3My4xLjAuMTY0MzYzMjA3My42MA..\">good on you<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige Kleiderindustrie ist wahrscheinlich das beste Beispiel f\u00fcr die ganze Verschwendung, welches das &#8222;moderne&#8220; Leben mit sich bringt. 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